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  • 11. Oktober 2007, noch kein Kommentar

New York (queer.de) - Eine Lesbe hat gestern eine populäre New Yorker Bar verklagt, weil sie wegen ihres zu männlichen Auftretens Hausverbot erhielt. Die 27-jährige Khadijah Farmer erklärte, der Vorfall im homofreundlichen West Village habe sich am 24. Juni zugetragen. Die "Caliente Cab Company" - bekannt für ihre riesengroßen Margaritas – habe sie aufgrund ihres Geschlechtsausdrucks diskriminiert und damit gegen das Menschenrechtsgesetz des Staates New York verstoßen.

Farmer sagte, sie wurde von einem männlichen Angestellten aus der Damen-Toilette hinauskomplementiert, mit der Begründung, sie sei keine Frau. Als sie dem Mann ihren Personalausweis als Beweis für ihre Weiblichkeit zeigen wollte, schmiss er sie und ihre Freunde hinaus. Sie mussten aber zuvor – obwohl sie ihr Essen noch nicht erhalten hatten – ihre Rechnung bezahlen.

"Der Vorfall war entwürdigend. Niemand sollte einer solchen Diskriminierung ausgesetzt werden", erklärte Farmer. Die Bar hat an ihrem Eingang eine Regenbogenfahne angebracht.

Als Diskriminierung des Geschlechtsausdrucks wird jede Ungleichbehandlung bezeichnet, die nur aufgrund der Nichteinhaltung von stereotypem Geschlechtsverhalten beruht. Farmer wird daher von der transsexuellen Hilfsorganisation Transgender Legal Defense and Education Fund vertreten. (dk)