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Moskau (queer.de) - Terry Davis, Generalsekretär des Europarates, hat den Moskauer Patriarchen Alexi II wegen seiner homophoben Äußerungen scharf kritisiert. Alexi II hatte bei einer Rede vor Fraktionschefs des Europarates erklärt, Homosexualität sei wie Kleptomanie eine Krankheit und ein Verbrechen (queer.de berichtete). "Diese Äußerung verbessert das Image der Russisch-Orthodoxen Kirche nicht", erklärte Davis im Interview mit der russischen Tageszeitung "Kommersat". Zwar hielten in vielen Teilen Europas Menschen Homosexualität für eine Sünde. Der Patriarch sei aber zu weit gegangen, Homosexualität als Verbrechen darzustellen.

Der britische Labour-Politiker Davis hatte bereits 2006 gegen die Gewalt beim CSD protestiert und Konsequenzen gefordert.

Der Europarat ist eine 1949 gegründete internationale Organisation, der derzeit 47 Staaten – inklusive Russland – angehören. Seine Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten zu fördern und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu ermöglichen. (dk)