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Kuwait-Stadt (queer.de) - Schwule und lesbische Aktivisten aus Kuwait haben offiziell das Sozialministerium nach der Erlaubnis zur Gründung einer Homo-Gruppe gebeten. Das berichtet der Nachrichtensender "Al Arabiya". Dem Artikel zufolge zeigten sich Homosexuelle in Kuwait-Stadt öffentlicher als bisher.

Allerdings gebe es auch eine Gegenreaktion von Kulturbehörden: Demnach hat die Regierung erst kürzlich 1,5 Millionen Euro für den Kampf gegen Homo- und Transsexualität bereit gestellt und will es künftig unter Strafe stellen, die Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen. Verstöße sollen mit einer Geldstrafe von umgerechnet 1.200 Euro geahndet werden.

Verglichen mit seinen muslimischen Nachbarstaaten gilt Kuwait als relativ liberal. So gibt es ein gewähltes Parlament, seit 2006 dürfen auch Frauen an Wahlen teilnehmen. Auf Homosexualität stehen dagegen immer noch sieben bis zehn Jahre Haft. (dk)



Transen-Skandal in Kuwait

Erste Grabenkämpfe um Homo-Rechte im Golf-Emirat: Eine transsexuelle Kuwaiterin will in ihrer Heimat als Frau anerkannt werden.
#1 kreuzritterAnonym
  • 19.09.2007, 17:35h
  • Das beweist ja mal wieder wie zurückgeblieben die Musel(un)kultur ist. Im Christentum werden Gottesdienste für Homosexuelle angeboten, während wir in deren Ländern am Baukran baumeln.
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#2 JanXAnonym
  • 19.09.2007, 20:33h
  • 1,5 Mio für den Kampf gegen Homosexualität? Wie wärs mal mit
    Bildung? Medizinischer Versorgung? Naja, die Ölstaaten
    habens ja. Und ein Großteil der Bevölkerung in arabischen
    Ländern trotzdem weiter unter der Armutsgrenze. Und das beste
    ist: Die sind auch noch Stolz auf so ein Mismanagement. Kein
    Wunder dass da einige bei so viel Erfolglosigkeit ihren Hass auf
    andere projezieren und sich reihenweise in die Luft sprengen.
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#3 leftqueersAnonym
  • 19.09.2007, 21:20h
  • @Jan: "...... Wie wärs mal mit
    Bildung? Medizinischer Versorgung? Naja, die Ölstaaten
    habens ja. Und ein Großteil der Bevölkerung in arabischen
    Ländern trotzdem weiter unter der Armutsgrenze......."

    Hm, dabei solltest Du darauf achten, in welchen ländern der Arabischen welt das der Fall ist. Denn in Kuwait gibt es kostenlose krankenversorgung, kostenlose bildung, etc.

    Zumindest ist Kuwait, wenn ich das dem Bericht korrekt entnommen habe, eines der Fortschrittlichsten Länder auf diesem Gebiet. Da wird "Rumlaufen in frauenklamotten" "nur" mit 7 bis 10 Jahren Haft bestraft.
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#4 HeteroAnonym
#5 leftqueersAnonym
  • 20.09.2007, 09:34h
  • Wow, im christentum werden Gottesdienste für schwule angeboten....

    War das schon immer so? Auch vor hundert Jahren? Oder vor noch längerer Zeit?

    Fakt ist, das der Islam eine Jüngere Religion ist, also Religionsgeschichtlich heute ungefähr dort steht, wo vor 500-700Jahren das Christentum stand. Damals wurden auch bei den Christen Homos verbrannt!

    Nur wo in dem Bericht steht etwas davon, das sie am Baukran Baumeln?
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#6 holga-waldaAnonym
  • 20.09.2007, 16:08h
  • ich finde es toll.

    @ hetero
    nur wenn sie whisky für die prinzels haben

    @ kreuzritter
    die deutschen und japanischen kzs wurden auch von moslems befreit. sowjetische moslems retteten während des krieges auch ihre jüdischen und zigeunerischen mitbürger, die gemäß den faschistischen befehlen zu vernichten waren. sie gaben sie als angehörige ihrer ethnie aus.
    mussa dschalil schrieb seine letzten gedichte im gefängnis von moabit. er und die mitglieder seiner gruppe, darunter der bekannte schriftsteller abdulla alisch, wurden hingerichtet. die häftlinge aus seiner zelle, die am leben blieben, bewahrten die moabiter hefte. 1968 wurde in der udssr ein film über ihn gedreht. der einmarsch der multireligiösen und multiethnischen roten armee in berlin beraubte den
    großmufti jerusalems seines wichtigsten gönners.
    adolf hitler. die rote armee trug 75% der gesamtkriegslast gegen hitler. 170 moslems
    erhielten in diesen kämpfen den titel: held der sowjetunion.

    @ janX
    es gibt keine moslems, die sich reihenweise in die luft sprengen. reihenweise in die luft gesprengt wurden z.b. chinesen in den japanischen kzs des
    tenno-faschismus. lebendversuche an "mandschurischen affen", ab 1936, der rest kam ins gas, dann in die verbrennungsöfen, jahre vor auschwitz.
    die arabischen massen leiden unter den freunden
    der bushs und konsorten. die dauds, die mubaraks,
    und das ganze gescheichs und geprinzels, auch
    geschützt mit israelischer sicherheitstechnik.
    ali und aischa sind dumm und krank,
    weil fords und feisals reich sind,
    weil bushs und bin ladens sich
    profitabel ergänzen.
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#7 DamienAnonym
  • 21.09.2007, 22:10h
  • @ holga-walda: "es gibt keine moslems, die sich reihenweise in die luft sprengen." und in israel gibt es keine selbstmordattentate, was? und 9/11 ist sowieso eine verschwörung der cia... wie fern muss man der realität sein, um so einen unsinn zu behaupten?
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#8 DamienAnonym
  • 21.09.2007, 22:12h
  • Während sich in Kuwait trotz der Finanzierung von Aktivitäten gegen Homosexualität durch die Regierung, trotz drohender Haft von bis zu zehn Jahren, Lesben und Schwule erstmals um Organisierung bemühen, zeigt uns die Situation in Südafrika, dass selbst staatlich verordneter Schutz von sexuellen Minderheiten homophobe Gewalttaten nicht verhindern kann...

    gaywest.wordpress.com/2007/09/21/black-power-gegen-lesben/
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