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Moskau (queer.de) - Bei einem friedlichen Protest vor dem russischen Gesundheitsministerium wurde sieben von zehn Demonstranten von den Behörden verhaftet. CSD-Organisator Nikolai Aleksejew gehörte zu den Festgenommenen. Die Aktivisten wollten mit der Aktion gegen das generelle Verbot für Schwule, Blut zu spenden, hinweisen.

Aleksejew erklärte gegenüber "Russia Today", dass die Gesundheitsbehörden "Leute vom Blutspenden aus Gründen abhalten, die völlig unverständlich sind". Er nannte außerdem die Festnahmen "ungesetzlich", da die Demonstranten niemanden behinderten.

Auch in vielen europäischen Ländern inklusive Deutschland ist sexuell aktiven Schwulen unabhängig von deren Lebenssituation das Blutspenden offiziell verboten. (dk)



#1 wolfAnonym
  • 19.09.2007, 14:22h
  • na da haben wir doch wieder etwas gemeinsam mit russland, nur hier demonstriert keiner.
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#3 leftqueersAnonym
  • 19.09.2007, 15:34h
  • ".....Die Aktivisten wollten mit der Aktion gegen das generelle Verbot für Schwule, Blut zu spenden, hinweisen......"

    und:

    ".......Auch in vielen europäischen Ländern inklusive Deutschland ist sexuell aktiven Schwulen unabhängig von deren Lebenssituation das Blutspenden offiziell verboten......"

    Bevor jetzt wieder das übliche kommt, sollten wir mal vor der eigenen Tür kehren. Auch wenn es schlimm ist, das deswegen Leute verhaftet werden.

    Das moderne russland ist eine diktatur, soviel steht fest. Deutschland ist auf dem Weg, eine zu werden. Und so, wie sich Polizisten teilweise in Deutschland benehmen, naja...

    www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/125/116/lang,de/

    leftqueers.blogsport.de/2007/09/18/polizeitradition/
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#4 PoldiAnonym
  • 19.09.2007, 22:03h
  • Nach dem Transfusionsgesetz in Deutschland dürfen Prostituierte, Sextouristen, Drogenabhängige, Häftlinge, „Menschen mit häufig wechselnden Intimpartnern“, und auch Homosexuelle kein Blut spenden.

    Die Personenbenennung des TransfG erinnert mich an die paulinische Ehrung in 1 Korinther:
    Unzüchtige, Götzendiener, Ehebrecher, Wollüstlinge, Knabenschänder, Diebe, Habsüchtige, Trunkenbolde, Lästerer, Räuber.

    Wenn die Bezeichnung "homosexuell" zur Diskriminierung nicht mehr ausreicht, werden wir in einem Atemzug mit den moralisch Abgewerteten und Kriminellen der Gesellschaft genannt.

    Das Heterosexuelle kein Aids haben können, ist so wahr, wie eine Jungfrau schwanger werden kann.
    Man muss es nur glauben. Und dazu muss man einfältig genug sein.
    Ein bedauerliches Manko der Republik, aber auch eine Warnung an alle Barebacker, das Spiel mit dem Feuer nicht zu übertreiben.
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#5 leftqueersAnonym
  • 19.09.2007, 23:06h
  • @Poldi: Das Problem an jeder gesellschaft, ob sie nun demokratisch, diktatorisch oder wie auch immer sein mag, ist, das sie sich immer minderheiten sucht, die für pest und cholera verantwortlich (zu sein haben) sind.

    Das hatten wir hier in mitteleuropa, so wie du es beschreibst, das war in der neuen welt so(Schwarze) & das ist in der ganzen welt noch heute so.

    Das Problem ist aber, das die jenigen, die am meisten auf staaten wie russland herum hacken, es selbst nicht anders machen. vielleicht nicht mit der selben gewalt(letztere richtet sich dann wieder gegen andere), aber mit den selben theorien.
    Denn es ist ja wohl eine ironie, wenn schwule, die vielleicht wechselnde partner haben(was wirklich keinen was angeht, was aber die regierung alles wissen will), nicht spenden dürfen während jungmachos jeden freitag in discos eine tussi nach der anderen vögeln und dann trotzdem spenden dürfen.
    zumal alle spenden vor der weiterverarbeitung getestet werden (müssen).

    Gleiches gilt übrigens auch für knochenmarksspenden..
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