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Im Sommer 2005 erhielt West den Homo-Orden von Queer.de. Mit Kollege 50 Cent liefert er sich aktuell ein heißes Chart-Duell.

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Es ist kaum zwei Jahre her, als sich Kanye West öffentlich gegen die Homophobie seiner Rap-Kollegen aussprach und für mehr Toleranz plädierte. Dafür erhielt er von Queer.de den Homo-Orden. Weniger geschickt, seine fast zeitgleich ausgesprochenen Thesen zum Thema Aids: Am 2. Juli 2005 behauptete er anlässlich des Mammut-Events Live 8 dass Aids eine von Menschen hergestellte Krankheit sei, mit der Afrikaner gezielt infiziert würden. Seinem Erfolg tat das keinerlei Abbruch: "The College Dropout" (2004) und "Late Registration" (2005) schlugen wie Bomben ein und verkauften sich millionenfach. Sein aktuelles Album "Graduation" steht dem in nichts nach und erreichte ebenso wie die erste Single-Auskopplung "Stronger", mit den französischen House-Musikern von Daft Punk eingespielt, Platz eins der US-Charts!

In dieser Woche kickte ihn allerdings ausgerechnet Country-Sängerin und Homo-Ikone Reba McEntire vom Thron der Alben-Charts. Auf Platz drei: Wests vielleicht größter Konkurrent 50 Cent, der in der Vergangenheit immer mal wieder durch schwulenfeindliche Kommentare auffiel. Das stets grimmig dreinschauende Muskelpaket benannte sein neues Werk "Curtis". Entgegen dem Titel ist es aber natürlich kein Tribut an die selige Soul-Legende Curtis Mayfield, sondern sein Geburtsname (Curtis Jackson III). In den US-Medien liefern sich West und 50 Cent aktuell einen ordentlichen Schlagabtausch: "Ich mag 50 Cent wirklich und ich will nicht, dass er in Rente geht, wenn sich mein Album besser verkauft", verkündete West vor wenigen Tagen. "Ich wette, dass Wests Verkäufe in der zweiten Woche um 70 Prozent fallen, da sein Label in der ersten Woche selbst Alben kaufen wird, um näher an mir zu bleiben", konterte 50 Cent.

Bleibt abzuwarten, wer auf lange Sicht wirklich die Nase vorne hat. West, der mit allerhand musikalischen Experimenten auf "Graduation" überrascht, oder 50 Cent, der seiner knallharten Rüpel-Rap-Linie treu bleibt. Zu den Verlierern des heiß umkämpften Veröffentlichungswinters 2007 werden sicher beide nicht gehören.

29. September 2007



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