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El Baha (queer.de) - In Saudi-Arabien endete eine schwule Affäre mit einer grausamen Strafe: Weil sie Sex miteinander hatten, werden zwei Männer des Landes mit jeweils 7.000 Peitschenhieben bestraft.

Wie die saudi-arabische Zeitung "Okas" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, haben die Wärter des Gefängnisses von El Baha im Süden des Königreichs bereits in der vergangenen Nacht mit der Auspeitschung begonnen. Die Hiebe würden den beiden Männern nicht auf einmal verabreicht, sondern über mehrere Tage verteilt.

Die Justiz des Königreichs Saudi-Arabien stützt sich auf das islamische Scharia-Recht. Dieses stellt Homosexualität sowie Geschlechtsverkehr zwischen unverheirateten Männern und Frauen unter Strafe. (pm)



121 Kommentare

#1 SebastianAnonym
  • 05.10.2007, 11:46h
  • Und sowas in der heutigen Zeit. Ich denke bei solchen Menschenrechtsverletzungen sollte mal eine der Weltorganisationen eingreifen.

    7000 Peitschenhiebe... Da wird ja der Verurteilte UND der Wärter bestraft...
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#2 manni2Anonym
  • 05.10.2007, 12:06h
  • Ja, wenn man Erdöl besitzt kann man sich halt Alles erlauben...da werden sogar die Politiker taub und blind!!!!!!!!!!
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#3 ÜwchenAnonym
  • 05.10.2007, 12:08h
  • Der König und seine ganze Missratene Sippschaft sollten mal auch Peitchenhiebe bekommen. Soviel Alkohol wie die alle Saufen und soviele Nutten wie im Königspalast ein und ausgehen hätten die keine freie sekunde mehr vor Peitchenhieben die auf sie herabgehen.

    Auch wenn das viele Wissen aber die meisten Ignorieren:
    Die Sharia ist von Menschen gemacht sie hat mit dem Koran nix zu tun, bis auf die Tatsache das sie sich auf den Koran stützt und beruft. Das ist aber unmöglich und unhaltbar aber stören tut es die wenigsten weil in Arabischen Ländern absichtlich die Mehrheit dumm gehalten wird. Die meisten Menschen können nicht lesen und schreiben und den Koran haben sie nie gelesen also haben sie keine andere Wahl als zu glauben was ihnen erzählt wird. Wenn wir sogar noch ehrlicher sind sogar in aufgeklärteren Ländern wie in der Türkei hat die Mehrheit niemals den Koran gelesen. Wer den Koran gelesen hat würde nicht alle 5sekunden irgendwas schwören und mit dem Koran entschuldigen. Wenn im Koran auch nur ein zehntel von dem drin stehen würde wozu er immer herhalten muss dann hätte der Koran 10.000 Bände.
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#4 FredAnonym
#5 gerdAnonym
  • 05.10.2007, 14:25h
  • "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing"...

    Es ist hier die Macht des Erdöls, die es der saudi-arabischen Königsfamilie ermöglicht, in "Saus und Braus" zu leben und mit ihren Segelyachten vor Ibizza, Zypern und Bahamas vor Anker zu gehen. Dieses Regime wird auch von uns in Deutschland und der EU sowie der US-amerikanischen Regierung gestützt, das muss der ehrlichkeitshalber hier erwähnt werden. Da wird sich keiner bereit finden, diese Zustände in Saudi-Arabien zu verändern.

    Während es durchaus andere islamisch geprägte Länder gibt, die keine Bestrafung von Homosexualität in ihren Rechtsordnungen kennen (z.B. die Türkei und Albanien), ist in Saudi-Arabien immer noch die Rechtsordnung im Mittelalter und zutiefst ungerecht. Gilt übrigens auch für Frauen ("siehe Autofahren", Wahlrecht). Immerhin homosexuelle Männer können wählen, während Frauen dies nicht zusteht. Dieses Land ist zutiefst undemokratisch und menschenrechtsverachtend; gleichwohl wird es von der EU und Amerika hofiert und die saudi-arabische Königsfamilie unterstützt.

    Ich bin kein Freund von Bin-Laden, aber warum er so wurde, liegt auch in seiner Herkunft als saudi-arabischer Sohn einer Bauunternehmerfamile begründet, der die Zustände in seinem Lande missbilligte und den Reichtum der Königsfamilie ablehnt. Zwar will Bin-Laden Saudi-Arabien noch "tiefer ins Mittelalter zurückbomben" und hat mit Sicherheit nichts für homosexuelle Bürgerrechte übrig; aber die Unzufriedenheit über die Zustände in Saudi-Arabien dürften homosexuelle Menschen mit ihm teilen, wenngleich die Zielrichtungen, wohin die Gesellschaft "wandern" soll, entgegengesetzt sein dürfte.

    Es wird sich in Saud-Arabien auf lange Zeit nichts ändern, es sei denn im Königshaus Saudi-Arabiens weht ein liberaler Zeitgeist, was aber kaum der Fall sein wird. Die EU und Bush-Amerika wird weiter das Königshaus in Saud-Arabien unterstützen: denn das Erdöl regiert über uns alle.
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#6 Kölner0221Anonym
  • 05.10.2007, 14:57h
  • Islam ist Frieden.

    Laßt uns tolerant mit dem Islam sein.

    Dann ist er es vielleicht auch, eines Tages.

    *Ironie aus*

    Na, Ihr Links-Grünen, da habt Ihr mal wieder ein Beispiel, was der Islam für uns Schwule bedeutet.
    Aber das ist wahrscheinlich nur ein Einzelfall und der Islam ist gar nicht so böse, weil man ja zwischen dem moderaten und radikalen Islam unterscheiden muß.

    Und die Erde ist eine Scheibe.

    Stärkt mit Eurer Politik nur weiterhin den Islam in Deutschland/Europa, dann blüht uns das auch eines Tages hier. Dank Euch werden sie immer stärker und selbstbewußter. Es sollen ja in den nächsten Jahren weitere 20 Millionen Migranten aus Afrika und Asien (natürlich vornehmlich aus isl. Ländern) in die EU einwandern, um angeblich den Geburtenrückgang zu kompensieren.
    Toleranz und Integration ist von den Moslems nicht zu erwarten. Für die seid Ihr nichts anderes als nützliche Idioten, die den Weg für den Islam in Europa frei machen. Sie haben dafür sogar ein schönes Wort, Dhimmitum.
    Ihr könnt es gar nicht schnell genug erwarten, am Galgen zu baumeln, oder wie?

    Ach ja, ich weiß, ich bin rechtsradikal und trage auch gerade meine 25er-Stiefel, die ich jetzt ordentlich wichsen werde.
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#7 HampiAnonym
  • 05.10.2007, 15:09h
  • das seltsame finde ich aber, dass ich gelesen habe, dass so mancher Schwule sogar auf Peitschenhiebe steht...? Gilt doch bei uns im Westen sogar für heterosexuelle Männer, die sich von einer weiblichen Domina auspeitschen lassen. Was also in Saudi-Arabien als Strafe gedacht ist, wird bei uns sogar als Dienstleistung angeboten. Gewiss, wenn sich das jemand freiwillig antut, spricht niemand von Menschenrechtsverletzungen, obwohl der Genuss von Gewalt im sexuellen Zusammenhang genauso erniedrigend und verächtlich ist und die Menschenwürde aufs äusserste verletzt. Sicher sind Peitschenhiebe als Bestrafung irgendwie mittelalterlich, und wirken vermutlich wenig abschreckend. Wer in einem streng moralischen Land sündigt, sollte auf eine andere Art und Weise Busse tun müssen, zum Beispiel durch verordnete Freiwilligenarbeit (Strassenreparturarbeiten, Steine klopfen im Steinbruch, Altenpflege, Wald- und Wiesenpflege und dergleichen mehr). Das ist körperlich gesund und lässt den Hormon-und Samenstau auf andere Art und Weise abbauen.
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#8 PoldiAnonym
  • 05.10.2007, 15:30h
  • wieviele saudische prinzen werden wohl schwul sein und ihre sexualität ausleben?
    aber sicher gilt auch diesem falle die von den saudis im westlichen fernsehen gerne vorgeführte liberalität des königshauses bezüglich ihrem konsum von westlichen autos, rolexuhren, saufereien und fressereien sowie yachten usw. als verträgliche ergänzung des asketischem islam. es geht alles, sagen sie lächelnd in die kameras.
    Rien ne pas plus. Foule esclave, debout.
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#9 leftqueersAnonym
#10 luke12Anonym
  • 05.10.2007, 16:06h
  • König Abdullah wird auch weiterhin solche Strafen verhängen und die Welt wird zuschauen, weil der dicke Geländewagen in der Garage schließlich gefüttert werden will. Das gleiche gilt auch für Nigeria (Schwule und Lesben werden hier gesteinigt) und andere Länder, die Öl haben und ganz oder teilweise ihre Rechtssprechung nach der Scharia ausrichten.

    Auf den menschenverachtenden Wirtschaftszynismus, bei dem auch unsere Bundesregierung und die Weltpolizeimacht USA gern ihre Augen schliessen. Was sind schon ein paar Homos, die dabei drauf gehen? Öl für Blut und zwar reichlich davon, solange das schwarze Gold nur reichlich fließt, die Kohle die richtigen Taschen füllen!!!
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