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Palm Springs (queer.de) - Callboy Mike Jones sagte während eines Radiointerviews, dass der republikanische US-Senator Larry Craig zu seinen Kunden gehörte. Jones hatte bereits den populären Evangelisten Ted Haggard als seinen langjährigen Kunden geoutet, weil der Pfarrer öffentlich gegen Homo-Rechte kämpfte (queer.de berichtete). Haggard war daraufhin von allen seinen Posten zurückgetreten. Er hat Anfang des Jahres erklärt, dass er nach einer Therapie von seiner Homosexualität "geheilt" worden sei (queer.de berichtete).

Jones war in der "Bulldog Bill Feingold Show" des Senders KNWQ-AM aufgetreten, um sein in Kürze erscheinendes Buch vorzustellen. Er hat die Bemerkung über Senator Craig nicht während der Sendung gemacht, sondern dem Moderator Bill Feingold während einer Werbepause über Craig erzählt. Dieses Gespräch wurde von einer Kamera des Lokalsenders NewsChannel 3 aufgezeichnet. So fragte Feingold, ob Jones den Senator in dessen Hotelzimmer besucht hatte. "Nein, er kam zu mir", antwortete der derzeit bekannteste Callboy Amerikas. Dank der Reiseunterlagen des Politikers könne das Treffen nachvollzogen werden, so Jones.

In dem gesendeten Interview sagte der 50-Jährige lediglich: "Ich war mit vielen Politikern zusammen und ich kann Ihnen mit Sicherheit sagen, dass Larry Craig ein Heuchler ist".

Das Büro von Senator Craig nannte die Anschuldigung "zu 100 Prozent unwahr". Der konservative Politiker wurde im Juli von einem Undercover-Polizisten verhaftet, weil er in einer Flughafen-Toilette sexuelle Kontakte mit dem Beamten angestrebt habe (queer.de berichtete). Craig bekannte sich zunächst schuldig. Nachdem die Angelegenheit publik wurde, erklärte er aber, dass er von dem Polizisten hereingelegt wurde. Von seinem bereits angekündigten Rückzug ins Privatleben will der Senator seit letzter Woche nichts mehr wissen (queer.de berichtete). (dk)



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#1 wolfAnonym
  • 08.10.2007, 17:36h
  • war ja zu erwarten, dass sich noch jemand zu wort meldet, der sex mit dem kerl hatte, prima.
    hoffentlich bekommt der kerl die konsequenzen seiner eigenen truppe zu spüren, die er ja so emphatisch vertritt.
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#2 JanXAnonym
  • 09.10.2007, 08:14h
  • Recht geschieht es ihm. Das ist mir ja wirklich sowas von
    unsympathisch. Es muss meiner Meinung nach nicht jeder so
    offen mit seinem Schwulsein umgehen, wie z.B. der Berliner
    Bürgermeister. Man kann selbstveständlich auch in einer
    konservativen Partei sein. Ist für mich alles kein KO-Kriterium.
    Was aber mal so gar nicht geht, ist massiv öffentlich gegen
    Schwule zu hetzen und selbst zu Callboys gehen. Das ist
    einfach Mega-Verlogen und vertreibt Politiker völlig zu Recht
    aus ihrem Amt.
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#3 lalulalaluAnonym
#4 ÜwchenAnonym