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Berlin (queer.de) Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit will mit seinem langjährigen Freund Jörn Kubicki keine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. "Ein schwules Paar, das zusammenlebt, muss genauso wenig automatisch heiraten wie ein heterosexuelles Paar. Für mich steht das jetzt nicht auf der Tagesordnung", sagte der SPD-Politiker in einem sehr offenen Interview mit dem "Stern".

Dem Magazin gab Wowereit auch einen Einblick in die Aufgabenteilung des Paares in ihrer gemeinsamen Wohnung am Kurfürstendamm: "Ich kaufe richtig gern ein, ich koche gern, aber ich räume ungern auf. Auf den Abwasch kann ich gut verzichten, und den Müll muss ich auch nicht runterbringen."

Klaus Wowereit beklagte gegenüber dem "Stern", als schwuler Politiker offen diskriminiert zu werden: "Ich kriege genügend Schmähbriefe. Mit sexistischem Inhalt übelster Art. Man wird anders behandelt. Anders beäugt. Und es gibt genug Menschen, die Schwulsein total ablehnen." Dennoch sei die Gesellschaft liberaler geworden: "Aber zwischen Respektieren und Akzeptieren gibt es himmelweite Unterschiede. Das hängt immer vom Milieu und vom Status ab."

Auf die Frage des "Stern", ob schwule Politiker miteinander über ihre sexuelle Orientierung reden, sagte "Wowi": "Na, man kannte ja bis zu meinem Outing keinen. Da konnte man auch nicht reden. Jeder hat sich mit dem Schweigen arrangiert. Es ist auch kein großes Thema. Das Beste wäre, wenn es überhaupt kein Thema wäre. Das ist aber leider noch nicht der Fall." (cw)



#1 Jörg GengnagelAnonym
  • 07.10.2007, 17:25h
  • Wenigstens ein Politiker dem man glauben kann. Wowi for Präsident!!! (Bundeskanzler wäre auch ganz toll!!)
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#2 Linu86Anonym
#3 Georg FalkenhagenAnonym
  • 08.10.2007, 09:50h
  • Wie bitte? Er kannte bis zu seinem Outing (Juni 2001) keinen anderen offen schwulen Politiker?? Er hatte vorher also noch nie von Volker Beck (Bündnis90/Grüne) gehört, sehr eigenartig...
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#4 stromboliProfil
  • 08.10.2007, 12:58hberlin
  • da überrascht er mich aber ; ohne vorbildcharakter sein zu wollen , in wilder beziehung lebend und zudem meinen , dass sei auch gut so...
    Wie soll da den 14.000 verpartnerten ihre entscheidung plausibeler und den unwilligen die eheständigkeit schmackhafter gemacht werden ?!
    Also irgend wie isser ja unberechenbar , der gute :-))
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#5 ataxAnonym
  • 08.10.2007, 13:25h
  • Wowi war vor kurzem bei uns in Zürich, Schwule und Lesben feeierten mit "Wowi" am CSD in Zürich. Er kritisierte die haltung von Stadtrat Frau Maurer. ZU RECHT!

    Wir sind nicht schwulen oder lesben, aber wir verstehen und lieben Sie. Die sind unsere Freundinnen und manchmal auch unsere Kunden.

    hier ist ein Text von unserer Webseite über dieses Thema:

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    www.lesben-und schwulenumzug.cj
    www.pink.zueglete.ch
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#6 alexMucAnonym
  • 08.10.2007, 16:22h
  • @ atax : So kann man natürlich Werbung auch verkaufen......;-) Woanders wäre es vermutlich im Spamordner gelandet. Sorry, aber so sehe ich das.
    Aber Wowi ist ja wenigstens mal erwähnt...
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#7 alexMucAnonym
  • 08.10.2007, 16:39h
  • @ATAX: Tolle Werbung. Hoffentlich läßt sich das queer.de auch bezahlen. Prinzipiell gibts auch daran nichts auszusetzen. Ihr seit ein Umzugsservice in der Schweiz und habt offenbar eine Marktlücke entdeckt. Gratulation. Nur erscheint mir hier die einmalige erwähnung von Wowi, nur Mittel zum Zweck. Übrigens, KML ist auch schwulenfreundlich und das Hotel x, y oder z auf cran canaria auch.... Sorry, aber so sehe ich das...
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