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Rom (queer.de) - Ein Sprecher der italienischen Regierung hat angekündigt, eine Lesbe aus dem Iran im Land aufzunehmen, die aus England abgeschoben werden soll. Pegah Emambakhsh ist derzeit in britischer Abschiebehaft und sollte am Dienstag in den Iran geflogen werden.

Die italienische Gleichstellungsministerin Barbara Pollastrini (Linksdemokraten) setzte sich Medienberichten zufolge aber für die Iranerin ein. Sie habe dabei die Unterstützung von Ministerpräsident Romano Prodi erhalten.

Ein britisches Gericht hatte den Asylantrag Emambakhshs trotz Protesten abgelehnt. Menschenrechtsorganisationen erklärten, der 40-Jährigen drohten im Iran Folter und Tod, da sie sich öffentlich zu ihrer Homosexualität steht. (dk)



#1 KatrinAnonym
  • 27.08.2007, 18:56h
  • Da befinden wir uns ja in der besten Gesellschaft, in der der Richter ohne Verfassung nach Gutdünken entscheidet; mit dem Druck von Millionen potentiellen Emigranten im Rücken, nur dass dies im Königreich rechtens ist.
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#2 NachteuleAnonym
  • 27.08.2007, 22:28h
  • Kann sich vielleicht mal auch ein "Christ"demokrat
    für Schwule und Lesben engagieren?
    Hier geht es ja nicht um Öffnung der Ehe sondern um MENSCHENLEBEN!
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#3 ThomasAnonym
#4 RabaukeAnonym
  • 28.08.2007, 09:07h
  • Wären in Parkistan ( das ist nur mal ein zufälliges Beispiel) 5 Milchkannen geplatzt, bei denen 3 Menschen zum Teil Schwerverletzte sind, dann wäre jeder "Christdemokrat", dieses heuchelnde, verlogene Pack, sofort an Ort und Stelle. Bei der Iranerin geht es um Menschenleben oder "Humanität", "Menschenrechte"-----hat sich doch unsere "tolle" EU diese Dinge "soooooooooooo" auf ihre Flagge geheftet. Wahrscheinlich waren die "Klammern" alt und morsch. Ich bin entsetzt.
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#5 antosAnonym
#6 antosAnonym
  • 28.08.2007, 21:51h
  • @ Rabauke

    Vergiss das Gerede rund um Menschenrechte im Falle Iran am besten ganz schnell.

    Lass es mich so holzschnittartig formulieren: Deutschland (an erster Stelle, was den Export betrifft) und auch alle anderen EU-Länder kooperieren wirtschaftlich mit Iran - d. h. auch: sie kooperieren mit dem Mollah-Staat. Niemand hier z. B., abgesehen von wenigen profililierungswilligen Oppositionspolitikern, würde für harte Sanktionen gegen Iran stimmen. Beim Apartheids-Südafrika hat man das damals getan - bei einer als Islamische Republik verkleideten Diktatur wie Iran wird dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht geschehen. Das IRI-Regime wird - mittelbar - von EU-Staaten unterstützt so wie z. B. Saudi Arabien von den USA unterstützt wird.
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