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  • 01. Oktober 2007, noch kein Kommentar

Wien (queer.de) – Die konservative Österreichische Volks-Partei (ÖVP) freundet sich mit der Idee einer Eingetragenen Partnerschaft für Schwule und Lesben an. So fordert die ÖVP-Perspektivengruppe unter Vorsitz von Umweltminister Josef Pröll ein "Partnerschaftsgesetz analog zum Schweizer Modell".

Aus vier von der "Arbeitsgruppe Familie" vorgelegten Varianten zum Thema Homo-Ehe entschied sich Pröll für ein "neues Rechtsinstrument, das Partnerschaftsgesetz". Unter dem Motto "Weg mit der Diskriminierung" will der ÖVP-Politiker Schwulen und Lesben, die "Verantwortung übernehmen" wollen, ermöglichen, Partnerschaften vor dem Standesamt zu schließen. Die Möglichkeit der Adoption von Kindern soll jedoch ausgeschlossen sein.

Auf die Frage der Wiener Tageszeitung "Standard", was denn Parteichef Wilhelm Molterer zu dem Vorschlag sagt, meinte Pröll: "Die Perspektivengruppe war dazu da, dass sie Neues auf den Weg bringt." Er werde für seine Vorschläge "einstehen und dafür kämpfen, dass sie umgesetzt werden".

Die ÖVP regiert in Österreich als Juniorpartner der Sozialdemokraten in einer Großen Koalition. Die SPÖ forderte bereits im vergangenen Wahlkampf eine Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle. (cw)