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  • 15. Oktober 2007, noch kein Kommentar

Rio de Janeiro (queer.de) - In Rio sind am Wochenende beim CSD 800.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für ein Gesetz gegen Homophobie zu kämpfen. Nach Angaben von Homo-Gruppen seien in den letzten zehn Jahren 2.600 Menschen im Land wegen ihrer Homosexualität ermordet worden. Außerdem solle die Regierung in Brasilia endlich Eingetragene Partnerschaften einführen, so die Demonstranten. Über die Homo-Ehe wird im Parlament bereits seit über einem Jahrzehnt diskutiert.

Beim 12. CSD am weltbekannten Strand der Copacabana haben dieses Jahr mehrere hochrangige Politiker teilgenommen, unter ihnen mit Sérgio Cabral auch erstmals der Gouverneur des Bundesstaates Rio.

Im Juni fand in der brasilianischen Metropole São Paulo mit über drei Millionen Teilnehmern der weltweit bislang größte CSD statt (queer.de berichtete). (dk)