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  • 15. Oktober 2007, noch kein Kommentar

"Gleich und anders" ist das neue unterhaltsame Standardwerk über die Geschichte der Homosexualität

Von Carsten Weidemann

Erotische Anziehung und Liebe zwischen Frauen und zwischen Männern sind aus der Welt von heute nicht mehr wegzudenken. Leicht lesbar geben Historikerinnen und Historiker ihren aktuellen Wissensstand zu Geschichte und Gegenwart der Homosexualität wieder. "Gleich und anders" ist für jeden interessant, der mehr über die Vielfalt der Sexualität erfahren möchte.

Ob der rituelle Sex der australischen Aborigines, die Liebe des geteilten Pfirsichs in der chinesischen Ming-Dynastie, die Männerbünde des Wilden Westens, die Garçonnes der Zwanziger Jahre oder die Ledermänner auf den Christopher-Street-Days, das Buch von Herausgeber Robert Aldrich berichtet aus allen Lebenswelten – und das global. Es bietet erstmals einen umfassenden Einblick in ein lange verborgenes Kapitel der Geschichte des privaten Lebens.

Mit seinem kulturübergreifenden Blick ohne Scheuklappen widerlegt das Buch die Vorstellung eines zeitlos gültigen Kanons "normaler" Sexualität.

Robert Aldrich, Gleich und anders, Murmann Verlag, 384 S., 36 Euro

15. Oktober 2007