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  • 19. August 2007, noch kein Kommentar

Eine akzeptable, aber nicht ganz günstige Zwischenlösung: das Internet Tablet N800 von Nokia

Von Carsten Weidemann

Unterwegs mit dem Mobiltelefon ins Internet zu gehen, dass ist inzwischen kein großes Problem mehr. Doch ein Manko können alle Geräte nicht ausbügeln. Der Bildschirm ist immer zu klein. Viele Seiten werden nicht richtig angezeigt, oder sind wegen der kleinen Schrift einfach nicht lesbar. Und selbst bei den Pocket PCs bedarf es einiger Klimmzüge des eingebauten Browers, um die Webseiten richtig darzustellen. Was oft genug misslingt. Schon mal versucht, Gayromeo auf solch einem Gerät aufzurufen? Es klappt einfach nicht.

Nokia versucht mit dem Internet Tablet N800 eine Zwischenlösung zu etablieren. Das flache Gerät hat selber keinen Zugang zum Mobilfunknetz, dafür aber WLAN und Bluetooth. Darüber verbindet es sich direkt mit einem Hotspot oder über das angekoppelte Bluetooth Handy per GPRs und UMTS ins Internet. Der Opera-Browser stellt auf dem Touchscreen-Display mit 800 x 480 Pixeln die Inhalte so dar, wie sie sein sollen. Eingebaut ist auch ein E-Mail-Client. Nachrichten lassen sich mit der virtuellen Tastatur oder per Handschrifterkennung schreiben. Videokonferenzen, zum Beispiel per Skype sind mit der eingebauten Kamera möglich, Audio und Videos spielt das flache und rund 200 Gramm leichte Multimediagerät ebenfalls ab. Der Klang kommt über eingebaute Stereo-Lautsprecher oder ein Headset.

Hinzu kommen noch weitere kleine Software-Tools, die man zur Verwaltung von Notizen, Aufgaben und Adressen so benötigt. Ein Prozessor mit 320 MHz werkelt in dem schicken Gehäuse, 128 Mbyte SDRAM und 256 MB Flash-Speicher decken den nötigsten Bedarf ab. Der Speicher lässt sich aber durch zwei SD-Kartenschächte erweitern.

Für Menschen, die viel unterwegs sind, und nicht immer das schwere Laptop mit sich herum schleppen wollen, ist das Internet Tablet eine sinnvolle Alternative. Das Gerät kostet um 340 Euro.

19. August 2007