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Stopover in der chinesischen Metropole – mit Star Ferry, Doppeldecker-Tram und Airport-Express.

Von Micha Schulze

11:40 Uhr. Landeanflug auf Hongkongs Mega-Flughafen Chek Lap Kok auf der Insel Lantau. Vor lauter Wolken ist von der berühmten Skyline zwar nichts zu sehen, doch dafür setzt der Airbus sanft auf wie eine Feder. Der frühere Kai-Tak-Airport lag mitten in der Stadt und galt als einer der am schwierigsten anzufliegenden Flugplätze der Welt.

12:15 Uhr. Die erste Station des Stopovers fällt ins Wasser. Eigentlich wollte ich mit der neuen Ngong Ping Skyrail zum großen Buddha fahren, doch die längste Gondelbahn Asiens ist seit Juni auf unbestimmte Zeit geschlossen. Hatte ich in Deutschland gar nicht mitbekommen, dass eine Gondel auf Lantau abgestürzt war...

12:25 Uhr. Also auf in die City! Nur wer es eilig hat, nimmt den teuren Airport Express nach Central, der die Strecke in 23 Minuten schafft. Beeindruckender ist die Fahrt mit einem der Doppeldecker-Busse über lange Brücken, durch schier unendliche Hochhaussiedlungen und mitten durchs quirlige Kowloon.

13:20 Uhr. Es ist unwürdig, Hongkong Island über einen Autotunnel zu erreichen. Also steige ich schon vor Endstation am Clock Tower aus und nehme stattdessen eine Star Ferry nach Wan Chai. Für nur 2,20 HK-$ gibt’s an Deck nicht nur frische Luft, sondern auch einen prächtigen Blick auf die Skyline des Central-Bezirks.

13:50 Uhr. Ein Spaziergang durchs Shoppingparadies Queens Road zum Mid-Levels Escalator, der längsten überdachten Rolltreppe der Welt. Dort bietet die Peak Café-Bar Soho (9-13 Shelly Street) guten Kaffee, viel schwules Publikum und die beste Aussicht, um die Massen auf der Straße vorbeihetzen zu sehen.

15:30 Uhr. Ein Muss ist die Fahrt mit der alten Doppeldecker-Tram, einige der Züge sind bereits seit hundert Jahren im Einsatz. Für nur zwei HK-$ kann man soweit fahren, wie man will, immer durch enge Straßenschluchten, rechts und links nur Wolkenkratzer und viel Neon-Reklame.

17:30 Uhr. Ich bin nicht der einzige, der auf die Idee gekommen ist, den Sonnenuntergang auf dem Peak, Hongkongs Hausberg, zu erleben. Über eine Stunde muss ich an der Peak-Tram-Station anstehen, doch die Fahrt mit der historischen Drahtseilbahn macht das wieder wett. Mein Tipp: Sitzplatz auf der rechten Seite ergattern!

20:00 Uhr. Es ist nicht günstig, aber den Preis wert: Zum Dinner gehe ich ins superstylische Restaurant Aqua in Kowloon (One Peking Street). Bei japanisch-italienischer Fusion-Küche hat man einen Super-Blick auf Hafen, Central – und viele (schwule) Celebritys, die sich hier gerne zeigen.

21:30 Uhr. In Hongkong geht man nicht vor Mitternacht aus, also hebe ich mir Propaganda-Disco und Rice-Bar für den nächsten Besuch auf. Ebenso Disneyland, die neue Gay-Sauna Towel Club sowie einen Ausflug zu den Kasinos von Macao. Und weil mein Flieger schon in anderthalb Stunden abheben soll, leiste ich mir ausnahmsweise den teuren Airport Express zum Flughafen…

2. September 2007



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.08.2008, 11:20h
  • Ich empfehle allen Schwulen und Lesben, einen weiten Bogen um Hongkong zu machen! Die Stadt ist die schmutzigste der Welt und außerdem auch noch die Welthauptstadt des Terrorismus! Besser dran ist man in Singapur. Die Stadt ist viel schöner, sauberer und sicherer.
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