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Berlin (queer.de) - Ab November bietet der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. Rechtsberatung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz an. Rechtsanwalt Lukas A. Kliem wird ratsuchende Schwule und Lesben künftig über ihre Rechte aufklären. Der erste Beratungstermin findet am Mittwoch dem 21. November um 17 Uhr in den Räumen des LSVD statt.

Das seit einem Jahr geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schreibt vor, dass Schwule und Lesben im Arbeitsrecht und bei Massengeschäften nicht benachteiligt werden dürfen. Wer sich z.B. für einen Job bewirbt und mit der Begründung abgelehnt wird, man stelle keinen Homosexuellen ein, kann dagegen klagen und hat einen Schadensersatzanspruch.

Auch im Geschäftsleben sind Schwule und Lesben vor Benachteiligungen geschützt. Ein Hotelzimmer oder ein Wohnungsmietvertrag kann einem nicht ohne weiteres verweigert werden, weil man homosexuell ist. Dieser Schutz gilt allerdings nicht in jedem Fall. Voraussetzung ist, dass es sich um ein so genanntes "Massengeschäft" handelt. Eigentümer, die weniger als 50 Wohnungen vermieten, müssen sich zum Beispiel nicht an den Gleichbehandlungsgrundsatz halten.

Wer im Arbeits- oder Geschäftsleben diskriminiert wurde, kann sich beim LSVD künftig über seine rechtlichen Möglichkeiten beraten lassen. (pm)

Rechtsberatung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz
Rechtsanwalt Lukas A. Kliem
Mittwoch den 21. November um 17 Uhr
LSVD Berlin-Brandenburg, Kleiststraße 35, 10787 Berlin
Nur nach Anmeldung unter 030 - 22 50 22 15 oder per Mail: lv-bb@lsvd.de



#1 SaschaAnonym
  • 11.10.2007, 21:35h
  • Vielleicht sollte man die Energien (falls überhaupt vorhanden) beim LSVD besser darauf verwenden, für ein "Anti-Diskriminierungs-Gesetz" zu kämpfen, das diesen Namen auch verdient.

    Das "AGG" jedenfalls ist in seiner jetzigen Form nur eines: eine dreiste Frechheit gegenüber den Opfern alltäglicher Diskriminierung und de facto völlig wirkungslos!
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#2 DragonWarriorAnonym
  • 11.10.2007, 22:22h
  • @ sascha...

    das eine zu tun, heißt nicht das andere zu lassen...

    und sei versichert, dass in der richtung gearbeitet wird...

    allerdings erwarte ich jetzt langsam auch nochmal etwas von den praktischen ergebnissen DEINER energien zu sehen (so sie über das hier rumpoltern hinausgehen sollten)...

    sei's drum...
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#3 stromboliAnonym
  • 16.10.2007, 12:39h
  • ein unwilliger vermieter wird davon sprechen , kinderreiche familen ins haus holen zu wollen , von wegen der ausgewogenheit der mieter .
    Einstellende personalchefs sprechen von der identifikationsfähigkeit in ein eingearbeitetes team .
    In der regel wird überhaupt keine begründung betreffs sichtbarer (sexueller ) vorlieben ausgesprochen .

    Keiner wird sich offen der ablehnung schwuler bewerber stellen ! Insoweit wird ein , gutgedachtes , aber dem kompromis überlassenes werk ,am alltäglichen bedürfnis vorübergehen . Und die beweislast liegt beim klagenden ; fast ein unmögliches , es sei denn der ablehende ist tatsächlich zutiefst bescheuert ! Mit so einem zusammen arbeiten zu wollen , wäre ohnehin eine riesendummheit !

    Was also bleibt : schutz in bereits vorhandenen verträgen ? Sei's im mieter oder im arbeitsrecht ist bereits eine breite pallette von rechtsvorschriften die sicherheit bieten .

    Es müßte deshalb erkennbar sein welche vorteile hinzugewonnen wurden ... z. b. im strafrecht , tätlichkeitsdelikten , sorgerecht ... ?
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#4 stromboliProfil
  • 16.10.2007, 13:07hberlin
  • hierzu passt halt auch der artikel : GB-hassrede verbieten ...
    um die unteschiedlichen erwartungen und bestrebungen herauszuarbeiten .
    Auch die enttäuschungen !
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