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New York (queer.de) - Zehn Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana ist ihre Popularität auf einem neuen Höhepunkt angelangt. Damit erlebt auch ein ganzer Industriezweig, der sich 1997 auf die Vermarktung der "Königen der Herzen" in Form von Büchern, Magazinen, TV-Shows und Merchandise-Artikeln spezialisiert hatte, einen neuen Aufschwung. Von der New York Times als "Princess of Sales" bezeichnet, sorgt Diana auch heute noch für Umsätze bei zahlreichen Firmen wie Bertelsmann, Disney oder Time Warner. Der Kult um die Ikone Diana müsse nicht zwangsweise abnehmen, so Kommunikationswissenschaftler Peter Vitouch. "Es kommt darauf an, wie lange die Erinnerung am Leben erhalten wird. Es gibt Ikonen wie Marilyn Monroe oder James Dean, die bereits erheblich länger tot sind."

"Marilyn Monroe war 20 Jahre nach ihrem Tod populärer als zehn Jahre nach ihrem Ableben", so Cyndi McClellan, Vizepräsidentin des Fernsehsenders Comcast Entertainment gegenüber der New York Times. "Der Kult um Diana könnte genauso wachsen, gerade bei einer jüngeren Generation, die nur die Erinnerungen an sie kennt." Auch für die Werbewirtschaft ist Diana nach wie vor von großem Wert. "Wenn man sie als Produkt sieht, hat sie sehr viel erreicht", so Burt Alper, Consultant bei Catchword Branding. "Sie beherrschte es, ihr Publikum auf eine Art zu erreichen, wie es jede Marke gerne schaffen würde."

Dass sich Konsumenten durch die übertriebene Vermarktung von Prinzessin Diana provoziert fühlen könnten, glaubt Vitouch nicht: "Diese Gefahr ist gering, denn Menschen, die das Thema nicht interessiert, werden den Kult um die Person ignorieren. Andere werden sich freuen, dass die Erinnerung gepflegt wird. Die Art und Weise ist Geschmacksfrage." Als weiterer Grund für die anhaltende Popularität von Diana gilt die Präsenz ihrer Söhne. "Durch sie bleibt sie in der Wahrnehmung der Menschen lebendig, was den Wert der Marke Diana auf Dauer erhält", so Alper. (pte)



#1 wolfAnonym
  • 31.08.2007, 17:29h
  • die gefahr, dass sich konsumenten provoziert fühlen könnten, besteht mit sicherheit nicht, denn diese zielgruppe lässt sich schon immer jeden müll aufschwatzen und jedes krokodilstränchen ist kostbar.
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#2 seb1983
  • 01.09.2007, 14:23h
  • Bin ich schon wieder zu "heteronormativ" um zu kapieren was an dieser Meldung schwul ist???
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