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Oslo (queer.de) - Die Bischofskonferenz der evangelisch-lutherischen Kirche Norwegens hat mit knapper Mehrheit für die Zulassung schwuler und lesbischer Geistlicher gestimmt. Sechs Bischöfe stimmten für den Antrag, fünf dagegen. Das erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Olav Skjevesland, in einer Pressekonferenz.

Bislang dürfen Menschen, die in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben, keinen bezahlten Posten in der Kirche übernehmen – zumindest offiziell. Es gibt bereits zwei offen homosexuelle Pfarrer, die von liberalen Bischöfen eingesetzt wurden. Auf einer Synode Mitte November muss nun die neue Linie konkretisiert werden.

Den norske kirke ist die Staatskirche des Landes, der mehr als acht von zehn Norwegern angehören. Sie unterstützt die von der Regierung 1993 eingeführten Eingetragenen Partnerschaften. Es war bislang innerkirchlich aber höchst umstritten, ob Schwule und Lesben auch als Pfarrer oder Bischöfe in der Kirche arbeiten dürfen. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 gerdAnonym
  • 04.10.2007, 13:32h
  • Dies ist ein sehr gutes Signal, dass aus der lutherischen Staatskirchenleitung in Norwegen kommt.

    Sehr erfreulich, wie sich die lutherischen Kirchen in Europa entwickeln. Ein weiterer Schritt zu mehr Ehrlichkeit und Gerechtigkeit in den Kirchen.

    Da können die gegenwärtige katholische Kirchenleitung in Rom sowie die orthodoxen Kirchenleitungen noch viel lernen.
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#2 leftqueersAnonym
  • 04.10.2007, 14:16h
  • @gerd: Was zeigt uns das wieder eindeutig? Die Skandinavischen Länder sind uns um ein vielfaches vorraus!
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#3 FredAnonym
#4 winzel wunderAnonym
#5 manni2Anonym
#6 leftqueersAnonym
  • 04.10.2007, 17:47h
  • @manni2: hm, dann wird spätestens Kardinal Kalle das ganze Blocken.

    Zumal es in der Evangelischen Deutschen Kirche so etwas bereits gibt!

    Aber wie das immer so ist: Die nordischen Staaten sind uns eben um längen vorraus.

    Mindestlöhne, Soziale Absicherung, Vermögenssteuer, Luxussteuer, niedrige Lebenshaltungskosten, etc...
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#7 holgerAnonym
  • 04.10.2007, 18:09h
  • wieso sind uns die skandinavier voraus??
    in der rheinischen evangelischen kirche gab es schon in den 90er jahren einen beschluss gegen diskriminierung von schwulen und lesben und selbstverständlich gibt es eine reihe offen schwuler pfarrer in rheinland.
    da war zumindest ein teil der deutschen kirchenlandschaft viel schneller :-)))
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#8 hwAnonym
  • 04.10.2007, 20:26h
  • @ holger

    Schön. Da hat sich ja viel getan mit der Zeit.

    Der erste offiziell genehmigte, protestantische Gottesdienst in Köln fand am 23. Mai 1802 statt. Erst seit diesem Tag war Protestanten die öffentliche Religionsausübung gestattet. Zwar gab es im Kölner Stadtgebiet bereits im 16. Jahrhundert Anhänger der evangelischen Lehre, doch dauerte es 3 Jahrhunderte bis die Protestanten politisch-rechtlich gleichgestellt wurden.

    Erst mit den Maßnahmen der Franzosen war die lange Zeit der Diskriminierung für die Kölner Protestanten zu Ende. Die wirtschaftlichen Beschränkungen für Protestanten wurden endgültig aufgehoben und die bürgerliche Gleichstellung postuliert, schließlich auch die öffentliche Religionsausübung ermöglicht. Im Rahmen der napoleonischen Zentralisierungsbestrebungen musste dabei allerdings noch eine Kontrolle von Kirche und Religion durch den Staat in Kauf genommen werden. Die Bedingungen für ein zahlenmäßiges Anwachsen der protestantischen Minderheit waren jedoch gegeben. Auch das Eindringen in bisher versperrte wirtschaftliche und politische Bereiche war möglich.

    Was die Jahrhunderte wohl mit dem Isalm machen ?
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