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Wiesbaden (queer.de) - Die hessischen Grünen kritisieren, dass die CDU zu einer Anhörung über die Homo-Ehe Fundamentalisten als Experten zur Hilfe geholt hat. "Die CDU-Fraktion hat für die Anhörung im Rechtsausschuss zum Gesetzentwurf der Grünen zur Anerkennung eingetragener Lebenspartnerschaften ein Institut eingeladen, das schon bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag durch fundamentalistische homophobe Thesen auffiel", erklärte der rechtspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Andreas Jürgens. "Das Institut für Jugend und Gesellschaft und seine Leiterin Dr. Vonholdt bietet nach eigener Auskunft seit 25 Jahren 'Therapien' an, mit denen Homosexuelle 'ihr heterosexuelles Potential entwickeln können'. Die These von der Homosexualität als behandelbare Krankheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Stellungnahmen dieses Instituts." Die Anhörung findet am kommenden Mittwoch um 11.00 Uhr in öffentlicher Sitzung des Rechtsausschusses im Kleinen Saal des Landtags statt.

Homosexualität ist nach Auffassung von Vonholdt "der vergebliche Versuch, bestimmte traumatisch erlebte Bindungsverluste in der Kindheit, insbesondere die nicht gelungene Bindung an den gleichgeschlechtlichen Elternteil zu kompensieren". Jürgens kritisierte: "Es ist schwer erträglich, dass die CDU-Fraktion Fundamentalisten mit extrem randständigen Thesen ein Forum im Hessischen Landtag bietet. Bisher hatte nur der CDU-Abgeordnete Irmer, als CDU-Rechtsaußen bekannt, die These von einer Behandelbarkeit von Homosexualität vertreten. Jetzt macht sich die gesamte Fraktion dies zu eigen." (pm)



18 Kommentare

#1 DavidAnonym
  • 10.09.2007, 17:07h
  • Wie passt das denn nun zum Outing von Frau Wolf und zu den Äusserungen Kochs von wegen "nicht diskriminieren"?
    Oder ist das seine Antwort auf den "homo-Kult"??

    Herr Koch und die CDU müssten sich doch gegenüber der eigenen (!) Kollegin schämen und im Erdboden versinken, wenn man in deren Anwesenheit schwachsinnige Thesen vorhält.
    Und was soll das eigentlich bringen?
    Vielleicht kann Frau von Dummholt mal erläuteren, weshalb Homo-Paare bei den Pflichten mit Eheleuten gleichgestellt sind, oder ob sie es sein sollten.
    Oder was soll diese Schwachmatin zur Diskussion beitragen???

    Was kommt demnächst? Das wäre ja so, als ob eine Partei die NPD bei der Diskussion um ein Holocaust-Mahnmal hinzuzieht, am besten noch in Anwesenheit eines jüdischen Kollegen, der sich dann wohl auch noch belehren lassen muss??
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#2 hwAnonym
  • 10.09.2007, 17:09h
  • vielleicht kennt die eva herman einen sympathischen hitler zum aufbau eines heterosexuellen potentials
    durch einen netten übervater staat ?
    so ne art stauffenberg II, also III. reich, minus hitler, minus auschwitz. mehr wollte der ja auch nicht.
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#3 Stefan, KölnAnonym
  • 10.09.2007, 17:18h
  • Beim Lesen dieser Nachricht kam mir die Frage, ob Dummheit heilbar sei. Die Dummheit von "Wissenschaftlern", der CDU und die Dummerheit der Schwuppen, die selbige noch immer wählen.
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#4 gerdAnonym
  • 10.09.2007, 17:20h
  • Dieses fundamentalistische Institut sollte meines Erachtens seine Arbeiten im Bereich "Heilbarkeit von Homosexualität" endlich einstellen. Sexuelle Identität ist nicht veränderbar und leidvolle Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, wie homo-/bisexuelle Menschen von Psychologen in ihrem Selbstbewusstsein verunsichert wurden.

    Frau Vonholdt, die als Kinderärztin ausgebildet ist, hat sich "längst viel zu weit aus dem Fenster gehängt", als das sie jemals noch einen Rückzieher in ihrem Leben machen würde. Während die hamburgische CDU aus guten Gründen auf eine Einladung des Instituts bei der Anpassung des Landesrechts vor einiger Zeit verzichtet hat, scheint die hessische CDU.Fraktion dies wohl nicht zu erkennen.

    Die Grünen haben daher hier vollkommen Recht mit ihrer Kritik, dass diesem Institut kein Forum gegeben werden darf. Homo- und bisexuelle Menschen seien meines Erachtens vor diesem Institut und dieser Frau gewarnt.
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#5 HampiAnonym
  • 10.09.2007, 19:23h
  • bei aller Kritik an Umpolungsversuchen,bitte,alle Schwuppen hier,bitte,ganz ehrlich,wieviele von uns hatten eine tolle Vater-Sohn-Beziehung? Und damit ist NICHT die Beziehung gemeint, NACHDEM man seinem Daddy mitgeteilt hat "Du,Paps,ich bin schwul", sondern die Zeit als Kleinkind,im Kindergarten und in der Grundschule! Nur wer hier ich echter Aufrichtigkeit von einer ganz tollen Beziehung zu seinem Papi berichten kann, der werfe den ersten Stein!!
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#6 DamienAnonym
  • 10.09.2007, 19:38h
  • Liebes Hampi,

    beschäftige dich doch mal mit seriöser Literatur zum Thema. Dann weißt Du vor Deinem nächsten Kommentar, dass man sich dort einig ist, dass die Vaterbeziehungen von Schwulen tatsächlich häufig als problematisch gelten, weil nämlich die Papis die Homosexualität ihrer Jungs schon früh spüren und irritierend finden. Kapiert, auch wenns nur die Kurzform war?
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#7 FloAnonym
#8 GeorgAnonym
  • 10.09.2007, 19:59h
  • Unter der Leitung einer charmanten Bundeskanzlerin driften Teile der CDU fast unbemerkt immer öfter in das rechte Lager. Dass jetzt diese Vereinigung (besser bekannt als "Offensive Junger Christen, Reichelsheim") , die seit Jahren junge Schwule mit Heilungsversuchen quält ("Ex-Gay-Bewegung") im Landtag sprechen darf, ist schlicht und einfach ein SKANDAL!

    de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Institut_f%C3%BCr_Jugend_und
    _Gesellschaft


    Daneben zeigt sich, dass die Evangelikalen (sog. Freikirchen wie die Baptisten, rechte Ecke der evangelischen Landeskirchen) sich immer mehr mit der katholischen Kirche verbünden (der Verein arbeitet jetzt "ökumenisch"), wenn es gilt, die Rechte der Schwulen und Lesben wieder zurück zu schrauben.
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#9 DragonWarriorAnonym
  • 10.09.2007, 21:19h
  • @hampi

    wohin soll ich den stein denn werfen???
    lieber an den kopf, damit du mal zur besinnung kommst? oder lieber zwischen die beine, damit der trieb dich nicht mehr so belastet...

    ich habe zwei brüder, die meine mutter von ihrem ersten mann bekommen hat, einem alkoholiker, der sie kurz nach geburt des jüngeren verlassen hat...

    beide brüder sind heterosexuell...

    ich bin der einzige sohn aus der zweiten ehe meiner mutter, hatte - echt aufrichtig!!! - ein sehr gutes verhältnis zu meinem dad bis zu seinem tod und bin trotzdem schwul...

    ich bin also berechtigt, steine auf dich zu werfen, zumindest nach deiner logik...

    und ich wär sehr vorsichtig, denn der haufen von steinen, die freunde von mir werfen könnten, wäre nicht klein...

    was glaubst du wohl, warum kein ernstzunehmender psychologe oder psychiater mehr an diesen unsinn glaubt...

    *kopfschüttel*
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#10 DavidAnonym
  • 10.09.2007, 22:56h
  • @Hampi:
    SUUUUPPPPPPPPERRRRRR!!!!!!!! APPLAUS!!!!!!!! Wir haben jetzt aber so über deinen geistreichen Kommentar gelacht...

    Dann frage doch mal in der heterosexuellen Mehrheit, wer alles ein super Verhältnis zu seinen Eltern hat, und werfe dann den ersten Stein.

    Was für ein Kunststückt, wo zerüttete Familien nichts aussergewöhnliches heutzutage sind! Daraus jetzt sowas zu schliessen ist einfach nur dämlich. Na klasse... auf wen kann das noch alles zu treffen?

    Noch was: Ein Grossteil der 60-70 Jährigen, sind als Kind OHNE Vater aufgewachsen. Müssten die nicht alle einen Dachschaden haben? Vielleicht forscht Frau von Dummholt da mal nach.

    Und nun zum 1239761324976. male, Hampi:

    Wollstest du nicht kürzer treten, sobald jemand deine Behauptung wiederlegt, es gäbe keine einzige Mutter, die froh darüber ist das sie KEINE Enkel bekommt, weil ihr Sohn schwul ist.???? WAS IST JETZT, HAMPI????!
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