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  • 11. März 2004, noch kein Kommentar

New Jersey Erster großer Rückschlag im Kampf für die Homo-Ehe: einen Tag nach der Drohung des Generalstaatsanwalts von New Jersey, gegen Beamte vorzugehen, die schwule und lesbische Paare verheiraten, hat die Stadt Asbury Park die Ausgabe von Ehescheinen gestoppt und nimmt auch keine Voranmeldungen mehr an. Gleichzeitig sprach sich der Stadtrat für die Einreichung einer Klage aus, die die Zulässigkeit des Homo-Ehen-Verbots überprüfen soll. In New Jersey wurde damit nur ein schwules Paar getraut, sechzehn weitere wurden von der Warteliste gestrichen. Der Bürgermeister von New Paltz hat indessen am Mittwoch den US-Bundesstaat New York verklagt, um per Gericht die Erlaubnis zu bekommen, schwule und lesbische Paare zu trauen - dies war ihm zuvor von einem New Yorker Gericht verboten worden. In Augusta im US-Bundesstaat Main forderte am Dienstag eine konservative Gruppe Bürger auf, ihnen alle Gerüchte über die sexuelle Orientierung von örtlichen und regionalen Politikern mitzuteilen, zog die Aufforderung aber unter großem Protest von Politikern aller Parteien wieder zurück. (nb)