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Berlin (queer.de) - Der Schauspieler Dominique Horwitz feierte am Montag die Premiere des Theaterstücks über das Leben des Berliner Transsexuellen Charlotte von Mahlsdorf. Zwei Stunden stand er auf der Bühne des Renaissance-Theaters um ganz in der Rolle des von Doug Wright verfassten Einpersonendramas aufzugehen.

In "Ich mach ja doch, was ich will" werden die Stationen des Lebens der berühmtesten Transe Deutschlands nachgezeichnet. Charlotte von Mahlsdorf hatte seit seiner/ihrer Jugend Möbel aus der Gründerzeit gesammelt und später auch das private Gründerzeit-Museum in Berlin-Mahlsdorf eingerichtet und geleitet.

Die Premierengäste, darunter der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, Rosa von Praunheim und Desiree Nick, zeigten sich von der schauspielerischen Leistung des 50-jährigen begeistert. (cw)



13 Kommentare

#1 DortmunderAnonym
  • 11.09.2007, 18:44h
  • aha,
    in Berlin gibts also ein Theaterstück über eine Transe...
    ist für vermutlich für den Rest der Republik so interessant wie der berühmte Sack Reis in China...
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#2 BerlinerAnonym
  • 11.09.2007, 21:48h
  • @Dortmunder:
    Wie bitte? Weil es sich um eine "Transe" handelt und (is ja unerhört!) auch noch in Berlin spielt, darf queer.de darüber nicht berichten? Wenn du den Artikel aufmerksamer gelesen hättest, wäre dir als Provinzler vielleicht klar geworden, dass es bei Charlotte v.M. um etwas mehr geht.
    Wir Berliner mit der größten und geilsten Homo-Szene Deutschlands heißen bekanntlich alle Schwuppen herzlich in der Hauptstadt willkommen. Außer einem aus Dortmund...
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#3 leftqueersAnonym
  • 11.09.2007, 23:09h
  • @Berliner: Das sollte man aber nicht unbedingt an der offensichtlichen unwissenheit eines rheinländers fest machen.

    Obwohl es im Rheinland sehr feine unterschiede gibt, oder warum nennen die Kölner die Düsseldorfer "Dusslichdorfer"?

    Nun kenne ich allerdings nicht das verhältniss der Kölner und der Dortmunder, iss mir im Prinzip auch egal.

    Eines muss ich aber noch nachsetzen: Man merkt auch heute noch in Berlin den Unterschied zwischen Ex-Westberlinern und Ex-Ostberlinern....

    www.mdr.de/fakt-ist/4826278.html

    www.mdr.de/fakt-ist/archiv/4796036.html
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#4 StephanAnonym
  • 12.09.2007, 16:16h
  • @ leftqueers:
    Dortmund im Rheinland? Verdammt, das ist das Ruhrgebiet, eine ganz andere Baustelle:-))

    @ Berliner:
    Ihr müßt Euch ja wahnsinnig mißachtet vorkommen, wenn Ihr Euch hier schon so lächerlich pompös bewerben müßt.

    @ Dortmunder:
    Da die Rubrik sich ja der Yellowpress widmet , ist das doch schon okay. Abgesehen davon ist Berlin nun mal Hauptstadt, von Mahlsdorf tatsächlich eine für die deutsche "Homogeschichte" nicht so unwesentliche Person und Horwitz einer der besten und bekanntesten Schauspieler im Land.
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#5 RabaukeAnonym
  • 13.09.2007, 10:00h
  • Aber !!!!! Bitte....meine Damen und Herren!!!!!! Ob das Theaterstück nun in Berlin, Helsinki oder Dehli aufgeführt wurde, ist völlig Bockwurst!!!! Warum und in welcher Anlehnung, Erinnerung-, darum ging und geht es doch! Und ob ich nun in Dortmund oder Berlin bin, daß ist ebenfalls völlig Buggi! Wer hier welche GRÖSSTEN Türme, Szene oder die bestverkeimtesten
    Drugs und Technogaydanceschuppen hat ist mir persönlich völlig Rille! Es ist überall irgendwie wichtig, daß man sich von der Kultur einer Stadt berieseln läßt. Vorallem aber auch etwas davon mit in sein Zuhause ( außer Tripper etc- ich meine Kultur *g*) nimmt. So, jetzt habt Euch wieder liiiieeebbbb und reicht die Hände. Das teilweise mädchenhafte herumgezicke geht einem echt langsam auf die Nüsse. Ne Diskusion okay, aber sich persönlich angreifen untereinander, Bitte denkt mal drüber nach!

    Euer Rabauke
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#6 K.Anonym
  • 13.09.2007, 14:01h
  • Ich habe vor nicht allzulanger Zeit "Ganz normal anders" von Jürgen Lemke gelesen und in einer von diesen Geschichten ging es um "Lothar".

    Einen grossen Dank an die queer-Redaktion, dass ich auf diesem Wege nun erfahren habe wer sich dahinter verbirgt :)
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#7 SvenAnonym
  • 14.09.2007, 14:36h
  • Boh, das der schon so alt ist, hätte ich nicht gedacht.

    Ich find's gut, dass queere Menschen mal ein wenig gewürdigt werden.
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#8 antosAnonym
#9 madridEUAnonym
  • 16.09.2007, 10:54h
  • @antos: Ausgezeichneter Link ! Anders wurde uns das homosexuelle DDR-Milieu nach Mauerfall auch gar nicht geschildert. Praunheims "Wiederaufarbeitung" war eventuell gar als ironischer Hinweis auf diese typisch spiessig-deutsche Person in ihrer Putzfrauenverkleidung gedacht ? Überflüssig dagegen dieses tiefgründige
    Theaterstück mit einem ansonsten brillanten Horwitz.
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#10 leftqueersAnonym
  • 16.09.2007, 16:21h
  • @madridEU: ".....das homosexuelle DDR-Milieu....."

    Ähm, das mit dem "Milieu" meinst Du doch wohl nicht etwa ernst, oder? Sonst würde ich mich nämlich ernsthaft fragen, ob wir uns gut kennen.

    Szene passt da wohl besser. "milieu", das Wort hat immer so etwas abwertendes und Verbrecherisches an sich...
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