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  • 06. September 2007, noch kein Kommentar

Ein Palästinenser in Tel Aviv verliebt sich in einen Israeli. Die Liebe wird durch die politische Lage auf die Probe gestellt.

Von Carsten Weidemann

Die Bedrohung ist überall. Jeder Tag kann zu einem schicksalhaften Moment werden. Und trotzdem möchten sie genießen, will Lulu sich verlieben, Yali ausgelassen feiern und Noam das Leben locker angehen. Ihre WG ist im hippsten Viertel von Tel Aviv, sie kennen die angesagten Clubs der Stadt und erobern die begehrtesten Männer.

So einen wie Ashraf, einen schüchternen Palästinenser, in den sich der junge Reservesoldat Noam Hals über Kopf verliebt. Schnell wird er in die Clique aufgenommen, und zu viert erobern sie jetzt die Szene, organisieren einen Rave gegen die Besatzungspolitik Israels und möchten eigentlich nur ein Stück Normalität leben. Doch so einfach wird es nicht weitergehen. Nicht in einer Stadt, die ihren Frieden in einem Vakuum, der sogenannten "Bubble", lebt, und auch nicht mit einer Liebe, die keine Grenzen zu kennen scheint.

"Yossi & Jagger" Erfolgsregisseur Eytan Fox beschreibt die neue junge Generation Israels genauso wie die Liebe zweier Männer aus unterschiedlichen Kulturen: Direkt, furchtlos und intensiv. In berührenden und realistischen Bildern erzählt "The Bubble" vom Miteinander im Gegeneinander, von Wünschen, die in der Realität zerplatzen können wie eine Seifenblase, wenn eine ständig lauernde Gefahr die Zukunft bestimmt. Ein meisterhaftes Zusammenspiel und zugleich eine gelungene Gratwanderung zwischen einer dramatischen Liebe und der knallharten politischen Wirklichkeit.

Der Film erhielt zurecht mehrere Publikumspreise auf schwul-lesbischen Filmfestivals.

06.09.2007