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Washington (queer.de) - Der demokratische Kongressabgeordnete Barney Frank erklärte, dass Senator Larry Craig wegen seiner Verhaftung in einer Flughafentoilette nicht zurücktreten sollte. Frank ist der einzige schwule Abgeordnete im US-Kongress. Senator Craig war – wie erst vor kurzem bekannt wurde – bereits im Juni von einem Undercover-Polizisten verhaftet worden, weil der Politiker Klappensex angestrebt hatte (queer.de berichtete).

"Was er getan hat, war heuchlerisch", erklärte Frank der Nachrichtenagentur AP. "Aber er hat sein Amt nicht missbraucht. Ich denke, Politiker sollten nur zurücktreten, wenn sie sich haben kaufen lassen." Es sei eine Sache, wenn ein Politiker korrupt sei, aber eine andere, wenn er "alleine in eine Toilette geht". Gleichzeitig kritisierte er das politische Wirken des republikanischen Senators scharf, der in Abstimmungen stets eine konservative Linie verfolgte: "Das ist Heuchelei, wenn man Schwulen und Lesben die selben Rechte vorenthält, gleichzeitig aber heimlich gleichgeschlechtlichen Sex hat", so Frank.

Craig beteuert unterdessen weiterhin, bei dem Zwischenfall auf der Flughafentoilette habe es sich um ein Missverständnis gehandelt (queer.de berichtete). Seine republikanischen Parteifreunde distanzieren sich jedoch immer mehr von ihm.

Barney Frank wurde 1980 erstmals in den Kongress gewählt. 1987 hatte er sein Coming-out – und gewann bei den alle zwei Jahre stattfindenden Kongresswahlen seinen Wahlkreis stets souverän. (dk)



Klappen-Republikaner Larry Craig gibt auf

Der amerikanische Ex-Senator Larry Craig kann seinen Namen nicht reinwaschen: Er wird nicht weiter gegen seine Bestrafung wegen eines Klappen-Ausfluges vorgehen, teilte sein Anwalt mit.
Klappen-Republikaner erfolglos

Die republikanischen Senatoren Larry Craig und Bob Allen haben beide ihren Einspruch gegen eine Bestrafug ihres Klappen-Ausfluges verloren.
Kaum Spenden für Klappen-Senator

Senator Larry Craig ist mit seinem Aufruf gescheitert, die Kosten für seine teuren Anwälte durch Spenden finanzieren zu lassen. Statt die benötigen Hunderttausende von Dollar gaben ihm treue Fans nur ein Almosen von 4.600 Dollar.
#1 GeorgAnonym
  • 30.08.2007, 14:18h
  • Ein Abgeordener, der heimlich seine Homosexualität auslebt, ist erpressbar und deshalb nicht als Politiker geeignet!

    Es gibt für schwule Politiker nur den einen Weg: Zu sagen: "Ich bin schwul und das ist auch gut so!" Oder man soll die Finger von der Politik zu lassen.
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#2 jögab77Anonym
  • 30.08.2007, 15:25h
  • Mal davon abgesehen, dass dieser US-Senator ein Vollidiot zu sein scheint- seine sexuellen Vorlieben gehen niemanden etwas an. Was soll immer dieses Gespräch, dass jeder damit offensiv umgehen soll? Soll ich vielleicht auch noch sagen, dass ich auf Handschellen und Anzüge am Mann stehe?

    Seine Positionen sind zu beklagen, nicht sein Umgang mit der Sexualität. Die ist mir doch egal- bis die Woche kannte ich den noch gar nicht, was interessie mich mit wem der ins Bett geht.

    A propos: das Schwule erpressbar seien: 1. gern genommenes Argument von Homphoben, Bravo, tolle Argumentation
    2.Erpressbar ist nur, wer sich erpressen lässt.
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#3 GeorgiosAnonym
  • 30.08.2007, 20:07h
  • @jögab

    Warum sollte man grad als schwuler Politiker öffentlich zu sich stehen?

    Antwort:
    Homosexuell sein ist mehr als das was man im Bett macht!!!!!!!!!!!! Es beeinflusst sämtliche Lebensbereiche (Wohnung, Arbeitsplatz, Partnerwahl, finanzielle Angelegenheiten in einer Partnerschaft etc pp.) und somit hat grad ein schwuler Politiker verdammt nochmal eine Vorbildfunktion. Grad jüngere schwule, die Angst haben sich zu outen, denken sie seien nicht normal...grad die, aber auch alle anderen schwulen Männer die in partnerschaften zusammenleben brauchen Politiker, die diese Normalität vorleben, indem sie Schwulenrechte fördern.....grad konservative machen aber genau das Gegentei...sie bekämpfen Homosexuelle im Grunde, indem sie sie immer ncoh benachteiligen wollen...wenn dann ein konservativer Politiker schwul ist dann wird diese Doppelmoral der angeblichen Akzeptanz von Homosexuellen durch Konservative imemr wieder offenbar!
    NUR öffentliche Diskussion hat Veränderung zur Folge...dieses Argument: "Was ich im bett mache geht keinen was an" hilft da keinen Schritt weiter und ist im Grunde total egoistisch, denn genau diese Schrankschwulen (so nenne ich das jetzt mal) profitieren am Ende doch von dem was die Gay Bewegung für sie erreicht hat und als Dank dann sowas? Sorry aber hier fehlt mir jegliches Verständnis.....hätten Schwule in der westlichen Welt nicht dafür gekämpft dass Homosexualität hier größtenteils nicht mehr unter Strafe steht, könnten diese Schrankschwulen ihre Sexualität (auch wenn sie geheim wäre) gar nicht mehr ausleben.....diese Undankbarkeit ist es die mich im Grunde in der ganzen Diskussion ankotzt! Und als Ergebnis dieser Diskussion haben wir schon ein Roll Back in allen westlichen Gesellschaften...hin wieder zu weniger Akzeptanz für Schwule und Lesben......vielen herzlichen Dank an all die Schrankschwulen die täglich zu diesem Roll Back beitragen *Ironie....Und damit meine ich nicht die, die sich nicht outen können, weil sie dadurch ihre ganze Familie verlieren würden, gar Gewalt fürchten müssten oder vielleicht am Arbeitsplatz gemobbt würden etc....ich meine eher die Schrankschwulen die öffentlich und aktiv gegen Schwule hetzen, sich gegen schwule Rechte einsetzen und es Nachts mit den Jungs treiben.....ekelhaft!
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#4 hwAnonym
#5 JanAnonym
  • 30.08.2007, 20:31h
  • Hä? Erpessbar ist wer sich erpressen lässt? Wohl
    eher: Erpressbar ist, wen man erpressen kann. Da
    muss ja irgendwas da sein zum Erpressen sonst
    funktioniert es nicht. Und womit kann man
    Menschen so erpressen? Gar nicht mal viel. Man
    kann jemand entführen, der demjenigen sehr
    wichtig ist (z.B. seine Kinder). Oder man kann
    jemanden erpressen, das man ihm irgendwas
    antut: Sein Haus anzündet, seine Katze tötet, usw.
    Das ist natürlich alles sehr dramatisch und
    gewalttätig. Nicht gerade für subtile Erpressung
    von Politikern aus Wirtschaftskreisen geeignet.
    Bleibt nur die 2. mir bekannte Form der
    Erpressung: Man erpresst eine Person mit der
    Enthüllung von etwas, was diese Person in der
    Öffentlichkeit (Freunde, Arbeitsplatz) blamiert. Ein
    Prominenter oder Politiker blamiert sich dann
    gleich vor dem ganzen Land. Womit blamiert man
    ihn nun? Natürlich nur mit etwas, was
    die "Zielgruppe" noch nicht weiß. Wüsste sie es,
    wäre ja kein Blamage-Effekt da. Was kann das nun
    sein? Solange es nur in seinem Kopf stattfindet,
    kommt da auch der Erpressser nicht rand. Also
    besser was, wo eine 2. Person und ggf. eine
    Handlung (u.U. in der Öffentlichkeit) beteiligt ist.
    Damit steigt das Risiko der Erpressbarkeit deutlich
    an. Ein homosexuelle Doppelleben gehört da zur
    Risikoklasse A. Und jemand der aufgrund seiner
    Heimlichtuerei derartig erpressbar ist, kann sich
    von mir aus gerne privat mit dem Erpresser ein
    Leben lang herumschlagen. Mir egal. Kritisch wird
    es, weil der Politiker Entscheidung trifft, die uns alle
    betreffen. Da ist er dann käuflich. So ist der
    Zusammenhang - daher kann ich weder die im
    Artikel noch die im Forum von einem Vorredner
    vertretetene Argumentation nachvollziehen.
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#6 DavidAnonym
  • 30.08.2007, 20:55h
  • @Jögab:
    Die sexuellen Vorlieben sind tatsächlich privatsache, ob er jetzt aktiv oder passiv ist, sich schlagen lässt usw.. IST privat.
    Darum geht es nicht - denn Homosexualität ist mehr als das und geht darüber hinaus. (Anscheinend wird die Unterscheidung gerne vergessen.)
    Wie hält es denn aber die Mehrheit der Politiker?
    Da wird auch nicht über Vorlieben geredet, und trotzdem ist die heterosexuelle Orientierung überall präsent, indem z.B. Politiker X über seine Familie spricht oder bei Anlässen seine Frau mitbringt.
    Und keine spricht in diesen Fällen davon, das der Politiker öffentlich macht, was er im Bett macht und privat sein sollte.
    Macht das aber ein schwuler Politiker, gibt es gleich einen Aufschrei.

    Ein Skandal ist hier allerdings der Umgang, da pflichte ich dir bei.
    Was geht es den Staat an, was da gemacht wird?
    Wenn es jetzt aber solche sind wie hier, die ständig gegen offen lebende SChwule wettern, (wohl aus Neid, weil man keinen Mumm hat so zu leben???), dann gehört auch das angeprangert.
    Das Parteikollegen da von einer Straftat sprechen, das ist aber auch unfassbar.
    Vielleicht sollte man mal Herrn Koch fragen, was er davon hält, ist ja auch homosexuellen-hinterherschnüffeln-Kult.
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#7 klausAnonym
  • 01.09.2007, 22:06h
  • Auch ein Senator ist nur ein Mann, verh. und Familie dazu aber ich möchte wirklich nicht schauen welche Herren in unserer hochanständigen CDU-CSU und vergleichbar mit den Republikaner der USA nicht auch heimliche Gelüste haben und ausleben möchten. Senator Craig hätte bestimmt bessere Möglichkeiten gehabt seine Neigungen auszuleben auch wenn es ein paar Dollar kostet.
    Der Fall erinnert mich an Georg Michael der auch einen Polizisten in der Klappe anmachte... und prompt auf den Leim ging. Aber dieser Fehltritt bedingt meiner Meinung nach keinen Rücktritt, das ist die sog. Gesellschaft die IHN zwingt. Verwerflich am Senator ist nur das er einerseits gegen die Schwulen und Lesben ist und selbst bi oder schwul ist. Da hat es schon den Richtigen erwischt, smile.
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