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Grau (queer.de) – Ein österreichischer Spitzen-Uni-Absolvent hat sich in Graz bei der Promotionsfeier vor dem Bundespräsidenten geoutet. Der sub auspiciis promovierte Student Stefan Schaller widmete seine Auszeichnung "einer Minderheit, der auch ich angehöre, allen Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen sowie Transgenderpersönlichkeiten".

"Sub auspiciis" bezeichnet eine besondere Form der Promotion, die die höchstmögliche Auszeichnung von Studienleistungen in Österreich darstellt. Nur acht bis zehn Studenten pro Jahr erreichen dieses Ziel in der Alpenrepublik.

Stefan Schaller appellierte in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer und Landeshauptmann Franz Voves (beide SPÖ), Angehörige einer Minderheit wie ihn nicht länger zum Ziel von Diskriminierung zu machen. Es sei aus seiner Sicht "in keinster Weise nachvollziehbar, warum ein Rechtsstaat - ich spreche nicht von der Kirche - mir z.B. Ehe, Adoption mit einem Mann verweigern kann", sagte der ehemalige Vorsitzende der Univertretung der Med-Uni Graz. Die Gesellschaft bzw. der Staat degradiere ihn dadurch zu einem Mitglied zweiter Klasse mit weniger Rechten, was für ihn inakzeptabel sei.

Nach einem Bericht der Wiener Tageszeitung Kurier haben Bundespräsident Fischer und Landeshauptmann Voves dem Musterstudenten zu seiner Rede und seiner Vorgangsweise gratuliert. (cw)



#1 wolfAnonym
  • 22.09.2007, 08:47h
  • da kann man nur gratulieren, hochachtung vor so viel zivilcourage !!!
    offenbar gibt es ab und zu doch noch charaktervolle menschen die etwas zu bewegen versuchen und zu sich selbst stehen.
    bravo !
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#2 gerdAnonym
  • 22.09.2007, 17:22h
  • Eine Glanzleistung, die dieser Student dort vollbracht hat.

    Gerade in Österreich sind solche Menschen wichtig, da Österreich den anderen benachbarten Ländern wie Deutschland, Slowenien, Tschechien oder der Schweiz hinterherläuft, was das Thema ''Anerkennung von homosexuellen Paaren'' angeht.

    Während wir hier in Deutschland "um das Steuerrecht" kämpfen und die Schweiz dies sogar schon geschaffft hat, fehlt es in Wien an sämtlicher staatlicher Anerkennung von homosexuellen Paaren.

    Dieser Student hat Zivilcourage gezeigt, und wer diesen Menschen zum Freund im Leben hat bzw. bekommen wird, kann sich in seinem Leben glücklich schätzen, denn hier kommen bei diesem Menschen ein hohes Maß an Intelligenz und Zivilcourage zusammen; solche Menschen sind "dünn" gesät.
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#3 alfAnonym
#4 manni2Anonym
#5 juhuAnonym