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San José (queer.de) - Ein Gesetz, das die Adoption von Kindern durch Homosexuelle verbieten soll, ist einstimmig vom 57 Mitglieder starken Jugendausschuss des Parlamentes beschlossen worden. Es wird nun im Parlament debattiert. In Paragraf 107 des Familiengesetzbuches soll zukünftig stehen, dass Adoptionen verboten sind, "die von einer Einzelperson oder einem Paar durchgeführt werden, in der einer oder beide Personen gezeigt haben, dass sie eine sexuelle Ausrichtung in Richtung des gleichen Geschlechts haben".

Der rechtsliberale Ausschussvorsitzende Mario Núñez sagte, dass die Interessen des Kindes über den Wünschen einer "sozialen Minderheit" stünden: "Der Staat argumentiert, dass die besten Bedingungen in heterosexuellen, monogamen Ehen liegen, wie das in unserer Verfassung, dem Familienrecht und den christlichen Prinzipien festgelegt ist."

Die Homo-Gruppe Movimiento Diversidad kritisierte die Entscheidung des Ausschusses scharf: "Die sexuelle Ausrichtung hat nichts damit zu tun, ob sich jemand um ein Kind kümmern kann oder nicht", erklärte der Gruppenvorsitzende Abelardo Araya.

Zuletzt hatten Homo-Gruppen gegen Costa Ricas Nachbarland Nikaragua protestiert, weil der mittelamerikanische Staat die homophobsten Gesetze der spanischsprachigen Welt aufweist (queer.de berichtete). (dk)



Gericht stoppt Homo-Ehe in Costa Rica

Ein Familiengericht in San Josè, der Hauptstadt Costa Ricas, hat am Freitag den Antrag eines schwulen Paares abgelehnt, ihre Partnerschaft als anerkannte Lebensgemeinschaft anzuerkennen.
#1 DannyAnonym
  • 24.09.2007, 16:59h
  • Genau. Lieber ein Leben im Heim oder unter der Brücke oder von Vater und Mutter Tag ein Tag aus verprügelt werden, alles besserund Chancenreicher fürs Kind, als bei unsereins aufwachsen zu müssen...

    Was soll man dazu auch noch sagen?

    Es geht da ja nicht um Kinder, die aus einer heilen Hetenbeziehung herausgeholt werden, um in die Klauen von schmierigen Homos verkauft zu werden!

    Aber wer sagt, dass die Welt logisch ist...
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#2 wolfAnonym
  • 24.09.2007, 17:28h
  • na ist doch besser die lieben kleinen auf den heterosexuellen strich zu schicken, damit die liebe, natürlich kinderreiche familie was zu essen hat, und sonntags in die kirche.
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#3 madridEUAnonym
  • 25.09.2007, 10:41h
  • Die spanischsprachige Welt orientiert sich neuerdings am gesellschaftlich mit Abstand fortschrittlichsten Mutterland. Vizepräsidentin Fernández de la Vega wird nicht müde, besonders die sozialistischen lateinamerikanischen Bruderländer zur Homo-Gleichstellung zu ermuntern, was im Falle des "compañero" Ortega in Nicaragua wohl auf taube Ohren trifft . Zu tief sitzen die Macho-Latinos im Sattel und bestreiten, dass es überhaupt Schwule und Lesben bei ihnen gibt . Wer diese Länder mit ihrem aussergewöhnlich hohen Anteil an sexueller Vielfalt bereist hat, kann sich darüber nur totlachen.
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