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Boise (queer.de) - Eine Woche nach dem Bekanntwerden seiner Toilettenaffäre hat der US-Senator Larry Craig seinen Rücktritt aus dem Kongress erklärt. Der 62-jährige Republikaner reagierte damit auf parteiinternen wie öffentlichen Druck.

Begleitet von seiner Frau, seinen Kindern und dem Gouverneur des US-Bundesstaats Idaho teilte Craig am frühen Nachmittag in der Hauptstadt Boise mit, dass er "mit Traurigkeit und tiefem Bedauern" zum Monatsende aus dem Senat ausscheide. "Es tut mir sehr leid", sagte der konservative Politiker. Er entschuldige sich bei den Bürgern von Idaho, seinem Stab, seinen Senatskollegen, aber vor allem bei seiner Frau und seiner Familie "für das, was ich ausgelöst habe".

Den Vorwurf, er habe Anfang Juni mit einem verdeckten Ermittler auf einer Herrentoilette des Flughafens Minneapolis anbandeln wollen, wies der für seine homofeindliche Politik bekannte Craig mehrfach zurück. Es habe sich um eine "Falle" gehandelt. (cw)



Klappen-Republikaner Larry Craig gibt auf

Der amerikanische Ex-Senator Larry Craig kann seinen Namen nicht reinwaschen: Er wird nicht weiter gegen seine Bestrafung wegen eines Klappen-Ausfluges vorgehen, teilte sein Anwalt mit.
Klappen-Republikaner erfolglos

Die republikanischen Senatoren Larry Craig und Bob Allen haben beide ihren Einspruch gegen eine Bestrafug ihres Klappen-Ausfluges verloren.
Kaum Spenden für Klappen-Senator

Senator Larry Craig ist mit seinem Aufruf gescheitert, die Kosten für seine teuren Anwälte durch Spenden finanzieren zu lassen. Statt die benötigen Hunderttausende von Dollar gaben ihm treue Fans nur ein Almosen von 4.600 Dollar.
#1 SaschaAnonym
  • 01.09.2007, 22:37h
  • So sehr man es auch begrüßen mag, dass solche verlogenen Heuchler über eben die Homophobie stolpern, die sie als Politiker konsequent verbreiten, so unfassbar ist es, dass die Polizei einen derartigen Angriff auf die persönlichen Freiheitsrechte und die Privatsphäre von Homosexuellen praktizieren darf, ohne dass es irgend jemanden stören würde!

    Wenn Menschen auf einer öffentlichen Toilette einvernehmliche sexuelle Kontakte haben, ohne dass dabei irgend jemand gestört wird oder zu Schaden kommt, dann geht das die Polizei oder sonstwen einen Sch*** an!

    Und genau das ist der eigentliche Skandal in diesem Fall!
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#2 JohannesAnonym
  • 02.09.2007, 00:05h
  • Ich denke, wenn Leute auf der Toilette Sex haben und jemand ruft die Polizei (aufgrund öffentlichen Ärgernisses) ist dies sicherlich irgendwie gerechtfertigt.

    Wenn aber die Polizei Leute wirklich auf die Toilette lockt um sie dann zu verhaften, wird ja eine Straftat einfach nur provoziert, die ohne das Handeln der Polizei gar nicht stattgefunden hätte.

    Insofern ist das schon ziemlich dreist, auch wenn es in diesem Fall den Richtigen getroffen hat.
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#3 GeorgAnonym
  • 02.09.2007, 01:09h
  • Sascha:

    Dafür habe ich nicht jahrzehntelang in der Schwulenbewegung mitgearbeitet, damit sich Schwule auch noch im Jahre 2007 in stinkenden Toiletten treffen müssen!!!!

    Homosexualität gehört ans Tageslicht, in helle Straßencafes!

    Wenn sich Schwule in öffentlichen Toiletten treffen, muss man sich nicht wundern, wenn die Polizei und die Presse vom "Homosexuellenmilieu" ebenso wie vom Rotlichtmilieu spricht.
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#4 JohannesAnonym
  • 02.09.2007, 12:06h
  • @Georg: Schwule treffen sich in der Regel ja auch nicht auf Toiletten, sondern Heterosexuelle, die nicht zu ihrer Homosexualität stehen...
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#5 NormanAnonym
  • 02.09.2007, 14:00h
  • Wie auch immer die ganze Wahrheit hier aussieht ist eigentlich egal, es hat die richtige Person getroffen und auch noch auf eine Weise, wie es ihr am meisten wehtut.

    Wahrscheinlich wird er jetzt auch noch aus der Kirche ausgeschlossen und er hat es nicht besser verdient.

    Homophobie darf sich nicht auszahlen für solche Leute, anders lernen sie es nicht.
    Jetzt hat der gute Mann viel Zeit darüber nachzudenken, was er in den Jahren seiner Amtszeit falsch gemacht hat.

    Wäre er tatsächlich als schwul bekannt gewesen, wäre sein Besuch auf der öffentlichen Toilette wohl auch nicht notwendig gewesen und hätte ihm nicht einmal groß schaden können.

    Weg mit solchen Typen.
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#6 RobsonAnonym
  • 02.09.2007, 17:47h
  • Für sein Handeln muß man die Konsequenzen tragen. Wer weiß das wohl besser als wir? Bei aller Tragik, die diese Sitation mit sich bringt, ein wenig Schadenfreude muß bei einem solchen Menschen erlaubt sein. Jeder bekommt halt das im Leben, was er verdient. Wer gegen Homosexuelle hetzt und ihnen das Leben schwer macht, der hat es nicht besser verdient.
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#7 antosAnonym
  • 02.09.2007, 21:58h
  • @ Johannes

    ...und Schwule, die diese Hetenschauspieler just for fun abgreifen wollen.
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#8 SaschaAnonym
  • 02.09.2007, 23:02h
  • Lieber @Georg, das eine hat mit dem anderen erst einmal überhaupt NICHTS zu tun!

    Auch ein offen und selbstbewusst lebender schwuler Mann kann durchaus einmal spontan Lust auf Sex an einem Ort wie
    einer öffentlichen Toilette haben.

    Das mag sich nicht mit dem Bild eines spießig-konservativen, gutbürgerlich angepassten Schwulen vereinbaren, für das du offenbar kämpfst, aber das tangiert mich ehrlich gesagt nicht im geringsten.

    Denn wenn sowas einvernehmlich geschieht und dabei niemand gestört wird oder zu Schaden kommt (und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: das funktioniert!!!), dann geht dies niemanden auch nur das geringste an.

    Schon gar nicht sollten wir es uns bieten lassen, dass die Polizei derart dreist und unverschämt in die Privatsphäre und die persönliche Freiheit von Menschen eingreift.

    Und wenn ich für irgend etwas kämpfe, dann für ein Ende der verlogenen "Sexualmoral" und Heuchelei, wie sie hier einmal wieder propagiert wird. Ich bin ganz sicher kein schlechterer Mensch oder Schwuler, nur weil ich meine Freizeit nicht immer und ausschließlich in beschaulichen Straßencafés verbringe, sondern vielleicht auch mal Sex an "ungewöhnlichen" Orten habe.
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