Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?772

Der US-Schauspieler Mel Gibson, dessen Jesus-Film in den Kinos anläuft, hat Angst davor, als Schauspieler für schwul gehalten zu werden.

Der Mann hatte wirklich Angst: Schauspieler zu werden, sei ja sein Traum gewesen. Aber die Umwelt denke ja so gemeine Sachen über diese Berufsgattung. Der verängstigte Mel Gibson hatte das Schlimmste zu befürchten: Er könnte für schwul gehalten werden. Diese Angst äußerte er kürzlich in einem Interview.

Der Star aus Action-Reißern wie "Mad Max" und "Lethal Weapon" bezieht diese Angst vor allem aus seinem fundamentalistisch-christlichen Glauben. Nachdem er in den 80er Jahren unter Depressionen litt, fand er Zuflucht in einer katholischen Sekte, der die traditionelle römisch-katholische Kirche noch viel zu fortschrittlich ist. Vor seiner Hinwendung zum "wahren Glauben" habe Gibson eigenen Angaben zufolge "wie ein Monster" gelebt und sei "spirituell bankrott" gewesen. Die Hauptinteressen des Schauspielers und Regisseurs lagen nun im Konzept der Sünde – kein Wunder also, dass er Angst davor hatte, als schwul durchzugehen.

Gibson kann derzeit auf der neuen Welle der Religiosität in George Bushs Amerika schwimmen: Mit 30 Millionen Dollar aus seinem eigenen Vermögen finanzierte er den Film "The Passion of the Christ", der von den letzten 12 Stunden im Leben Jesu Christi handelt. Der 48-Jährige schrieb auch das Drehbuch und führte Regie. "The Passion of the Christ" ist ein äußerst brutaler Streifen im Stil eines Horrorfilms, der in einer blutrünstigen Kreuzigungsszene seinen Höhepunkt erlebt. Davor wird gefoltert, es werden Knochen gebrochen und in Zeitlupe und Nahaufnahme Gliedmaßen abgetrennt – von Vergebung oder Sanftmut keine Spur.

Bürgerrechtsgruppen haben wiederholt kritisiert, der Film sei wegen seiner einseitigen Darstellung von Juden als blutrünstige Mörder Jesu als antisemitisch einzustufen. Dennoch war er an der amerikanischen Kinokasse äußerst erfolgreich, nicht zuletzt weil Kirchen ganze Gemeinden ins Kino einluden: In den ersten fünf Tagen konnte der Film allein in Nordamerika über 125 Millionen Dollar einspielen – und damit weit mehr als der bisherige Rekordhalter "Herr der Ringe". Der Film kommt an diesem Donnerstag in die Kinos. (dk)



#1 engineer0815Anonym
#2 ZweisteinAnonym
  • 18.03.2004, 20:06h
  • "Fundamentalisten aller Länder vereinigt Euch ..." egal ob katholisch, islamistisch oder sonstwas ... diese "Weltverbesserer" denken doch alle ähnlich
  • Antworten » | Direktlink »
#3 MuratAnonym
  • 19.03.2004, 08:41h
  • oohh, der arme Gibson hat also Angst, für schwul gehalten zu werden. Es ist doch bekannt, was für ein Schwulenhasser Gibson ist.
    Hiermit fordere ich alle auf, jeden Müll von Gibson zu boykottieren, auch seinen neuesten Jesus-Film, der seit gestern auch bei uns in den Kinos angelaufen ist!
    Denn sowas auch noch finanziell unterstüzen - neenee, dat wär zu schade fürs Geld!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 thomasAnonym
  • 19.03.2004, 10:35h
  • Also diesen Film muss man wirklich nicht anschauen - ist wohl eher was fuer horrorfans, die sich an sadistischen szenen aufgeilen - mich erinnert das an das Mittelalter, als Bussprediger Kreuze mit Ochsenblut beschmierten, um die Wirkung auf die Glaeubigen zu erhoehen.
    Nein danke!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 michaelAnonym
  • 19.03.2004, 10:55h
  • wäre der redlichkeit halber nett, wenn ihr auch ergänzen würdet, daß es auch von kath. seite eine menge vorbehalte gegen diesen Film angemeldet wurden -auch von seiten des vatikans ... vergleicht bitte auch die gemeinsame erklärung von Pail Speigel und Kardinal Lehmann ...

    Hugs Michael
  • Antworten » | Direktlink »
#6 ZweisteinAnonym
  • 19.03.2004, 12:56h
  • Michael hat sicher recht, natürlich sind es in erster Linie die "Fundamentalisten" in den Religionen - meistens eine Minderheit - die sich so intolerant (um nicht zu sagen militant) gebärdet....
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Danko FrogginsAnonym
  • 02.04.2004, 20:55h
  • Der Vatikan hat sich überhaupt nicht gegen die Passion geäußert. Der Papst hat den Jesusdarsteller sogar getroffen und im gratuliert, und einen Rosenkranz geschenkt usw.
    Nur weil die Kezerischen deutschen katholiken gegen diesen Film sind, ist es der Vatikan noch lange nicht.
    Übrigens gehört Mel Gibson keiner Kath.Sekte an, sondern der Petrusgemeinde die die Messe in Latain spricht.
    Und zu Murat sag ich nur: Du als Moslem solltest deine Schnauze halten und überhaupt nichts zu Jesus Christus dem leibhaftigen Gott sagen.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 danielaAnonym
  • 01.05.2004, 11:44h
  • wer erz katholisch ist, wird kaum schwule mögen. religion dient nur dazu menschen zu deligieren, in schach zu halten. mit glauben hat das nix zu tun. der film ist krass..... ob man ihn mag...muß jeder selber entscheiden. homophobie, mr.gibson.....ist nicht ihre einzige "sünde"
  • Antworten » | Direktlink »
#9 KetzerjägerAnonym
  • 01.08.2004, 04:00h
  • Ich werde heut nacht zu John Wayne beten das Er für ne Woche wieder auf die Erde zurückkehrt um Sie zu säubern!
  • Antworten » | Direktlink »