Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7632

Lincoln (queer.de) - Ein wegen Mordes am Transsexuellen Brandon Teena verurteilten Mann hat ausgesagt, dass er alleine den Mord begangen habe. Der Fall aus dem Jahre 1993 hatte den oscarprämierten Film "Boys Don’t Cry" inspiriert. Marvin Nissen gab zu, den Transsexuellen Brendon Teena sowie zwei weitere Personen erschossen zu haben.

John Lotter, den Nissen ursprünglich als alleinigen Mörder beschuldigt hatte, sitzt derzeit in einer Todeszelle in Nebraska. Er hat nach dem Geständnis darum gebeten, ein neues Verfahren zu erhalten. "Nissen hat endlich zugegeben, dass diese Aussage, die John Lotter in die Todeszelle gebracht hat, eine Lüge war", erklärte Lotters Anwältin Paula Hutchinson gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

Brandon Teena wurde als Frau geboren, aber lebte als Mann im ländlichen Nebraska. Er hatte ein Rendezvous mit einer Freundin der beiden Männer. Die Ankläger sagten, der 21-Jährige wurde in einem Bauernhaus in der Nähe von Humboldt zunächst von Lotter und Nissen vergewaltigt und dann umgebracht. Im Verfahren sagte Nissen aus, er habe auf Teena eingestochen, aber Lotter habe sie und die beiden anderen erschossen. (dk)



#1 stromboliProfil
#2 NathaliAnonym
  • 19.01.2008, 15:02h
  • Anmerkung: Die Vergewaltigung fand ein paar Tage vorher statt und war der Grund für den späteren Mord; Brandon hatte eine Aussage gemacht und die Täter wollten ihn zum Schweigen bringen.
  • Antworten » | Direktlink »