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Berlin (queer.de) - Das Antigewaltprojekt Maneo lässt zur Zeit eine Anzeige gegen den Bushido prüfen. Grund: Der Rapper hatte während des Konzerts am Brandenburger Tor vor einer Woche an die Adresse der homosexuellen Gegendemonstranten seinen ausgestreckten Mittelfinger gerichtet und gerufen: "Die Wichser können demonstrieren, sich aufhängen – ich scheiß drauf."

Zentralrat der Juden will auch klagen

Aufgrund antisemitischer Texte lässt der Zentralrat der Juden ebenfalls eine Anzeige gegen Bushido prüfen. Das von der Jugendzeitschrift "Bravo" und dem Musiksender Viva ins Leben gerufene Anti-Gewalt-Event wurde vom Präsidium des Zentralrats scharf verurteilt.

Projektleiter Bastian Finke erklärte heute: "Bushido reitet derzeit auf einer Welle medialer Aufmerksamkeit – und, anstatt sich für seine Ausfälle zu entschuldige, zeigt er sich als eiskalter Geschäftsmann". Der Sänger habe sich bislang mit keiner Silbe von homophober Gewalt distanziert. (pm)



31 Kommentare

#1 GeorgiosAnonym
  • 04.09.2007, 20:37h
  • Gestern hat sich Bushido wieder lustig gemacht über die "homosexuellen Menschen", die beim BRAVO Konzert "gegen Gewalt (LOL)" gegen ihn demonstriert hatten! Und zwar bei Stefan Raabs TV Total (Pro7).....Stefan Raab hat dann auch noch mitgemacht und hat Bushido ebenfalls im tuckigen Tonfall gefragt ob die "Homosexuellen" denn auch "Wattebäuschchen" aus Protest gegen ihn geworfen hätten......das ganze TV Total Publikum johlte dann klatschend mit Bushido und Raab.......Ich dachte wirklich ich seh nicht richtig! Und dabei war ich nur durch Zufall auf die Sendung gestossen......Bushido macht grad Promo für sein neues Album, weswegen er bei Raab war.....
    Solche Menschen wie Raab sind wirklich das hinterletzte......nicht besser als dieser Bushido der sich durch sowas auch noch sicher bestätigt fühlt....

    Eine Anzeige wäre daher dringend angeraten. Auch wenn diese keine Aussicht auf Erfolg hat muss man dieser Art Menschen mal nen Denkzettel verpassen......mittlerweile macht sich schon die ganze Gesellschaft über uns als Minderheit lustig....ich fühle mich in Deutschland mit seienr Doppelmoral nicht mehr wirklich wohl!
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#2 seb1983
#3 leftqueersAnonym
  • 04.09.2007, 21:47h
  • @Georgios: Hm, dann sollte man aber auch so Fair sein und gleich noch gegen die verantwortlichen des Senders PRO7 vorgehen.

    Und vor allem auch gegen das Lästermaul Raab.

    An die Adresse von Maneo: Als Bushido damals was vom "Tunten vergasen" sang, stellte u.a. auch ich Strafanzeige gegen ihn. Dieses Verfahren wurde unter dem Hinweis, das es sich bei uns ja um eine "verschwindend kleine Minderheit" handeln würde, eingestellt.

    Wäre es nich viel mehr Ratsam, die Möglichkeit einer Strafanzeige wegen Strafvereitelung im Amt zu prüfen, nur für den Fall, das ähnliches bei Anzeigen gegen "G-HOT" oder Bushido wieder heraus kommt?
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#4 MarkHBAnonym
  • 04.09.2007, 23:49h
  • berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen alle muslime... und ihr araber werdet vergast.... *pfeiff*

    ob man für sowas wohl in den knast kommt? ist ja eigentlich künstlerische freiheit...
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#5 SaschaAnonym
  • 05.09.2007, 00:20h
  • @leftqueers, @Georgios

    Ja, da müssen wir alle dringend gemeinsam aktiv werden!

    Meld' dich doch bei mir, @Georgios, damit wir uns mal per E-Mail unterhalten können:

    arpoador2007@web.de

    Und mit dir, @leftqueers, versuche ich schon seit einiger Zeit Kontakt aufzunehmen (habe dir E-Mails geschickt), aber irgendwie hat's noch nicht geklappt!
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#6 SaschaAnonym
  • 05.09.2007, 00:25h
  • PS:

    In diesem Punkt ist es auch in der Tat wichtig und sinnvoll, eng mit dem Zentralrat der Juden zusammen zu arbeiten,

    denn Antisemitismus, Homophobie und Rassismus entspringen denselben kranken und Menschen verachtenden Gesinnungen, und deshalb müssen wir auch gemeinsam mit allen Betroffenen dagegen angehen!

    Was du über die Einstellung des Verfahrens bzw. deren "Begründung" schreibst, @leftqueers, ist übrigens ein unglaublicher Skandal!!!
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#7 JürgenAnonym
  • 05.09.2007, 02:31h
  • Ich halte die Überwachung der Tätigkeiten des Staatsanwalt auch für vordringlich und geboten. Hier bei den Herren und Damen deer Justiz scheint Rechtsbeugung neuerdings eine Tugend zu sein, für die man nicht belangt wird, da ja alles dienstintern unter die Justizteppiche gekehrt werden kann.

    Ich hatte mich vor ca. 3-4- wochen, bei der Staatsanwaltschaf tin Berlin nach der Strafanzeige gegen G-Hot erkundigt und wollte für den fall, dass noch keine vorläge, eine solche erstatten. Es gelang der Behörde nicht. mich mit einem zuständigen Mitarbeiter der Staatsnwaltschaft zu verbinden, die Herren oder Damen waren jeweils nicht erreichbar - wie seltsam
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#8 wolfAnonym
  • 05.09.2007, 08:38h
  • wenn man sich diese irrsinnig anspruchsvolle sendung mit dem langsam ältlich, xxlschlanken stefchen raab antun muss, kann einem nur übel werden. der arme mann hat wohl nur ficken im kopf (kommt wohl nicht mehr dazu). bushido war dagegen eigentlich harmlos, hat offensichtlich nur die s-klasse im kopf und sonst nichts.
    wütend kann eigentlich nur die tatsache machen, das dieser hohlkopf von dem elektronic-konservenschrott,den er produziert, von seiner musik spricht, mei das buberl hat ein bisserl rhytmusgefühl, das wars auch schon.
    er scheint aber doch manschetten vor dem widerspruch zu bekommen, denn es klingt ja immer wieder an : es war ja eigentlich garnicht so gemeint. wird zeit, dass solche idioten merken, dass üble äusserungen auch folgen haben können.
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#9 redforceAnonym
  • 05.09.2007, 09:37h
  • @leftqueers: Vielleicht kann man da draus nen neuen News-Artikel hier auf der Seite machen? "Verhetzungs-Anzeige eingestellt, weil Schwule ja nur eine verschwindend kleine Minderheit sind"
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#10 NorbertAnonym
  • 05.09.2007, 10:48h
  • @Georgios & Co: Hab mir die Raab-Sendung online jetzt auch angesehen. Strafrechtlich relevant ist das nicht, es ist aber leicht beleidigend und vor allem nicht wirklich witzig. Damit stehen Bushido und Raab aber nicht alleine: der Erfolg eines Films wie Traumschiff Surprise basiert doch vor allem auf dem einzigen "Witz", dort Klischeetunten rumhampeln zu haben.
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