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Darmstadt (queer.de) - Stalking ist auch unter Schwulen und Lesben ein ernstzunehmendes Problem. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Smiljana Plöderl von der TU Darmstadt durchgeführt hat. Sie hatte mit standardisierten Internetfragebögen unter anderem die aufgetretenen Stalkingverhaltensweisen, Auswirkungen des Stalkings und die Zufriedenheit mit Hilfsangeboten und polizeilichen Maßnahmen ergründet. Dabei kam heraus, dass Stalking "auch unter Nicht-Heterosexuellen ein ernstzunehmendes Problem darstellt", so Plöderl. Es trete ungefähr eben so häufig auf wie bei Heterosexuellen. Allerdings gebe es für schwul-lesbische Stalkingopfer "bedingt durch mangelndes Problembewusstsein und latente bis offene Homophobie eine erhebliche Versorgungslücke" bei der Betreuung.

Der englische Begriff Stalking kommt aus der "Jägersprache" und meint das Sich-Anpirschen an ein Wild. Im zwischenmenschlichen Bereich ist damit gemeint, dass eine Person von einer anderen kontaktiert bzw. "verfolgt" wird, wobei dies von der betreffenden Person nicht gewünscht wird.

Die Arbeitsgruppe "Stalkingforschung" der TU Darmstadt arbeitet daher daran, mehr über die Umstände von Stalking-Vorfällen zu erfahren und bezieht dabei sowohl die Opfer als auch die Täter in die Forschung mit ein. (pm/dk)



#1 seb1983
  • 04.09.2007, 17:24h
  • Oh Wunder

    Was kommt morgen? Schwule und Lesben sind Menschen wie alle anderen auch, mögen meist Schokolade und fahren gern in Urlaub? Dinge die man bei Heteros weiß und bei Schwulen nur vermuten kann, Untersuchungen folgen...
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#2 HeinzAnonym
  • 04.09.2007, 20:44h
  • Ach Du Scheisse.

    Jahrelang studiert, Steuergelder verschwendet um zu diesen Erkenntnissen zu kommen. Liebe Uni Professoren bevor Sie die nächsten unnützen Studien über Schwule in Angriff nehmen darf ich Sie vorher aufklären:
    1.Schwule arbeiten nicht nur als Floristen,Flugbegleiter oder Friseure.
    2.Schwule verstehen nicht immer was von Mode.
    3. Auch Schwule sind mal ungeflegt.
    4.Ja Schwule kriegen auch mal einen Schnupfen wenn sie sich nicht warm genug anziehen.

    So weisse Bescheid jetzt.
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#3 DerIcheAnonym
  • 05.09.2007, 14:18h
  • @Heinz
    Achtung Satiere!

    Scheiße bleibt Scheiße ohne ss!

    1. Schwule arbeiten nur als Floristen, Flugbereiter oder Friseure, zu was anderem Taugen sie nämlich nicht, schon allein weil sonst die lackierten Fingernägel abbrechen.
    2. Männer die nichts von Mode verstehen sind nicht Schwul! Das sind nur verkappte Heteros die ab und zu mal nen Typen ficken wollen.
    3. Ungepflegte Männer sind im bestenfall Schweine und manchmal sogar Hetero aber nie Schwul.
    4. Schwule kriegen keinen Schnupfen (ausser Sie Koksen), schliesslich kämpft ihr Immunsystem ja täglich gegen allerlei Geschlechtskrankheiten wie Hepatitis oder Aids.

    Und woher Wissen wir das alle, aus wissenschaftlichen Studien, ach nicht doch. Das hat doch gestern Mittag der Nachbar in der Bierkneipe im Eck erzählt. Na dann, der muss es ja wissen, der hat doch immer Recht und weiß Alles. Prost!
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#4 peter 2Anonym
  • 05.09.2007, 14:43h
  • wozu solche sinnlosen Studien?.. was wäre, wenn man herausfindet, daß schwule weniger unter stalking zu leiden haben.....sind wir dann "krank" oder will man dann die Stalkingopfer schwul machen.....

    Für mich sieht solche Forschung nur danach aus, endlich den medizinischen Unterschied zwischen Schwule und Heten herauszufinden....und immer schwingt etwas mit, was nach "Krankheit" aussieht...mal sind es die Gene, mal die Lebensumstände...was auch immer....wir werden so den Makel des Unnatürlichen niemals los.....
    Solche Studien werden ja nicht ohne Grund durchgeführt.....zunächst steht eine Frage im Raum...und genau hier setzt bereits die Diskriminierung ein.....
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#5 Peter 2Anonym
  • 05.09.2007, 14:58h
  • @ derlche und Heinz

    geil.....ihr habt es auf den Punkt gebracht....

    und ich bin eine Hete...ein Schwein....unmodisch...und bekomme schnupfen...(ich glaube, mein arzt ist ein idiot..von wegen HIV+)......

    bitte mehr solcher köstlichen Kommentare.....
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#6 heikEAnonym
  • 24.09.2007, 16:53h
  • Gut, dass dazu endlich mal ne Veröffentlichung draussen ist. Ich hab 2003 mal einen Vortrag über das Thema Gewalt in lesbischen Beziehungen gehört; Problem ist da ja, dass sowohl die verfolgte Frau ins Frauenhaus gehen kann, als auch ihre Verfolgerin. Wenn es z.B. wirklich mal ne Prügelei in einer Wohnung gibt, und die Nachbarn deswegen die Polizei rufen, dann gilt die Täterin als "beste Freundin, die vorbeigekommen ist um den prügelnden Mann zu vertreiben, und nun die verprügelte Frau beschützt" - weil sich kein Polizist jemals vorstellen kann, dass auch Frauen zuschlagen.

    Ich bin zu der Zeit selber von einer Frau gestalkt worden, die es nicht wahr haben wollte, dass ich keine Beziehung zu ihr will.
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