Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7745

New York (queer.de) - Der US-Berufsverband The American Academy of Pediatrics (AAP) hat neue Richtlinien beschlossen, in denen sie Kinderärzte auffordert, zur Verhinderung von Selbstmorden auf Zeichen von Homosexualität unter Teenagern zu achten. "Kinderärzte können die Selbstmordrate unter jungen Menschen senken, wenn sie nach Anzeichen von Depression und Suizidgedanken Ausschau halten. Daher sollen Themen wie Stimmungsschwankungen, sexuelle Ausrichtung und andere Risikofaktoren für Selbstmord routinemäßig abgefragt werden", so der Bericht. Unter 15- bis 19-Jährigen sei Suizid die dritthäufigste Todesursache, erklärte die AAP, viele der Verzweifelten seien mit ihrer Homosexualität nicht zurechtgekommen.

Mehrere internationale Studien haben in den vergangenen Jahren herausgefunden, dass unter jugendlichen Schwulen und Lesben die Selbstmordrate weit höher ist als unter heterosexuellen Jugendlichen. So besagt eine nordirische Studie, dass ein Viertel der jungen Schwulen in der britischen Provinz bereits einen Suizidversuch hinter sich habe (queer.de berichtete).

Die AAP hat in den vergangenen Jahren für Kontroversen gesorgt, weil die Organisation sich wegen Schulmassakern und Unfällen für eine härtere Waffenkontrolle eingesetzt hat. Außerdem fordert sie das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, um mehr Kindern ein Zuhause zu geben. (dk)



#1 wolfAnonym
  • 11.10.2007, 17:25h
  • na da haben wir doch einen beleg dafür wie wichtig die allgemeinen forderungen nach mehr aufklärung in schulen usw. sind. man muss, auf grund der eigenen erfahrungen, endlich bereit sein kinder und jugendliche von diesem massiven druck zu befreien der ihre sexuelle identität betrifft, da sind wirklich alle institutionen gefragt.
    denn was soll das unerträgliche "die armen kinderlein-grödel"
    von frau von der leyen ???
    wenn kirche und staat an einem strang ziehen würden und bemüht wären, nach vorne zu schauen (mit allen konsequenzen), wären etliche probleme wie missbrauch ect. leichter anzugehen und nicht nur den kindern wäre geholfen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 DavidAnonym
  • 11.10.2007, 17:26h
  • Es ist gut und wichtig das diese Tatsache ins Licht der Öffentlichkeit kommt und Achtung findet.
    Allerdings zweifle ich daran, das man "routinemässig" nach der sexuellen Orientierung fragen kann.
    Wer aufgrund seiner sexuellen Orientierung Suizidgedanken hat, dann unter anderem WEIL man sich selbst nicht eingestehen kann homosexuell zu sein - warum sollte man das dann mit einem "ja" beantworten?
    Da spreche ich selber aus Erfahrung!
    Man muss das Umfeld, die Schulen und die Eltern sensibilieren, denn in einem liberalem Umfeld und Familienkreis sollte ein Jugendlicher erst gar nicht auf diese Gedanken kommen.
    Auch sollten konserative "Kreise" für ihren Einfluss gemahnt werden, denn wie steht es um das ach so hochgehaltene Kindeswohl, wenn es UNTER religiösen Vorstellungen gestellt wird?
    Hier werfe ich den Leuten eine verlogene Doppelmoral vor, und auch da spreche ich aus Erfahrung!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 winzel wunderAnonym
#4 romAnonym
  • 12.10.2007, 13:18h
  • Genauso wie die "american psychiatrists association" und die "american psychologists association" lehnt die AAP jegliche Versuche aus Homosexuellen Heterosexuelle zu machen, strikt ab!rom
  • Antworten » | Direktlink »