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Altötting Nach dem Streit um einen Christopher-Street-Day im bayrischen Wallfahrtsort Altötting ist der grüne Kreis- und Stadtrat Gunter Strebel aus der Partei ausgetreten, berichtet der "Alt-Neuöttinger Anzeiger". Mit der Politik des schwulen Kreisvorsitzenden Thomas Grahammer, der den CSD in diesem Sommer samt Parade plante, sei er nicht einverstanden: "Ich kann diese Skandalisierung der Politik nicht mehr gut heißen", sagte der 42-jährige Strebel. "Haben wir kein anderes Problem, als den CSD zu organisieren?", so der Sozialpolitiker, die Probleme junger Leute seien wichtiger. Die Integration der Homosexuellen sei eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Doch Schwule und Lesben verfügten meist über gute Netzwerke und vor allem auch über finanzielle Mittel. "Sie haben meist nicht die Probleme wie beispielsweise allein erziehende Frauen", so Strebel laut "Alt-Neuöttinger Anzeiger". Zudem habe Grahammer die Interessen der Partei und seines CSD-Organisationsvereins zu wenig getrennt und die Grünen im Landkreis zu spät und ungenügend informiert. (pm/nb)



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#1 Eva-Maria HertelAnonym
  • 16.03.2004, 19:53h
  • Gesellschaftliche Aufgaben sind erst dann Aufgaben, wenn die Gesellschaft gegangen ist. Wer gerne über probleme nur spricht ist noch lange keiner der die Windeln wechseln kann. Aber Spaß muss sein! Störend ist aber, dass mit einem anderen Problem gerne aufmerksam gemacht werden will, um etwas zu rechtfertigen! Integration ist noch lange nicht über finanziälle Mittel gelöst. Das zeigt sich ja total offenziev mit, dass die Schande auf die Windel abgewälzt wird. Übrigens haben da schon alle mal drinn geschissen! Spaß muss sein!
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#2 last exitAnonym
  • 17.03.2004, 01:16h
  • Au backe, sowas zu später Stunde. Liebe Eva-Maria, ich hoffe Du trägst nächstes Mal Windeln, wenn Du schon an geistigem Dünnpfiff leidest. Ich würde vorschlagen, wenn Du nächstes Mal vorhast, zum CSD zu gehen, dann geh bitte zu einer arbeitslosen Sozialhilfeempfängerin mit mindestens drei Kindern und sag ihr: "Komm mit! Spaß muss sein!"

    Nochmal im Klartext: Unsere Politiker, dazu gehören auch die lokalen, sollten sich wirklich erstmal um die dringenderen Probleme kümmern, bevor sie sich ums Party organisieren hermachen. Das Leben besteht nunmal nicht nur aus Party. Zweitens kostet jeder Umzug der jeweiligen Gemeinde und/oder Kreis eine ziemliche Summe Geld. In Zeiten, in denen das Geld an jeder Ecke fehlt, kann es sich niemand leisten das Geld aus Spaß an der Freud zu verjubeln.
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#3 wolfAnonym
  • 17.03.2004, 16:42h
  • Hallo,
    um es kurz zu machen, ich wundere mich immer wieder über die Kleinkrämerei.
    Wir Homosexuellen verfügen immer noch nicht über unsere bürgerlichen Rechte in
    vollem Umfang. Seit der Abschaffung des
    § 175, 1969!!!, hat es mal gerade für die
    Homoehe, ohne Rechte nur mit Pflichten,
    gereicht. Insofern finde ich es enorm wichtig den sog. Normalbürgern die Angst vor den Schwulen zu nehmen und sei es auch nur durch Feste.
    Ausserdem gibt es eine grosse Zahl homosexueller Bürger die nicht in das Raster gutverdienender Mitt30ger passen,
    sondern gerade im Alter durch Nachteile auf sich alleine gestellt sind.
    Es ist höchste Zeit sich durch Zivilcourage
    und nicht durch Livestyle auszuzeichnen.

    Gruß ,Wolf
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#4 Eva-Maria HertelAnonym
  • 17.03.2004, 20:08h
  • Wenn Meinungen erst dann sich angehört werden und geltend gemacht werden nach Menge des Geldes, dann gehe ich doch lieber. Ich bin ein freier Mensch und jeder, jede kann doch gerne Menschen um sich haben die einen so akzeptieren wie man ist . Aber das ein Problem ein anderes Problem wichtiger machen soll ist eine Schwäche der Antwort. Das ist meine Meinung.
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