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  • 24. September 2007, noch kein Kommentar

Berlin (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) lädt am Dienstag zu einem Fachsymposium, in dem es um Einstellungen zur Homosexualität gehen soll. Der Verband hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium eine Studie in Auftrag gegeben, die die zentralen Aspekte von Einstellungen zur Homosexualität skizzieren soll. Mit der Leitung der Studie wurde Professor Bernd Simon vom Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Evaluation der Universität Kiel betraut.

Welchen Einfluss haben Rollenbilder und religiöse Überzeugungen? Denken türkeistämmige Jugendliche anders über Lesben und Schwule als junge Menschen mit einem russischsprachigen Hintergrund oder eine herkunftsdeutsche Vergleichsgruppe? Lassen sich durch Kontakte und Begegnungen die Vorurteile reduzieren? Das Fachsymposium stellt die Ergebnisse der Studie von Professor Simon der Öffentlichkeit vor. Experten aus Wissenschaft und Politik sind geladen, die Hintergründe, Resultate und möglichen Konsequenzen der Untersuchung zu diskutieren.

Um 14 Uhr beginnt in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (Oranienstr. 106) Das Fachgespräch, an dem unter anderem auch Michael Bochow teilnehmen wird. Ab 18 Uhr gibt es dann eine Podiumsdiskussion mit Parteivertreter und Gewerkschaftern.

"Schwule sind voll eklig"

Am Mittwoch wird eine weitere Podiumsdiskussion ím Mann-o-Meter (Bülowstr. 106) veranstaltet. Unter dem Titel "Schwule sind voll eklig" diskutieren die Teilnehmer ab 19 Uhr über homosexuellenfeindliche Einstellungen bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. Neben Professor Simon und der Soziologin Necla Kelek werden Thomas Kleineidam (SPD), Klaus Lederer (Linke), Peter Kurth (CDU) und Volker Ratzmann (Grüne) an der Veranstaltung teilnehmen. Die Moderation wird Mariam Lau von der "Welt" übernehmen. (pm/dk)