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Paris/London (queer.de) - Nach Paris und Berlin könnte auch London von einem schwulen Bürgermeister regiert werden. Der beliebte ehemalige Londoner Vize-Polizeichef Brian Paddick will für die Liberaldemokraten bei den Wahlen 2008 antreten. Die Partei entscheidet im November, welchen Kandidaten sie ins Rennen schickt. Er würde gegen den amtierenden Labour-Bürgermeister Ken Livingstone und den Konservativen Boris Johnson antreten.

Paddick war 2005 nach den Anschlägen auf die Londoner U-Bahn Dauergast im britischen Fernsehen und wurde für sein Krisenmanagement gelobt (queer.de berichtete). Im selben Jahr verließ er die Polizei im Streit. Er kritisierte, wie sein Vorgesetzter die Erschießung eines Terrorverdächtigen verteidigte; der Mann stellte sich später als unschuldig heraus. Politisch will er sich dafür einsetzen, mehr Polizisten in London einzustellen. In den vergangenen Jahren führte sein Ansatz, harte Kriminalität eher zu verfolgen als den Konsum von Cannabis oder Ecstasy zu Kritik in der Boulevardpresse. Seine liberaldemokratische Partei befindet sich im Spektrum der drei großen Parteien am weitesten links – sie trat jahrelang für wirksame Antidiskriminierungsgesetze ein, gilt als europafreundlich und setzte sich zuletzt insbesondere für den Umweltschutz ein. Die Partei sprach sich als einzige gegen den Irak-Krieg aus.

Bernard Delanoë tritt wieder an

Bernard Delanoë, schwuler Bürgermeister von Paris, will bei den ebenfalls 2008 stattfindenden Wahlen sein Amt verteidigen. Das gab Delanoë gestern bekannt. Der Sozialist sagte, er wolle in seiner nächsten siebenjährigen Amtszeit die Stadt grüner machen und erreichen, dass sich auch ärmere Familien ein Leben in Paris leisten können. Delanoë hatte bereits 1998 als Stadtrat sein Coming-out und wurde 2001 zum ersten linksgerichteten Bürgermeister von Paris seit 1871 gewählt. Er führt eine Koalition zwischen seiner sozialistischen Partei mit den Grünen und den Kommunisten an. Kurz nach seiner Wahl wurde Klaus Wowereit (SPD) Regierender Bürgermeister von Berlin. (dk)



#1 RabaukeAnonym
#2 gerdAnonym
  • 05.09.2007, 15:37h
  • Im Artikel fehlt die Erwähnung von Ole von Beust...schliesslich ist Hamburg auch eine Weltstadt.
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#3 ÜwchenAnonym
  • 05.09.2007, 16:21h
  • Ohne Streit vom Zaun brechen zu wollen. München ist eher ne Weltstadt als Hamburg und MÜnchen ist keine Weltstadt.
    Ole von Beust ist wahrlich kein gutes Beispiel weil er nicht zu dem steht was er ist und in einer Partei Mitglied ist die ihn eigentlich diskriminiert.
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#4 SunshineAnonym
  • 05.09.2007, 17:46h
  • @3: Ich muss dir mit der Bemerkung über von Beust rechtgeben, aber Hamburg ist natürlich eine Weltstadt.
    Nicht umsonst ist es das "Tor zur Welt"!
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#5 madridEUAnonym
  • 05.09.2007, 17:47h
  • Amüsiert sieht man, wie um Zugehörigkeit zur Weltklasse gekämpft wird. Damit es einmal klar ist:
    Der Bahnhof von Perpignan im franz. Teil von Katalonien ist der Mittelpunkt der Welt ! (Salvador Dalí)
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#6 hwAnonym