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  • 31. August 2007, noch kein Kommentar

Antwerpen und Brüssel laden im Herbst zum Shopping und zu einer neuen Ausstellung im ModeMuseum

Von Carsten Weidemann

Flandern lässt sich auf vielerlei Art und Weise erobern. Die langen Partynächte in den angesagten Gay-Clubs von Brüssel und Antwerpen haben sich schon längst in Deutschlands Schwulenszene herumgesprochen. Vielen noch unbekannt sind dagegen die exzellenten Shopping-Möglichkeiten. In Antwerpen beispielsweise locken avantgardistische Modedesigner mit ihrem neuesten Fummel, in Brüssel verzaubert die St. Hubertus Galerie mit phantasievollen Schokoladekreationen und ausgefallenen Accessoires. So ganz nebenbei lässt sich hier auch bei schlechtem Wetter entspannt einkaufen - dem wunderschönen Glasdach sei Dank. Da dürfte sich mit Sicherheit so manches Geschenk für die Daheimgebliebenen finden – bis Weihnachten ist es schließlich nicht mehr all zu weit. Warum also in die Ferne nach London oder New York zum Shoppen schweifen, wenn das Gute so nahe vor der Haustür liegt?

Aber nicht nur in Sachen Shopping und Nightlife lohnt in den kommenden Monaten ein Besuch in Flandern. In Antwerpen findet nämlich noch bis zum 27. Januar nächsten Jahres die Bernhard Willhelm-Ausstellung "Het totaal Rappel" statt. Willhelm, 1972 in Ulm geboren, präsentiert im ModeMuseum (MoMu) der Schelde-Stadt einen Parcours von Installationen, in der jede seiner Kollektionen einzeln vorgeführt wird.

Für die Ausstellung beauftragten Willhelm und seine langjährige Kollegin Jutta Kraus die Schweizer Künstler Taiyo Onorato und Nico Krebs mit der künstlerischen Leitung. Ausgangspunkt für das graphische Konzept sind die bisherigen Ausstellungskataloge ("Look Books") Willhelms und Kraus’, aus denen die beiden Schweizer Künstler ein ausgetüfteltes 3-D-Setting der Ausstellung entwickelten. Besonders Stolz ist das Künstler-Duo auf die Präsentation der Mannequin-Figuren. Sie stellten dabei neue Kunstwerke aus unbrauchbaren Puppen und Wegwerfmaterialen zusammen. Daraus entstanden hybride Puppen mit mehreren Beinen, Armen und Köpfen, die die Dynamik und den Humor von Willhelms Kollektionen verstärken.

Die Ausstellung ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet (am ersten Donnerstag im Monat bis 21Uhr). Der Eintritt kostet sechs Euro (ermäßigt vier Euro).

31. August 2007