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Düsseldorf (queer.de) - In Nordrhein-Westfalen sorgt ein Schwulen-Vergleich von Grünen-Fraktionschefin Sylvia Löhrmann für Aufregung. Die 50-Jährige hatte am Mittwoch die Schulpolitik der christlich-liberalen Landesregierung scharf kritisiert: "Eher wählt die CDU einen Schwulen zum Ministerpräsidenten, als dass Jürgen Rüttgers seine ideologische Schulpolitik beendet", sagte sie.

FDP fordert Entschuldigung

Die FDP droht nun mit einem parlamentarischen Nachspiel: "Der Landtag muss sich umgehend damit befassen, dass die Grünen üble Geschmacklosigkeiten auf Kosten von Minderheiten verbreiten", sagte der liberale Fraktionsvorsitzende Gerhard Papke gestern. "Eine derartige Entgleisung muss vom Parlament zurückgewiesen werden", forderte er. Das Thema solle auf der nächsten Sitzung des Ältestenrats behandelt werden, wenn sich Löhrmann nicht umgehend entschuldige.

Grüne lehnen Entschuldigung ab

Die Grünen stellen sich demonstrativ hinter ihre Fraktionschefin: "Frau Löhrmann diskutiert immer und überall gerne über die verfehlte Schul- und Schwulenpolitik der Landesregierung", sagte ein Sprecher der Landtags-Grünen gestern zur Nachrichtenagentur ddp. (dk)



#1 FloAnonym
  • 17.08.2007, 13:27h
  • War ja klar, dass die FDP das wieder mal nutzt, um ihr Image zu verbessern. Schließlich kostet Kritik am Gegner nichts. Aber immer wenn die FDP wirklich in der Verantwortung ist, tut sie nichts für und oder schadet uns sogar, auch die NRW-FDP (Stichwort: Schulbuchskandal).

    Man sollte uns schon selbst überlassen, womit man uns beleidigt und ich fühle mich keineswegs beleidigt. Frau Löhrmann wollte ansprechen, dass die CDU in der Bildungspolitik genauso ideologisch verklärt entscheidet wie bei Schwulen. Das kränkt mich keineswegs - im Gegenteil, ich finde es gut, dass das Thema Diskriminierung von Schwulen auch bei anderen Themen angesprochen wird.

    Ich denke, die FDP hat entweder die Äußerung nicht kapiert, oder sie hofft darauf, dass wir sie nicht kapieren und sie uns so wieder mal verarschen kann...
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#2 hwAnonym
  • 17.08.2007, 14:54h
  • @ flo

    ..eher wählt rom einen schwulen zum papst, als daß es seine ideologische sexualpolitik beendet..., meinst du vielleicht so ?
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#3 gerdAnonym
  • 17.08.2007, 15:35h
  • Welche Partei sich für uns einsetzt, werden wir jetzt gegenwärtig sehr genau bei der Erbschaftssteuerreform beobachten. Danach kippt die Waage, welche Partei in künftiger LGBT-Politik zu beurteilen ist. Grüne schneiden wie immer gut ab; Linkspartei ebenso. Aber auch FDP und SPD können da zeigen, wie sie es mit der Gerechtigkeit in der Steuerpolitik bei homosexuellen Paaren halten.

    Das Geplänkel in NRW interessiert mich da weniger; aber die Erbschaftsteuerreform interessiert mich sehr, ob hinterbliebene Lebenspartner das gemeinsam erwirtschaftete und bewohnte Haus/Eigentumswohnung, das der Altersvorsorge dient, verkaufen müssen, da sie die Erbschaftssteuer nicht zahlen können.

    Danach werden die homosexuellen Paare wählen, das dürfte wohl so ziemlich jedem hier bewusst sein, der einen liebenden Partner im Leben gefunden hat.

    Daher der gegenwärtige Blick irichtet sich auf die Erbschaftssteuerrefom, wie dort Lebenspartnerschaften einbezogen werden.
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#4 WolfgangAnonym
  • 17.08.2007, 17:11h
  • Das ist kein Vergleich.

    Sie hat damit Recht und ich fühle mich dadurch nicht beleidigt. Außerdem haben die Grünen so viele Extra-Punkte auf ihrem Homo-Politil-Konto das sie sich sowas mal leisten wollen.

    Die FDP versucht wieder nur als Retter der Schwulen dazustehen, hier kann sie angeblich was für uns machen ohne wirklich was machen zu müssen, das ist optimal...
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#5 HaJoAnonym
  • 17.08.2007, 19:03h
  • Denke, dass die Aussage von Frau Löhrmann zuteffend sein könnte. Die Reaktion der FDP hierzu finde ich eher "scheinheilig".....
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#6 operaTORAnonym
  • 17.08.2007, 21:10h
  • "üble Geschmacklosigkeiten auf Kosten von Minderheiten"

    Ähm, ist da nicht die FDP führend drin?
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#7 AndyAnonym
#8 hwAnonym
  • 19.08.2007, 15:58h
  • @ Andy

    ...ooch, im prinzip hast du recht.
    einfachsten ist es aber, die nicht zu wählen, dann geht es auch den homosexualität reproduzierenden
    heterosexuellen nicht ganz so schnell
    schlechter.
    demokratie beginnt ja immer im dunkeln und im feuchten, ist meist 9 monate im
    bauch einer frau und drückt sich später,
    sozial erträgliche umwelt vorausgesetzt, auch homosexuell aus.

    die stahlhelmfraktion der fdp, ihre sozialdarwinisten, und deren wohlbefinden ist der art homofeindlich, dass man bei gesprächen zumindest auf eine der beiden volksparteien hinweisen sollte; läßt der iq es zu, auch auf die anderen.

    lustig ist auch, wie die fdp ihr islam-handling organisiert.
    die gönnen sich einen Ayman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, der dann vor einem, man glaubt es kaum, "jakobiner-islam" warnt. schlitzohrig wird er demnächst einen luther für den islam herbeisehnen. eine inspirition für den umgang mit aufständischen aber auch für den umgang mit juden. broder bespricht das für die ersteren schon mal gut.
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#9 DavidAnonym
  • 19.08.2007, 23:10h
  • @ Andy:
    Warum kommen solche Vorschläge aber dann, wenn die FDP nicht mitregiert? Und was war in NRW mit den Schulbüchern?
    Bei der Diskussion um die Erbschaftssteuer könnte die FDP jetzt mit an einem Strang ziehen, warum werden in der FDP keine Stimmen gegen die CDU laut?
    Der Vorschlag der CDU ist wahrhaftig eine Geschmacklosigkeit auf Kosten von Minderheiten (wo es um die blanke Existenz geht!) lächerlich das die FDP hier ein TamTam macht, während es doch die CDU (und somit der Koalitionspartner in einigen Bundesländern) ist, die kritisiert werden sollte.
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