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Die zwei Chaos-Detektive ermitteln diesmal in Paris und landen unter anderem in der französischen Schwulenszene.

Von Carsten Weidemann

Detective Carter (Chris Tucker) und Inspector Lee (Jackie Chan) sind wieder da – allerdings nicht dort, wo sie hingehören: Diesmal mischen die unfreiwilligen Partner die französische Hauptstadt auf, um einer brisanten Verschwörung der Triaden auf die Spur zu kommen. Denn die Killer dieses mächtigsten Verbrechersyndikats der Welt schießen den Botschafter Han nieder, bevor der vor dem internationalen Strafgerichtshof den obersten Triaden-Boss identifizieren kann. Inspector Lee war persönlich für den Schutz des Botschafters verantwortlich – jetzt will er persönlich abrechnen. Aber wie?

Weder Carter noch Lee waren jemals in Paris, sie können "voilà" nicht von "bonjour" unterscheiden – im Grunde wissen sie nicht einmal, was sie an der Seine eigentlich suchen. Klar scheint nur zu sein, dass die schöne Geneviève (Noémie Lenoir) eine Schlüsselrolle spielt. Und in den Fall verwickelt ist auch Lees einstiger Jugendfreund, der skrupellose Kenji (Hiroyuki Sanada). Am Airport besteigen die beiden Supercops ein Taxi, das ausgerechnet der gallisch-gallige Ami-Hasser George (Yvan Attal) steuert. George ahnt nicht, auf welches halsbrecherische Action-Abenteuer er sich mit dieser Fuhre einlässt: Mit coolen Sprüchen und beinharten Handkanten pflügt das irre Duo quer durch Paris – von der stinkenden Unterwelt der Abwasserkanäle bis auf die Spitze des Eiffelturms. Auch in der Schwulenszene landen sie, und zwischendurch gibt es eine intime Begegnung mit einer Frau, die ein Kerl ist.

Seit ihrer ersten Teamarbeit in "Rush Hour" (Rush Hour; 1998) haben sich Jackie Chan und Chris Tucker als unwahrscheinlichstes, lustigstes und kinotauglichstes Duo bewährt. "Chris ist ein wahrhaftiges Comedy-Genie", sagt Regisseur Brett Ratner, der bereits die ersten beiden "Rush Hour"-Filme inszeniert hat, aber vor kurzem auch "X-Men: The Last Stand" (X-Men: Der letzte Widerstand) und "Red Dragon" (Roter Drache). "Er ist ein unglaublich talentierter Komiker, der aus jedem Satz einen Gag machen kann. Und dabei braucht er eigentlich gar keinen Text – sein Gesicht sagt mehr als tausend Worte."

"Jackie Chan ist auf seine Art genauso genial", fährt der Regisseur fort. "Bei der Arbeit mit Jackie darf ich zur Filmgeschichte beitragen: Er ist eine Kombination aus Buster Keaton, Charlie Chaplin und Harold Lloyd – alles in einer Person. Ich habe noch nie mit einem so erfahrenen und begabten Experten für körperliche Komik gearbeitet."

16.08.2007



#1 Diz!Anonym
  • 16.08.2007, 19:19h
  • "Die zwei Chaos-Detektive ermitteln diesmal in Paris und landen unter anderem in der französischen Schwulenszene."
    Ohhh ja. Und das ist bestimmt total authentisch, lustig und völlig frei von Vorurteilen.
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#2 seb1983
  • 16.08.2007, 19:42h
  • Was ist bei Szene schon authentisch und was nicht??
    Von der "gutbürgerlichen" Homokneipe ums Eck bis zur ultraversifften Kellerkneipe mit angeschlossenem Darkroom gib es da doch alles.

    Auf dem Klo wurde mir schon an den Arsch gepackt oder auf der Tanzfläche völlig ohne eine Regung des anderen in den Schritt gepackt, lange Schlangen vor den Kabinen auf dem Klo weil sich sonst keiner traute im Stehen zu pinkeln und lange lästertiraden der bauchfreien Trienchen-Fraktion über die vielen anwesenden Frauen etc etc

    Meistens gehts aber ziemlich durchschnittlich ab, es sind deutlich weniger Frauen da, es glitzert ein bischen mehr und weniger Frauen.
    Das alles ist halt auch Szene, so bunt wie der Regenbogen gell...
    In 5 Minuten ist ein authentisches Bild also ohnehin nicht abzubilden und ein paar schwule bei der abendlichen Lästerrunde wäre wohl auch langweilig wie das Kaffeekränzchen bei der Nachbarin ;-)
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#3 operaTORAnonym
  • 16.08.2007, 20:28h
  • "...Auch in der Schwulenszene landen sie, und zwischendurch gibt es eine intime Begegnung mit einer Frau, die ein Kerl ist...."

    Super, dann haben ja die Heten wieder was zum Lachen und ihre scheiss-primitiven Witze reißen!

    ähm, seb, da ist was dran. und da die szene garntiert weniger als fünf minuten umfasst, sogar noch mehr...
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#4 MarkusAnonym
  • 29.08.2007, 02:17h
  • War heute im Kino, alle Szenen die oben im Artikel beschrieben wurden sind rausgeschnitten. Ich fand den Film recht lustig, aber sicher Geschmackssache.
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