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79 Prozent der Deuschen können sich einen homosexuellen Regierungschef vorstellen.

Von Carsten Weidemann

Eine große Mehrheit der Deutschen kann sich einen schwulen Bundeskanzler vorstellen. Nach einer Umfrage des Emnid-Instituts sehen 79 Prozent Homosexualität nicht als Hindernis für das Amt des Regierungschefs. In Auftrag gegeben hatte die Umfrage die "Bild am Sonntag" nach der Behauptung von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit, dass ein schwuler Kanzler in Deutschland durchaus möglich sei.

Nach der Emnid-Umfrage haben Ossis und Frauen am wenigsten Vorbehalte. So sehen in den neuen Bundesländern 87 Prozent kein Hindernis, dass ein Schwuler Bundeskanzler wird, in der alten Bundesrepublik nur 77 Prozent. Bei den Frauen können sich 83 Prozent einen homosexuellen Regierungschef vorstellen, bei den Männern nur 75 Prozent.

Im direkten Vergleich mit SPD-Chef Kurt Beck, wer der bessere Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten sei, schnitt Wowereit allerdings schlechter ab. 36 Prozent der Befragten halten Beck für den besseren Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel, 28 Prozent sprachen sich für Wowereit aus. 35 Prozent wollten sich auf keinen der beiden Politiker festlegen.

Bessere Wahlchancen als Beck hat "Wowi" allerdings bei den Frauen, die sich zu 32 Prozent für den Berliner Bürgermeister und zu 29 Prozent für den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten aussprechen.



22 Kommentare

#1 JohannesAnonym
  • 23.09.2007, 10:26h
  • Ich denke sogar ein Schwuler Kandidat hat mehr Chancen als ein Heterosexueller, da die Bürger so öffentlich zeigen können, dass sie nicht homophob o.ä. wären.
    Genauso wie Angela Merkel sicherlich auch deutlich beliebter ist, weil sie eine Frau ist.

    Ist natürlich aber paradox, dass sich die meisten Menschen öffentlich super tollerant zeigen, aber im Privatleben keinerlei Akzeptanz zeigen und schon gar keine gleichen Rechte wollen....
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#2 Klaus & MirkoAnonym
  • 23.09.2007, 11:42h
  • wenn er als kanzler zur wahl stehen würde, dann würden wir auch wieder zu wahl gehen, unsere stimme hätte er bekommen!
    gruß
    klaus & mirko
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#3 leftqueersAnonym
  • 23.09.2007, 11:46h
  • @Johannes: Das ist doch alles nur Fassade...

    Zum Thema Merkle: Ich find die garnicht toll. Aus zwei gründen; erstens steht sie nicht zu ihrer vergangenheit, zweitens sind ihre äusserungen der letzten zeit schon so verfassungsfeindlich wie Schräuble und jüngelchen...
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#4 PoldiAnonym
  • 23.09.2007, 17:08h
  • @leftqueers
    wär "das mädchen" nicht kanzlerin geworden, weil sie aus dem osten kommt, wär´s nicht recht; jetzt wo sie kanzlerin ist, ist´s nicht recht.
    das problem was du bei ihr siehst, könnt man dann sicher auch bei vielen linken politikern sehen.
    auf der einen seite favourisierst du die ddr und auf der anderen seite erkennst du die loyalität der menschen, zum staat, in welchem sie lebten, nicht an.
    wohlgemerkt, loyaliltät berechtigt nicht zum schaden anderer zu handeln, aber sie berechtigt, ein blaues halstuch zu tragen und die ideelen ziele zu verfolgen.
    nach deiner auffassung dürften folglich heute nur staatsfeinde der ddr frei rumlaufen oder politisch aktiv sein. wenn es so wäre, wär´s hier eine diktatur.

    gleichfalls raunst du auch wieder über die "bürgerliche fassade" zur toleranz eines schwulen kanzlers.
    ich staune darüber und freue mich, dass doch viele deutsche sympathien und fähigkeiten nicht an der sexualität eines menschen beurteilen.
    wo siehst du vorbehalte, in einer anonymen umfrage ja oder nein zu sagen bzw. einer solchen umfrage zu trauen? dass diese von der bild mit diesem resultat durchgeführt wurde, macht nur das ergebnis glaubhafter.
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#5 MikeAnonym
#6 luke12Anonym
  • 23.09.2007, 17:53h
  • @ Klaus & Mirko

    Ihr würdet nur wählen gehen, wenn Wowereit Kanzlerkandidat wäre? Wie arm ist das denn? Homosexualität kann doch wohl kein Wahlkriterium sein, genau so wenig sollte es ein Hindernis dafür sein.
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#7 DavidAnonym
  • 23.09.2007, 18:19h
  • Nach einer Frau als Kanzlerin wäre das der nächste "logische" Schritt ;-)
    Allerdings sollte es nicht gerade deswegen, sondern UNABHÄNGIG davon möglich sein.
    Wenn man sich hier dieser Diskussion ansieht:

    boards.msn.com/Diskussionsboards/thread.aspx?boardid=919&thr
    eadid=405446&boardsparam=Page%3D3


    Scheint für manche doch ein Problem zu sein. Und das im Jahr 2007 (bzw. 2009 wenn gewählt wird).
    Ich finde es irgendwie erschreckend rassistisch.
    Soll man doch gleich einem ins Gesicht sagen, das man wegen einer Eigenschaft als "nicht qualifiziert" abgewertet wird...Das würde ich einigen Leuten gerne mal an die Nase binden.
    Seitwann ist denn die HETEROSEXUELLE Orientierung eine Voraussetzung? Wieviel Frauen muss den ein Kanzlerkandidat flach gelegt haben? Wenn jemand zum x-ten mal heiratet oder fremdgeht, dann ist das doch auch NICHT von Belang.
    Warum geht das nicht in den Köpfen der Leute rein??
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#8 GuidoAnonym
  • 23.09.2007, 19:46h
  • 87 Prozent - 77 Prozent. - 83 Prozent - 75 Prozent.

    GLAUBE ICH NICHT !

    GLAUBE ICH NICHT !

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    Märchen aus 1001 Nacht!

    Meinungsmachener Mega-Schwachsinn!

    Wer's glaubt wird seelig, sagt Ratze XVI
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#9 LutzekAnonym
  • 23.09.2007, 19:53h
  • Also mal ehrlich....
    Was kann denn Wowi? Party, Küssen.... Schaut euch mal die Politik an die er macht.... (um wieviel Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Berlin gesunken??? in anderen Bundesländern um 18% und in Berlin um 8%. Haushalt??? Sparkurs???)

    Nee, ganz ehrlich, auch wenn ich es gut finden würde... erst mal soll er seine Hausaufgaben machen!
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#10 DannyAnonym
  • 23.09.2007, 20:43h
  • Wenn Wowi es tatsächlich zum Kanzler schaffen würde, wäre es ein gesellschaftlicher Quantensprung, das ist ja wohl überhaupt nicht von der Hand zu weisen!

    Beck wird gegen Merkel bei der nächsten Bundestagswahl haushoch verlieren (so schlecht macht Sie es ja wirklich nicht- ich würde aber schwarz selber NIE wählen). Danach ist der Weg für einen anderen Kandidaten frei und die SPD wird nicht so blöd sein, die Nahles oder den Gabriel ins Rennen zu schicken.

    Ich bin im übrigen auch nicht der Ansicht, dass es uns Schwulen hierzulande wirklich schlecht geht, mein Coming-Out hatte ich z.B. in den frühen 90ern, da fing das erst grade an, dass Schwule salonfähig wurden. Die letzten 15 Jahre haben und weiter gebracht als die gesamten letzten 45 Jahre davor, das mal am Rande!
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