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Warschau (queer.de) - Die polnische Polizei hat die Suche nach den "Homo-Bombern" offiziell eingestellt. 2005 wurden nur wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in vier Städten insgesamt 13 Bomben gefunden (queer.de berichtete). Sie hatten täuschend echt ausgesehen, sich aber als Attrappen herausgestellt. Bekannt hatte sich die "Gay Power Brigade", die davor und danach nie wieder in Erscheinung getreten ist. In einem Bekennerschreiben hatte die angebliche Organisation die homophobe Politik des Warschauer Bürgermeisters und Präsidentschaftskandidaten Lech Kaczynski kritisiert. Kaczynski gewann wenige Tage später die Präsidentschaftswahl klar gegen seinen gemäßigten Herausforderer (queer.de berichtete).

Homo-Gruppen hatten in den letzten zwei Jahren wiederholt den Verdacht geäußert, dass die Bombendrohung Teil des Kaczynski-Wahlkampfes gewesen ist. Die Polizei hat keine Informationen über die Hintergründe des vorgetäuschten Anschlages ermitteln können. Bekenneranrufe wurden von Wegwerf-Handys ausgeführt und ein Bekennerschreiben aus einem Internet-Café geschickt. Ein unscharfes Bild von einem Mann, der das Internet-Café verlässt, war der einzige Anhaltspunkt. Es konnte aber nie einer Person zugeordnet werden. Die Polizei hat mehrere Dutzend Menschen befragt, aber hatte nie einen offiziellen Verdächtigen. (dk)



#1 SvenAnonym
#2 klarer fallAnonym
  • 17.09.2007, 00:13h
  • das war sicher wieder mal ein holländer, wie der, der damals den reichstag mit nem streichholz angezündet hat ;-)
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#3 hwAnonym
#4 leftqueersAnonym