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Berlin (queer.de) - Die Zahl der Männer, die sich nachweislich in Deutschland über schwulen Sex mit dem HI-Virus infizierten, ist im ersten Halbjahr 2007 um fünf Prozent gestiegen, während sie in anderen Gruppen gleich blieb oder leicht sank. Insgesamt gab es in sechs Monaten 1.334 Fälle, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) gestern mit. Der Anteil der Männer, die sich beim gleichgeschlechtlichen Sex ansteckten, stieg demnach auf 64 Prozent (2006: 61 Prozent; 2001: 46 Prozent). In sieben Bundesländern stieg die Zahl der HIV-Neudiagnosen unter Schwulen (Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein), in den anderem Ländern blieb sie gleich oder ging leicht zurück. Durch heterosexuellen Sex steckten sich 18 Prozent der neu Diagnostizierten an (2006: 17 Prozent).

Das RKI erklärte angesichts der hohen Ansteckungsrate unter Schwulen, dass "Präventionsbemühungen auf einem hohen Niveau gehalten werden müssen." Deshalb werde die Deutsche Aids-Hilfe ab März 2008 mit einem "innovativen, umfassenden Präventionsprogramm gezielt Männer ansprechen, die Sex mit Männern haben", so das RKI. (dk)



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27 Kommentare

#1 ChrisAnonym
  • 09.10.2007, 14:36h
  • Kein Wunder bei dem promiskuitiven Verhalten von so manchen Leuten aus der Szene ...
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#2 spontiAnonym
#3 Ulli_2mecsProfil
#4 leftqueersAnonym
  • 09.10.2007, 17:20h
  • Mich würde ja mal interessieren, welche Bevölkerungsgruppen aus welchen gründen höhere Infektionszahlen haben...

    Und warum gerade in den genannten BL die infektionszahlen höher sind..
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#5 seb1983
  • 09.10.2007, 17:43h
  • @ leftqueers

    siehe einfach spontis Beitrag...

    Ansonsten ist es halt einfach logisch dass sie Schwule häufiger anstecken, es ist halt einfach so dass Schwule viel viel einfacher Sex haben können als Heteros und das auch haben. Das ist nichts schwules, schwule Männer leben einfach aus was Heteros gerne ausöeben würden aber nicht können.
    Heteros kommen im Schnitt auf 7!!!!! unterschiedliche Sexualpartner habe ich mal gelesen. Kein Ziel dass man anstreben muss :-)
    Sex ist eine schöne Sache, keine Frage, aber safer sex ist eben nicht safe sex, das Restrisiko bleibt.
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#6 HampiAnonym
  • 09.10.2007, 17:48h
  • @sponti: Meinst Du das wirklich im Ernst, ist Dir das scheissegal wenn Du positiv bist? Nur damit Du dann wieder ohne Gummi mit ebenfalls Positiven ficken kannst? Ehrlich, da stehen einem die Haare zu Berge bei einer solchen Einstellung. Weisst Du, wegen Typen wie Dir zahlen wir ständig höhere Krankenkassenbeiträge denn HIV-Medikamente sind sehr teuer oder verzichtest Du freiwillig darauf? Und vergiss nicht, wenn Du jemanden ansteckst der "negativ" war, dann machst Du Dich strafbar wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung mit möglicher Todesfolge, und ich weiss nicht, ob es Dir im Knast dann wirklich so extrem gefallen würde....
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#7 leftqueersAnonym
#8 leftqueersAnonym
  • 09.10.2007, 17:54h
  • "......Weisst Du, wegen Typen wie Dir zahlen wir ständig höhere Krankenkassenbeiträge denn HIV-Medikamente sind sehr teuer......"

    Wieder einer der auf die Märchen herein fällt.

    Was glaubst du wohl warum die Kassenbeiträge ständig steigen? Damit sich die Vorständler und die Aktionäre ein schönes Leben leisten können, darum gehts.

    Zumal ohnehin für jedes Medikament zuzahlungen zu leisten sind. Um nicht noch davon anzufangen, das Brillen überhaupt nicht mehr bezuschusst werden. Und Zahnersatz ist auch zu 100% selbst zu zahlen!
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#9 KopfschüttelAnonym
  • 09.10.2007, 18:23h
  • Also, Genosse leftqueers. Verbreitest du absichtlich Lügen oder weißt du es nicht besser? Aus jedem deiner Kommentare spricht eine inkompetenz, die nicht zu überbieten ist. Wenn alle Linken so sind, dann muss ich mir bald eine neue politische Heimat suchen. Zu den Fakten: Beim Zahnersatz zahlt die gesetzliche Krankenkasse natürlich etwas, nämlich "befundbezogene Festzuschüsse". Ob die zu niedrig sind oder nicht, das ist eine andere Sache. Niemand muss aber 100 Prozent zahlen, wie du behauptest. Zweitens, HIV-Medikamente kosten Krankenkassen pro Monat und Patient 1000 bis 2000 Euro. Das als "Märchen" zu beschreiben, ist der Gipfel der Verharmlosung!

    Du diskreditierst mit deinen dummen Lügen alle Linken, da du anscheinend der Ansicht bist, du hast das Linkssein für dich gepachtet. Hör auf damit!
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#10 FrankAnonym
  • 09.10.2007, 19:16h
  • Wer sich mal schlau macht, wird sehen:
    der Anteil der direkten Ausgaben der Krankenkassen für HIV und AIDS ist sehr, sehr gering. Ebenso gering ist der prozentuale Anteil an den Gesamtkosten der Kassen.
    Die Ausgaben für HIV und AIDS sind auf jeden Fall kein Hauptverursacher für steigende Beiträge. Hier schlagen andere Kosten erheblich mehr zu Buche.

    Das macht die steigenden Infektionszahlen zwar nicht besser, aber das Argument, dass die Poitiven, die ohne Kondom ficken die Kosten in die Höhe treiben stimmt so einfach nicht. Mal abgesehn davon, dass zum riskanten Sex immer (mindestens) zwei gehören.
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