Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7545

Boise (queer.de) - US-Senator Larry Craig lässt derzeit prüfen, ob er seinen Rückzug aus dem Senat wieder rückgängig machen kann. Der Republikaner, der seinen Heimatstaat Idaho 27 Jahre lang im Kongress vertreten hat, hat vor wenigen Tagen bekannt gegeben, Ende September zurückzutreten (queer.de berichtete). Grund: Er war im Juni am Flughafen von Minneapolis verhaftet worden, weil er angeblich in einer öffentlichen Toilette Sex mit einem Undercover-Polizisten angestrebt hatte (queer.de berichtete). Die Festnahme hat zu viel Häme geführt, weil der konservative Senator als einer der größten Gegner von Homo-Rechten im Kongress gilt.

Craig-Sprecher Sidney Smith erklärte gestern gegenüber der Nachrichtenagentur AP: "Es ist nicht mehr sicher, dass der einzige Ausweg der Rückzug ist. Dabei wird entscheidend sein, wie ein von uns angestrebter Rechtsstreit in Minnesota ausgehen wird und was die Untersuchung des Ethik-Ausschusses ergibt. Wenn wir weiterkämpfen können, können wir ihn im Senat halten.”

Der Politiker plant demnach, sein Schuldeingeständnis vom Juni zu widerrufen. Er hatte sich der Ruhestörung schuldig bekannt, damit er nicht öffentlich vor einen Richter treten muss. Mehrere Staranwälte sollen nun überprüfen, ob dieses Geständnis rückgängig gemacht werden kann. Craig beharrt darauf, dass ihm in der Herrentoilette eine Falle gestellt wurde und er nicht schwul sei.

Im Kampf um die öffentliche Meinung geben nun auch Craigs drei Stiefkinder Fernsehinterviews: "Wir sind sicher, dass er nichts falsch gemacht hat”, sagte der 33-jährige Jay Craig im Frühstücksfernsehen des Senders ABC. "Wir wissen, dass er sich nur schuldig bekannt hatte, um die Sache hinter sich zu bringen. Es ist nichts Unrechtes geschehen. Er war nur ein Opfer der Umstände – also zur falschen Zeit am falschen Ort – als diese verdeckte Operation vonstatten ging.” (dk)



Klappen-Republikaner Larry Craig gibt auf

Der amerikanische Ex-Senator Larry Craig kann seinen Namen nicht reinwaschen: Er wird nicht weiter gegen seine Bestrafung wegen eines Klappen-Ausfluges vorgehen, teilte sein Anwalt mit.
Klappen-Republikaner erfolglos

Die republikanischen Senatoren Larry Craig und Bob Allen haben beide ihren Einspruch gegen eine Bestrafug ihres Klappen-Ausfluges verloren.
Kaum Spenden für Klappen-Senator

Senator Larry Craig ist mit seinem Aufruf gescheitert, die Kosten für seine teuren Anwälte durch Spenden finanzieren zu lassen. Statt die benötigen Hunderttausende von Dollar gaben ihm treue Fans nur ein Almosen von 4.600 Dollar.
#1 JohannesAnonym
  • 05.09.2007, 13:42h
  • Da sieht man mal wieder wie man als Senator seine Kontakte spielen lassen kann.

    Als "Normal-Büger" wär er sofort verknackt worden und niemand hätte groß geprüft ob er nun unschuldig ist oder nicht, wenn die Polizei was anderes aussagt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Peter 2Anonym
  • 05.09.2007, 14:05h
  • Vielleicht hat das Ganze noch einen viel besseren Ausgang: einer der größten Homogesetz-Gegener wird zum Spielball der eigenen Ausgrenzung....und nun wird ihm auch klar, daß Polizeiaktionen dieser Art unsinnig sind.....wer anderen einen grube gräbt...
    Und den "makel" des Schwulseins wird er auch nie wieder los....so kann er sehen, wie es ist, ausgegrenzt zu leben. Er ist das Opfer seiner eigenen Politik geworden....und wenn er im Amt bleibt, wird er vielleicht bestrebt sein, daran etwas zu ändern. Er wird nicht dadurch zum Liebling der Schwulen....aber vielleicht hat er mehr erreicht für die Schwulen als ihm selber lieb ist.

    Sollte er tatsächlich aber gelogen haben, dann wird er von nun an ein viel schlimmeres Leben führen, denn auf ihn hat die Menge nun ein Auge.....aus diesem gefängnis kommt er so schnell dann nicht wieder raus.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 madridEUAnonym
  • 05.09.2007, 17:43h
  • "Zur falschen Zeit am falschen Ort"...... dieses dämliche amerikanische Gerede kennt man ja auch bei AbuGraib-Prozessen und ich kann das nicht mehr hören. Es war ja nicht anders zu erwarten, dass sich Craig und seine Sippe nun auf die gleiche saudumme
    Argumentation verlegen, wobei es eigentlich inzwischen völlig gleichgültig sein sollte, ob der Häuptling nun ein Klappen-Fan ist oder nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 manni2Anonym
  • 05.09.2007, 17:59h
  • Gute Schauspieler sind sie alle diese Amerikaner...sieht man an Bush..geht in die Kirche und startet Kriege!!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 GeorgAnonym
  • 05.09.2007, 18:11h
  • Wen interessiert eigentlich dieser Ami-Sch....

    Die Schwulen hier in Europa sollen aufhören, immer nur in die verklemmten USA zu blicken - das wirft sie nur zurück.

    Konzentriert euch auf die noch zu lösenden Probleme hier in Deutschland!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 DizAnonym
#7 klausAnonym
  • 06.09.2007, 15:02h
  • Wie es bei anderen Bagatell-Sachen auch in Deutschland heißt....Strafe zahlen und Maul halten, weil die Justiz immer Recht hat auch wenn sie Unrecht hat.
    Im grotesken puritanischen Amerika schein das auch für Craig die einfachste Möglichkeit gewesen zu sein, obwohl die Angelegenheit wirklich nicht der Rede wert war. Ich vermute eher das man ihm wegen seinen heuchlerischen Verhalten im Kongress eine Falle stellen wollte oder/und es war nicht das erste mal das er Kontakt suchte.
    Wir wissen ja alle Herren die verh. sind, hetero-image haben und vorleben, Kinder vorzeigen haben trotzdem sehr oft andere Gelüste weil irgendwo zuhause ein paar Dinge nicht mehr so stimmen.
    Dem einen Kommentar kann ich nur beipflichten, Bush ist schon ein komischer Schein-Heiliger, er spielt den tiefgründigen Christen und ballert in der Welt herum und reißt andere Länder immer tiefer mit rein damit er es nicht allein war. England hat recht und steigt aus, soll Bush doch für seine USraelischen Geschäftsfreunde und Milliardäre wie er selbst auch selbst dafür kämpfen. Der Krieg ist so sinnlos wie ein Kropf.
    Senator Craig wünsche ich das er Stehvermögen hat und um seinen Posten kämpft und sonst Stehvermögen zeigt wenn er Lust auf Kerl hat... Sein offen schwuler Helfer im Senat würde ich nicht von der Bettkante schmeißen...smile..
  • Antworten » | Direktlink »