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Moskau (queer.de) - Der russische Patriarch Alexi II. hat die Abgeordneten des EU-Parlaments aufgerufen, Gay-Paraden "und sonstige öffentliche Aktionen, die Homosexualität propagieren", nicht zu fördern. In einem Meeting mit den Fraktionschefs der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) am Dienstag sagte das Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche, er halte die Homosexualität für ein Verbrechen und eine Krankheit, die mit Kleptomanie zu vergleichen sei.

"Warum wird Kleptomanie von niemandem zur Schau getragen? Dabei werben Gay-Paraden für Homosexualität und zwingen diese den Menschen auf, die weit davon entfernt sind", so Alexi II. Laut dem Patriarchen bedeuten die Gay-Paraden auch "Propaganda und Werbung von Sünde".

Zwar räumte der Patriarch ein, dass nicht alle so denken wie er und niemand auf Grund seiner Anschauungen in Misskredit gebracht werden dürfe. "Aber niemand darf den Gläubigen verbieten, das, was sie für eine Sünde hielten, als Sünde zu bezeichnen", so Alexi II. (cw)



29 Kommentare

#1 gomschAnonym
  • 03.10.2007, 08:24h
  • auch religion ist eine krankheit da wird schon im kindesalter intoleranz eingetrichtert.das resultat sieht man ja an dem esel.
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#2 wolfAnonym
  • 03.10.2007, 08:44h
  • irgendetwas scheinen diese "religiösen" betonköpfe nicht zu raffen, es wird um toleranz und nicht für homosexualität geworben. ganz im gegensatz zu ihrem missionarischen eifer für ihre machtgeilen kriminellen vereinigungen.
    sie können gerne in ihren "gotteshäusern" tun und lassen was sie wollen, aber nicht ständig andere menschen bevormunden wollen und durch ihren status verletzen und demütigen.
    die brüder sollten wirklich mal die bibel richtig lesen.
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#3 manni2Anonym
  • 03.10.2007, 09:17h
  • Zum Glueck gehoert dieser Religionsfutzi auch einer Minderheit an, doch leider wird diese nicht dkriminiert!!!!
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#4 leftqueersAnonym
#5 RalfAnonym
  • 03.10.2007, 11:20h
  • Ich frage mich, was das Parlament dazu veranlasst hat, diesem schmierigen Hetzer eine öffentliche Bühne zu bieten.
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#6 SchorschAnonym
  • 03.10.2007, 12:34h
  • @ gomsch #1:
    Ja, Du hast Recht. Allerdings ist Religion nicht direkt eine Krankheit, sondern eher das Produkt eines schwachen Verstandes bzw. sicheres Zeichen für die Rückständigkeit einer Gesellschaft.
    Wenn die Menschheit erst mal intelligent genug ist, sich die Welt selbst zu erklären und stark genug, um den Teil, den sie nicht erklären kann, zu ertragen, ohne dafür herbeiphantasierte Übermächte zu benötigen - dann wäre der Weg frei für wirklichen Fortschritt.
    Alles, was man bis dahin tun kann, ist religiöse Gruppen - und vor allem "Gottesstaaten", in denen der Wahnsinn und die Unwissenheit zur Doktrin erhoben werden - scharf zu überwachen, notfalls zu bestrafen und so zu verhindern, dass sie dem Rest der Welt Schaden zufügen.
    Oder dass sie auch nur ihren Unfug öffentlich verbreiten können.
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#7 Thomas WagnerAnonym
  • 03.10.2007, 14:36h
  • @wolf:

    "die Bibel richtig lesen"....naja lieber wolf.

    Wenn du sie mal richtig lesen würdest, dann würdest du dich vielleicht mehr von der christlichen Religion verabschieden, als es dir bewusst ist.

    Leviticus 20,13:

    "Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen."

    So das ist der Christen Gottes Wort. Na prost Mahlzeit...

    Ich bin Atheist und Hetero... und kapier einfach nicht wie man als Schwuler die Bibel verteidigen kann.

    Man (ich) kann doch auch ein sozialer, umgänglicher, freundlicher, für die Gesellschaft gewinnbringender, sexuell freizügiger, toleranter Mitmensch sein OHNE ständig Verteidiger von dogmatischen Religionen zu spielen.

    Und wenn die Religionen plötzlich nicht mehr dogmatisch sein sollen, deren Schriften also interpretiert werden sollen (Exegese), dann sollte dir bewusst sein, dass diese neuen Interpretationsweisen immer von Religionsgegnern (Atheisten/Agnostiker/Kuschelchristen, Humanisten, Wissenschaftlern) in die Religion getragen wurden und NICHT aus den Religionen selbst kommen.

    Eine erfundene, dogmatische Religion kann per Definition nicht tolerant sein, wir als Menschen hingegen schon.

    Wie bitte willst du den obigen Gottessatz aus der Bibel "Tötet die Schwulen" uminterpretieren?? Ist mir ein Rätsel.

    Hedonistische Grüße
    Thomas
    (www.giordano-bruno-stiftung.de, www.ibka.org, etc.)
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#8 jochenAnonym
  • 03.10.2007, 15:31h
  • mal ehrlich,....
    wie doof muss man sein , wie dieser herr im goldenen glitzerfummel, um zu behaupten, homosexualität würde irgendjemanden aufgezwungen.?

    wie weltfremd und verwirrt ist dieser mensch, wenn er nicht sieht ,dass hier menschen (in diesem fall schwule und lesben) einfach nur dafür demonstrieren um nicht ständig drangsaliert und diskriminiert zu werden,
    wobei die kriche doch eine mitursache ist, dass homosexuelle seit einführung des christentums (ca. 400 n. chr.) systematisch verunglimpft, und verfolgt werden.

    im übrigen ist mir keine textstelle bekannt , wo Jesus jemals gegen schwule und lesben hetzt .
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#9 uranusAnonym
  • 03.10.2007, 18:32h
  • also religion mit einer krankheit vergleichen und das muss ich allen sagen die das hier schreiben ist KRANK
    ihr seid genau so krank wie der patriarch selbst
    ich bin christ und schwul und lebe gut damit und ich verlange auch respekt für die religion
    wer respekt für sich selbst verlangt der muss auch respekt anderen gegenüber zeigen
    wir leben nun mal in ner welt in der wir schwulen nicht von allen respektiert werden und das wird sich auch so schnell nicht ändern, aber dann sollten wir doch wenigstens besser sein
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#10 SebiAnonym
  • 03.10.2007, 19:12h
  • thomas wagner
    Ich glaub, dass du @wolf falsch verstanden hast. Der will die Bibel auch net verteidigen, sondern macht nur darauf aufmerksam, dass sich einem der Unfug schon von selbst aufdrängt, wenn man das Ding liest.
    Was mich aber interessiert: Wieso wird Religion so wichtig genommen (grad von Atheisten)? Warum lässt man die Menschen nicht in ihren Gedankenkonstrukten umherirren (wenn sie's wollen)? Wofür gibt es die Giordano-Bruno-Stiftung? Sollten wir uns nicht besser um Realitäten kümmern als um Phantasien?
    MfG Sebastian, Atheist und schwul.
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