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Seoul (queer.de) - Der Leiter der Gesundheitsbehörde von Hongkong hat das Internet für den Anstieg der HIV-Infektionen unter Schwulen verantwortlich gemacht. Bei einem Treffen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Südkorea sagte P.Y. Lam, dass Schwule sich oft im Internet für anonymen Sex verabreden würden und überdurchschnittlich oft keine Kondome benützten. Seine Behörde habe drei Gruppen von HIV in den letzten zwei Jahren festgestellt, die durch Internet-Cruising verbreitet worden seien. In einer Gruppe hätten sich nachweislich 50 Schwule bei einem Mann angesteckt.

"Heutzutage finden diese Männer neue Wege, sich auf eine betont zwanglose Art zu verabreden. Dabei legen sie keinen großen Wert auf Safer Sex", erklärte Lam gegenüber dem Radiosender RTHK. Die Regierung müsse neue Wege finden, mit Päventionsmaßnahmen diese Männer zu erreichen. (dk)