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Moskau (queer.de) - Sechs Homo-Aktivisten wurden in Moskau zu Geldstrafen verurteilt, weil sie vor rund zwei Wochen gegen das Homo-Verbot bei Blutspenden demonstriert hatten. CSD-Organisator Nikolai Aleksejew, der zu den Verurteilten gehört, kündigte sofort an, beim Europäischen Menschenrechtsgerichtshof Beschwerde gegen die Entscheidung einzulegen.

Die friedliche Demonstration fand vor dem Gesundheitsministerium statt (queer.de berichtete). Der Richter sah den Protest als widerrechtliche Versammlung an und verhängte eine Geldstrafe von je 1.000 Rubel (30 Euro). Nach demselben Paragrafen wurden bereits in den vergangenen Jahren CSD-Teilnehmer verurteilt. (dk)



#1 Diz!Anonym
#2 wichtAnonym
#3 WolfgangAnonym
  • 27.09.2007, 17:38h
  • @ Diz!:

    Das ist richtig, sollte aber nicht als Diskriminierung verstanden werden. So dürfen auch Menschen mit längeren Aufenthalt in England nicht spenden, was so gut wie alle Engländer ausschließt.

    Die HIV-Quote ist unter Schwulen nach wie vor extrem hoch. Hier geht es nicht um Gleichberechtigung sondern darum leben zu retten und zu bewahren. Lieber ein wenig zu vorsichtig als zu wenig.

    Aber im Gegensatz zu den Russen dürften wir wengistens demonstrieren.
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#4 leftqueersAnonym
  • 27.09.2007, 17:48h
  • @Wolfgang: Im Gegensatz zu Dir empfinde ich es schon als Diskriminierend, denn ein Heteroproll, der jeden Freitag und Samstag die discos nach fickunterlagen abgrast und aufgrund dessen, das er ein "echter Mann" ist auf Gummis verzichtet, der darf spenden?

    Es ist eine massive Diskriminierung, da es so den Anschein erweckt, als würden nur Schwule HIV bekommen.

    Aber gut, wenn das DRK kein Geld an meinem Blut verdienen will, bitte!
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#5 DavidAnonym
  • 27.09.2007, 18:20h
  • Ich störe mich nicht an übertriebenen Vorsichtsmassnahmen,
    aber ich finde es auch irgendwo diskriminierend oder zumindest heuchlerich, wenn über zuwenig Spender gejammert, und geworben wird "spenden darf JEDER GESUNDE Erwachsene zwischen 18-65 Jahren".
    Dann soll man gefälligst sagen "jeder gesunde HETEROSEXELLE" oder in der Werbung anzeigen "(ausser Homosexuelle, ect...)".
    Ich bin doch gesund und bin in 10 Jahren so oft krank gewesen wie der Durchschnittsbürger IM JAHR!
    Auch finde ich es nicht in Ordnung das nicht nach RisikoVERHALTEN unterschieden wird!
    Die Rate steigt auch bei jüngeren HETEROsexuellen an, weil in erster Linie vor SChwangerschaften verhütet wird - DAS ist nicht wirklich Safer Sex.
    Bei mir war gestern auch jemand da und hatte nach Spenden gefragt.
    Da habe ich ihm das an der Nase gebunden, und gesagt das ich gerne helfen würde, aber nicht spenden DARF. Ebenso der Nachbar nicht.
    Nach dem "warum" hat er nicht gefragt - offenbar kommt das in Köln öfters vor.
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#6 KevinAnonym
  • 27.09.2007, 18:33h
  • Aber wer will das denn kontrollieren, ob ich homosexuell bin? Ich war noch nie bei einer Blutspende, kann mir aber vorstellen, dass man doch einfach heterosexuell angeben kann... oder was spricht dagegen?
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#7 leftqueersAnonym
#8 Diz!Anonym