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Berlin (queer.de) - Die Bundesregierung beobachtet nach eigenen Angaben die jüngsten Hinrichtungen im Iran mit großer Besorgnis und verurteilt sie scharf. Dies teilte sie in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen mit. Die Zahl der Hinrichtungen habe 2007 gegenüber den Vorjahren deutlich zugenommen. In den ersten acht Monaten dieses Jahres habe die Zahl mit mindestens 173 Hinrichtungen bereits fast die Anzahl des Jahres 2006 erreicht, so die Regierung weiter. Im Iran fänden landesweit Hinrichtungen statt, meist durch Erhängen. Allerdings würden auch weiterhin Steinigungen praktiziert, die die Bundesregierung als besonders inhumane, grausame und menschenverachtende Hinrichtungsform auf das Schärfste verurteilt. Auch die Vollstreckung anderer Körperstrafen wie Amputation ist der Regierung nach eigenen Angaben bekannt.

Die Menschenrechtslage hat nach Meinung der Regierung seit Amtsantritt der derzeitigen iranischen Regierung unter Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Jahr 2005 verschlechtert. Die deutsche Regierung bringe sowohl durch Kontakte zur iranischen Regierung als auch durch öffentliche Erklärungen "beharrlich" zur Sprache. Hinzu komme die Thematisierung in den Menschenrechtsgremien der Vereinten Nationen, so die Regierung. (pm)



#1 leftqueersAnonym
  • 19.09.2007, 15:37h
  • Ein guter Ansatz, nur, ob es was bringt ist die zweite Frage. Denn nach wie vor sind wir vom Öl abhängig. Und davon haben die nunmal eine ganze Menge....
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#2 furzAnonym
  • 19.09.2007, 16:31h
  • @ leftqueers

    für deutschland in tausend tonnen(öl):

    38.293 Russland
    17.289 Norwegen
    14.559 Großbritannien
    12.915 Libyen
    04.572 Algerien
    04.137 Saudi-Arabien
    03.405 Syrien
    02.124 Nigeria
    01.332 Venezuela
    00.475 Iran

    11.800 Sonstige Länder
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#3 kreuzritterAnonym
#4 DavidAnonym
  • 19.09.2007, 18:05h
  • Hoffentlich wird auch das Schickal iranischer homosexueller (nicht nur) Flüchtlinge thematisiert, von denen man bislang der polemischen Meinung war, es sei ja kein Leben gefährdet, wenn man diese in die Heimat abschiebe. Von wegen diese bräuchten es ja nicht "auszuleben".
    Über religiös Verfolgte würde man sowas nicht sagen, es würde sofort ein Aufschrei erfolgen.
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#5 antosAnonym
  • 25.09.2007, 06:06h
  • Kein Grund zur Wut, Ahmadi-Nejad hat es gestern an der Columbia-Uni lächelnd allen gesagt: In Iran gibt es keine Homosexuellen. Außer vereinzelten Oh-ohs hat man - zumindest im amerikanischen TV - keinen Protest gehört.
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#6 antosAnonym
  • 25.09.2007, 06:28h
  • Gut, ein paar im Publikum haben gelacht, darauf Ahmadi-Nejad:

    "In Iran we do not have this phenomenon. I don't know who's told you that we have this.""
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#7 antosAnonym
  • 25.09.2007, 06:38h
  • ...und nach dieser Bemerkung hat Ahmadi-Nejad dann noch mal ausführlich gegrinst.
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