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Berlin (queer.de) - Schwule und Lesben aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fahren etwas häufiger in Urlaub als Heteros und geben dafür in Summe etwa 70 Prozent mehr aus als Heteros, insgesamt 20 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Befragung, die bei der ersten europäischen schwullesbischen Reisekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Das Reiseverhalten von Homos unterscheidet sich demnach grundlegend von dem von Heteros: Während nur 43 Prozent der Gesamtbevölkerung Kurzreisen bis zu 5 Tagen unternimmt, sind 83 Prozent der Homosexuellen circa vier Mal im Jahr auf einer Kurzreise, allen voran auf Städtereise. Die beliebtesten Destinationen sind Berlin im Inland und London im Ausland.

Homos verdienen nicht mehr als Heteros

Die Studie räumt auch mit dem Vorurteil auf, dass Schwule und Lesben nur mehr reisen, weil sie erheblich mehr verdienen. Es zeigte sich etwa, dass das Nettoeinkommen von Schwulen nur unwesentlich höher ist als von Heterosexuellen und dass Lesben sogar weniger verdienen als Heterofrauen. Offensichtlich wird das verdiente Geld aber anders verwendet als bei Heterosexuellen.

Spanien und USA am populärsten

Kurzreisen werden vor allem in Deutschland verbracht, doch bei Urlaubsreisen zieht es die deutschen Schwulen und Lesben ins Ausland. Nur 18,5 Prozent verbringen die schönste Zeit im Jahr im eigenen Land. Das beliebteste Reiseland ist Spanien (16,3 Prozent) gefolgt von den USA (9,8 Prozent).

Ausgaben pro Reise: 1550 Euro

Im Schnitt geben deutsche Schwule 1.550 Euro pro Urlaubsreise und 454 Euro pro Kurzreise aus. Lesben geben 1.277 Euro pro Urlaub und 359 Euro für Kurzreisen aus. Die Hauptreisezeit ist außerhalb der Schulferien.

"Es macht für die Tourismusbranche Sinn, sich intensiv um Schwule und Lesben zu bemühen, da sie 15 bis 20 Prozent der Reiseausgaben generieren, obwohl sie nur 7 bis 8 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen" meint Robert Kastl, Geschäftsführer der Publicom GmbH, die die Studie durchführte. Insgesamt wurden 3.566 schwullesbische Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Sommer 2007 zu ihrem Reiseverhalten und ihren Einstellungen befragt. (pm/dk)



#1 wolfAnonym
  • 11.10.2007, 17:34h
  • den mehrverdienst von schwulen habe ich schon immer für ne ente gehalten, wieso auch ?
    da viele schwule ein singleleben führen, eher bescheiden, investieren sie ihr geld in erlebnisreisen.
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#2 KinskiLebtAnonym
  • 15.10.2007, 01:54h
  • Wie war das doch gleich? Traue keiner Statistik...usw :-)
    Ich wette, die schwulen/lesbischen Hartz4- Empfänger, Billigjobber, Studenten (welcher Studi ohne reiche Eltern kann bitte 1500 € für ne Reise aufbringen?) kommen da nicht drin vor... und die an Aids erkrankten, die finanziell vor dem Ruin stehen, schon mal überhaupt nicht...aber was interessiert das schon die Tourismusindustrie...
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#3 OlafAnonym
  • 18.10.2007, 15:33h
  • @KinskiLebt

    Warum soll die Reisebranche Hartz IV interessieren? Das ist Aufgabe der Politik! Je mehr Leute einen Arbeitsplatz haben (es werden jeden Tag mehr!), desto mehr können reisen. Das ist doch toll! Ein Student gibt natürlich weniger aus als ein Manager. Der ist dann eben unter dem Schnitt. Was soll die Kritik? Willste den urdeutschen Sozialneid anheizen?
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