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München (queer.de) - Die Münchener Stadtratsfraktion "Die Grünen/Rosa Liste" fordert einen Wiesn-Wirt in einem offenen Brief auf, Vorwürfen von Gewalt und Schwulenfeindlichkeit seines Sicherheitspersonals nachzugehen. Besucher berichten von "übermäßiger Härte" und "feindlichem Verhalten gegenüber schwulen Gästen" am 7. Oktober. Bereits am nächsten Tag fragten die Grünen bei Wiesn-Wirt Peter Schottenhamel nach den Hintergründen des Vorfalls. Augenzeugenberichten zufolge sollen am Boden liegende Gäste vom Sicherheitspersonal getreten und gefesselt worden sein.

Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" war Wirt Schottenhamel an dem betreffenden Abend nicht anwesend. "So wie das dargestellt wird, kann ich es mir nicht vorstellen", erklärte er, sicherte aber zu, allen Vorwürfen nachzugehen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. (dk)



13 Kommentare

#1 alexMucAnonym
  • 16.10.2007, 16:52h
  • Der Artikel ist nicht ganz richtig, oder bewusst unvollständig. Das Sicherheitspersonal ist , wahllos, gegen jeden vorgegangen. Es befanden sich Schwule darunter. Schwulenfeindlichkeit sehe ich hier nicht. Schuld war wohl eher der Suff.
    Dazu muss man wissen, das am letzten `Wies'n-Sonntag , auf dem grössten Proletenbesäuffniss der Welt, in den Zelten Ausnahmezustand herrscht. Noch dazu 20:00. Also kurz vor Schliessung. Hier war sicherlich die Security überfordert und der Alkoholpegel jenseits von gut und böse. Vermutlich auch bei einem Mitglied der "Rosa Liste", oder bei dem, der das dramatisiert hat.(Ist ja auch nicht schlimm zur Wies'n)
    Solche Meldungen gibt es jedes Jahr in schöner Regelmässigkeit. Bräuros'l und Fischer Vroni waren auch schon drann. Wies'n eben.
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#2 wolfAnonym
  • 16.10.2007, 17:30h
  • eigentlich egal wie es gelaufen ist. ich wundere mich schon seit jahren, das man sich von diesen sehr merkwürdigen typen, die sich security nennen, massregeln lassen muss. ausser körperlichen "vorzügen", bringen sie überwiegend nicht mal schul- geschweige allgemeinbildung mit und werden so auf die menschheit losgelassen. besonders bedenklich finde ich die allgemeine akzeptanz dieser privatbeschützer.
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#3 MadridEUAnonym
  • 16.10.2007, 18:18h
  • München zum Oktoberfest muss nicht sein und man kann sich denken, dass das Sicherheitspersonal kaum zwischen besoffenen Schwulen und Heteros unterscheidet. Diese Stadt ist und bleibt ausserhalb der Wies´n- Massenabfertigung in ihrer besonderen Art für mich und meine ausländischen Freunde immer noch die schönste Metropole Deutschlands.
    Das meine ich, obwohl ich an der Nordsee geboren und aufgewachsen bin.
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#4 MichaProfil
#5 SaschaAnonym
  • 16.10.2007, 23:23h
  • @wolf:

    Tja, irgendwo müssen sich ja die, die von unserem perversen Schulsystem marginalisiert werden, wieder verdingen!

    Hoch lebe also der Raubtierkapitalismus, der Menschen zu Alkoholabhängigen macht und den Marginalisierten auf diese Weise zu attraktiven Jobs verhilft...
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#6 puffbohneAnonym
  • 17.10.2007, 08:51h
  • @alexMUC: ".....Schuld war eher der Suff...." Ähm, wie jetzt, hat sich das Sicherheitspersonal etwa auch dem Alkohol hingegeben?

    Naja, muss ja Gründe haben das es in Bayern Bundesweit die meisten Alkoholkranken gibt.....

    @Sascha: Das ist aber nicht nur das marode, Menschenvarachtende und längst überholte Selektierende Schulsystem, es ist die ganze Gesellschaft, die Selektierend wirkt.

    Das geht nach der Schule gleich weiter. Musst ja nur mal gucken, wer definitiv in diesem Land die schlechten, dreckigen arbeiten macht....
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#7 stromboliProfil
  • 17.10.2007, 10:55hberlin
  • den IQ von sicherheitspersonal im keller deutscher (internationaler ?) erziehungssysteme zu orten , würdigt nicht die eigentliche brisanz ihrer funktion in unserem gesellschaftgefüge :
    die securitys sind ergebnis einer katastophen-strategie , das ist das schlimme daran . Und selbstgefälliger darstellung der kategorie - B-Prominenz - entsprungener polit/show-kleindarsteller , dass ist das lächerliche daran .
    Katastrophen , weil eine notwendigkeit des schutzes vorgegaukelt wird , der staat ordnungsrechte abgibt an private organisationen , die mittlerweile in der lage sind , ganze kriege zu führen ! Afganistan und irak nur mal so als beispiel .
    Wir uns einem ordnungspolitischen gedanken unterordnen , ordnung privatisiert wird ,der fundamentalen grundrechten hohn spricht ; und kein arsch regt sich drüber auf !

    Sprich : der zugang zu öffentlichen plätzen , veranstaltungen , partys , reglements unterliegen , die nichts anderes sind als fragwürdige rechtskonstruktionen .
    Das " hausrecht " über dem, des öffentlichen interesse liegt . U-Bahnen , plätze , veranstaltungen kontrolliert werden von personen , die sich polizeirechte anmaßen .
    Alles abgenickt vom souverän , der sich dann wundert , gibst mal was auf den döskopf .
    Hintenrum wird eine treudeutsche eigenschaft , die der unterordnung , reaktiviert . Schicke kluft in schwarz gehalten ; uniform und zivil . Fehlt nur der schlapphut und ledermantel ... die insignien am kragenspiegel gibt es inzwischen schon mal .
    Hantel , sonnenstudio , und muskelaufbaudrogenbewehrt , baut sich eine phalanx gutausgebildeter (!) schlägergarde mit sendungsbewustsein in der mitte unserer gesellschaft auf .
    Deren rechtsbewustsein , selbsteinschätzung und standortbestimmung im rechtssystem , lässt sich in unterschichten-dokusoap's bei rtl oder sat1 und vox nachvollziehen .
    Münchner werden sich noch an die ersten jahre der schwarzen sheriff und ihrer übergriff erinnern ...
    Harmlos gegenüber dem, was sich hier herausbildet .
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#8 madridEUAnonym
  • 17.10.2007, 11:55h
  • @stromboli: Unpersönliche und meistens ramboähnlich auftretende schlichte Uniformierte, das waren sie, die mir in den 70ern und 80ern vor den Türen der Clubs in Florida auffielen, wo ich mich mehrmals im Jahr aufhielt. Damals wähnte man sich als Europäer noch in der naiven und abgrenzenden Überzeugung,dass diese privaten Sicherheitsdienste auf unserem Kontinent niemals eine Chance haben würden. Wie wir heute wissen, war das eine Fehleinschätzung.
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#9 alexMucAnonym
  • 17.10.2007, 13:43h
  • @puffbohne: Ich bin sicher kein Freund von rüde aufretendem Sicherheitspersonal, aber die meine ich nun ausnahmsweise nicht. Aber bändige Du mal Alkoholleichen, kurz vor Ende der "Veranstaltung" mit Maßkrügen im Eingangsbereich.
    Ich finde es zudem lächerlich und oft peinlich, zu was der Begriff "homophob" oft herhalten muss.
    Ich war dort übrigens auch, aber gegen 18.00 wegen Platzangst und Panik nicht mehr, dafür in der "Deutschen Eiche" und hatte garantiert mehr Spaß. ;-)
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#10 puffbohneAnonym
  • 17.10.2007, 14:48h
  • @Stromboli: Das Problem ist gemeinhin, das man so gut wie kaum noch sicherheitspersonal, ob nun von Privaten Firmen zu meist lächerlichen Löhnen oder von Staatlicher seite sieht.

    Vielmehr macht die Bundesrepublik riesen Schritte in Richtung Diktatur:

    www.algorithman.de/freedom/schaeuble.htm

    Da inzwischen kaum noch Lebensbereiche vorhanden sind, die nicht Videoüberwacht werden.
    Nur, erstens weiß ich als Bürger nicht, wer das wie und wo lange speichert und zweitens; Die Kamera kommt nicht runter und hilft mir, wenn ich überfallen werde.

    @AlexMUC: Ich gehe grundsätzlich nicht auf solche Veranstaltungen. erstens kann ich mein Bier auch zu hause trinken, zweitens wird man nur abgezockt & drittens war ich mal vor zwei jahren dort. Sowas langweiliges....

    da ist die BeklopptenParade(loveparade) oder der Karneval in kölle interessanter....

    Bin sowieso eher ein Freund des Thüringer Waldes und/oder des Kyffhäuser.

    Da kann ich auch besser HF arbeiten(160m-40m-Band)
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