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Washington (queer.de) - Der republikanische Senator Larry Craig hat vor Gericht die Aufhebung seines Schuldeingeständnisses beantragt. Er war im Juni am Flughafen von Minneapolis verhaftet worden, weil er angeblich in einer öffentlichen Toilette Sex mit einem Undercover-Polizisten angestrebt hatte (queer.de berichtete). Die Festnahme hat zu viel Häme geführt, weil der konservative Senator als einer der größten Gegner von Homo-Rechten im Kongress gilt.

Craig habe sein Schuldeingeständnis in einer "extremen Angstsituation" gegeben, heißt es in dem Antrag. Er habe deshalb keinen Anwalt angerufen – und so sei das Eingeständnis nicht "wissentlich" gemacht worden. Derlei Anträge geschehen im US-Rechtssystem sehr selten – und haben in der Regel auch keine guten Aussichten auf Erfolg.

Senator Craig hat seinen Heimatstaat Idaho insgesamt 27 Jahre im Kongress vertreten. Er hat angekündigt, seinen Senatorenposten bis Ende des Monats aufzugeben, das aber zuletzt wieder relativiert (queer.de berichtete). (dk)



Klappen-Republikaner Larry Craig gibt auf

Der amerikanische Ex-Senator Larry Craig kann seinen Namen nicht reinwaschen: Er wird nicht weiter gegen seine Bestrafung wegen eines Klappen-Ausfluges vorgehen, teilte sein Anwalt mit.
Klappen-Republikaner erfolglos

Die republikanischen Senatoren Larry Craig und Bob Allen haben beide ihren Einspruch gegen eine Bestrafug ihres Klappen-Ausfluges verloren.
Kaum Spenden für Klappen-Senator

Senator Larry Craig ist mit seinem Aufruf gescheitert, die Kosten für seine teuren Anwälte durch Spenden finanzieren zu lassen. Statt die benötigen Hunderttausende von Dollar gaben ihm treue Fans nur ein Almosen von 4.600 Dollar.
#1 GeorgAnonym
  • 11.09.2007, 15:08h
  • Die Berichterstattung der Medien hat in Europa eine ganz andere Tradition als in angelsächsischen Ländern. Dort wird von der Presse im Privatleben von Prominenten herumspioniert und "Skandale" aufgedeckt. In Europa hält sich die Presse daran, dass auch Prominente ein Privatleben haben.

    Aus kommerziellen Gründen, vor allem aber wegen der Anglisierung Europas, übernimmt die deutsche Presse nach und nach das englische/amerikanische Konzept (sh. Seehofer).

    Queer.de sollte diese Entwicklung nicht noch fördern und uns nicht mit diesen US-amerikanischen "Skandalen" belästigen. Die Schwulen sind sowieso schon die soziale Gruppe, die am stärksten amerikanisiert ist.
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#2 gerechtigkeitAnonym
  • 11.09.2007, 17:10h
  • jeder soll gefälligst die suppe auch auslöffeln, die er anderen einbrockt!!

    deshalb strenges zöllibat für priester! scheidungs- und, noch wichtiger, fremdgehverbot für "christliche" politiker

    priester, die in der schwulen sauna erwischt werden oder cdu politiker bei der/ dem geliebten, gehören gesteinigt

    sollte man einen 175 für einführen mit den gleichen strafen wie in den fünfzigern
    dann hätte sogar jeder bürger und auch die presse die pflicht, derartige straftaten anzuzeigen :-)
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#3 DavidAnonym
  • 11.09.2007, 21:28h
  • Lieber Senator,

    setzen sie sich doch mal für diejeinigen ein, die dank ihrem Bestreben ebenfalls diese Prozeduren über sich ergehen lassen mussten! Wieso ist das in Ordnung?
    Wer anderen eine Grube gräbt... vielleicht ist es mal an der Zeit den Unsinn dieser Regelungen zu überdenken.
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#4 madridEUAnonym
  • 15.09.2007, 11:37h
  • Ach @Georg: Seit Jahren führe ich einen Kampf gegen Anglizismen, die weiterhin unsere europ.Sprachen verhunzen, als gäbe es keine heimischen Ausdrücke dafür und die dazu beitragen, dass wir uns am Grossen Bruder USA oder dessen Trojanischen Pferden wie GB orientieren. Neulich las ich irgendwo, dass uns Bürger von Ländern mit englischer Sprache auf Fortbildungslehrgängen oder Seminaren immer eine Nasenlänge voraus sind, weil Englisch nun mal nicht unsere Muttersprache ist, auch wenn wir glauben, es gut zu beherrschen. Sollten wir uns nicht wieder auf eigene Wörter besinnen, als ständig "mainstream" statt Hauptstrom, "sorry" statt Entschuldigung, "happy" statt glücklich "handy" statt Mobiltelefon, "gekillt" statt getötet und alle diese absurden Modeschlagwörter in Unterhaltungen einzufügen, um ja nicht als hinterwäldlerisch zu gelten ? Oftmals ist es ja auch so, dass gerade diese "modernen" Zeitgenossen der englischen Sprache überhaupt nicht mächtig sind.
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#5 DavidAnonym
  • 15.09.2007, 12:35h
  • @Madrid & Georg:

    Also ich finde diese Meldung schon wichtig für die Community, pardon Gemeinschaft, weil es die Doppelmoral ans Licht bringt.
    Die Republikaner sollten sich für diesen Umgang schämen.
    Ser eigentliche Skandal ist doch der, das es eben als Skandal - da als "Straftat" (!!) bezeichnet, abgetan wird!
    DAS sollte der Punkt sein, um den es zu diskutieren gilt!
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#6 madridEUAnonym
  • 15.09.2007, 12:52h
  • Naja, @david, Vorkommnisse wie Doppelmoral usw. sind in Europa weniger häufig und eine für Schwule interessante Meldung mehr aus USA stört mich im Grunde auch nicht. Wir werden ja ohnehin schon durchgehend darüber in allen Medien informiert, wie sie drüben leben, lieben,arbeiten, denken und sich amüsieren, wobei vielleicht wichtigere Informationen aus unserem eigenen europäischen Umfeld durchweg ignoriert werden.
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