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Flöha (queer.de) - Der LSVD Sachsen kritisiert, dass das evangelikale Missionswerk "Campus für Christus" (CfC) bei einer Großveranstaltung an einem Gymnasium in Flöha für die "Heilung" von Homosexuellen geworben hat. Der "4. Sächsische Tag für Männer von 9 bis 90" fand am 22. September statt und wurde von der evangelischen Landeskirche Sachsen organisiert. Das Seminar des CfC wurde unter dem Titel "Homosexualität: unabänderlich – veränderbar?" abgehalten. Darin präsentierte der Ableger amerikanischer Evangelikaler einen angeblich von Homosexualität geheilten Mann, der die Vorzüge des heterosexuellen Lebens darstellen sollte.

"Die fundamentalistische Propaganda, die auch von CfC mitverbreitet wird, versucht die Homosexuellen defizitär darzustellen, um sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen sowie Betroffene auf manipulative Weise unter Druck zu setzen", erklärte der LSVD gemeinsam mit den Vereinen "Homosexualität und Kirche" und "Human Traffic". "Homosexuelle und bisexuelle Jugendliche sollen beispielsweise 'junge Menschen in Not' sein, weil 'Drogen- und Alkoholmissbrauch, Prostitution und promiskes sexuelles Verhalten' als mögliche Ursache für Homosexualität in den Raum gestellt wird. Auch werden Verbindungen zwischen Gleichstellung Homosexueller mit der gesellschaftlichen Anerkennung von Pädophilie gezogen."

Einen Erlebnisbericht veröffentlichten die Aktivisten auf der Seite www.gaynial.net. (pm/dk)



28 Kommentare

#1 TimAnonym
  • 18.10.2007, 16:01h
  • Dass die Ewiggestrigen ihren Hass jetzt sogar schon an Schulen verbreiten dürfen, stimmt mich sehr nachdenklich über den Zustand unserer Gesellschaft und wo wir hin driften.

    Aber bei der Regierung ist das wohl auch kein Wunder...
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#2 sjoegrenAnonym
  • 18.10.2007, 16:49h
  • Ich kenne diese Heilungswerke, z.B. Wüstenstrom oder Weißes Kreuz seit Jahren. Sie propagieren angeblich "Geheilte", die dann aber bei näherem Hinsehen entweder eh Bi sind, oder heimlich ihre homosexuelle Seite weiter ausleben während sie sich als Alibi-Geheilte ausstellen lassen. Das finde ich, gerade unter dem Aspekt der Einflußnahme auf junge Schwule, schändlich und gefährlich. Vor diesen Machenschaften muß nachdrücklich gewarnt und dagegen protestiert werden.
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#3 DragonWarriorAnonym
  • 18.10.2007, 17:18h
  • Die Veranstaltung war keine Unterrichtsveranstaltung und fand an einem Samstag statt....

    In den Unterricht integriert zu werden scheint wüstenstrom oder cfc glücklicherweise noch nicht nicht gelungen zu sein.

    Schlimm genug ist, dass sie Ihren Unsinn weiter unters Volk streuen können...
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#4 Franky_EyesAnonym
  • 18.10.2007, 22:38h
  • Tja und bei solchen Organisationen wundert man sich das die rechtsradikalen immer stärker werden.
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#5 puffbohneAnonym
  • 19.10.2007, 05:04h
  • Christlicher Fundamentalismus. Am liebsten würden die uns auch alle aufhängen!

    Denen traue ich auch zu, das die sich mit ner bombe im Rucksack in nem vollbesetzten bus hochjagen...

    sekteninfo-bayern.de
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#6 DepressedAnonym
  • 19.10.2007, 23:54h
  • Es wird Zeit, dass in Deutschland mehr solcher Organisationen entstehen, die Menschen, die sich mit ihren homosexuellen Gefühlen nicht abfinden können und wollen, Hilfe anbieten können. Natürlich soll dies in einem seriösen Rahmen geschehen - aber die Notwendigkeit ist da. Ich möchte mich nicht mit meiner Bisexualität abfinden, da ich in meinem Leben so keinen Sinn sehe und suche deswegen jeden Ausweg. Damit stehe ich nicht alleine da, nur wird diesen Bedürfnissen in den USA besser begegnet als hierzulande. Ich möchte dazu sagen, dass ich großes Verständnis für die habe, die sich abfinden mit ihren Gefühlen - ich kann es aber nicht.
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#7 PoldiAnonym
  • 20.10.2007, 04:03h
  • etablisementbohne:
    "denen traue ich auch zu..." dein zurtrauen ist noch kein beweis. bisher haben sie es noch nicht getan.
    und ich denke, unsere gesetze werden sie daran hindern.
    man muss dem gesindel ganz einfach die öffentliche hetze verbieten und zu verstehen geben, dass es menschen gibt, die nicht nach ihren vorschriften leben möchten und auch nicht auf grundlage geistig-evangelikaler blähungen ihr seelenheil suchen.
    auch hier stimmen die parameter, je frömmer, desto dümmer.
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#8 DavidAnonym
  • 20.10.2007, 11:55h
  • @ Depressed:
    "Abfinden mit ihren Gefühlen"
    Was meinst du denn, was für die Depressionen verantwortlich ist?
    Das feststellen, das man homosexuelle Gefühle hat, oder die Tatsache das einem die "christliche" Gehirnwäsche einem einhämmert das man gefälligst darunter zu leiden hat?
    Der Glaube wird einem anerzogen und eingehämmert, die sexuelle Orientierung wird es nicht, sondern ist von der Natur vorgegeben.
    Wo bleibt denn die Anerkennung solcher "christlichen" Scharlatane, das es auch homosexuelle Menschen gibt, die in glücklichen Beziehungen exakt diesselben Werte leben, wie sie gepredigt werden?
    Stattdessen werden Vorurteile und negative Beispiele eingehämmert, um die Schuldgefühle zu verstärken.
    Das es genau DIESE Gehirnwäsche ist, die einem krank macht, und dann erzählt man müsse/könne geheilt werden,
    ist menschenunwürdig.

    Weisst du was? Ich wurde streng gläubig erzogen, und ich konnte mich auch nicht abfinden.
    Und was war es schuld? Mir war der Glaube keine Hilfe, sondern die Ursache für Depressionen, die mich fast in den Suizid getrieben hätten!
    Danach habe ich tatsächlich Hilfe benötigt, und zwar Hilfe bei einem RICHTIGEN Psychologen, ohne das biblische Geschwätz.
    Du hast recht - die Notwendigkeit ist da.
    Aber nicht von religiösen Spinnern, die die Ursache des Übels und nicht die "Heilung" sind. Davor gilt es sich zu schützen.
    Solche Organisationen haben hier nichts verloren.
    Abfinden mit Schuldgefühlen aufgrund religiöser Ansichten muss kein Schicksal sein.
    Es ist die Religion die einen krank macht, nicht die Gefühle.
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#9 stromboliProfil
  • 20.10.2007, 11:58hberlin
  • @depressed , guter mann , es zwingt dich keiner deine "gefühle " auszuleben , siehe das zölibiat . Aber wenn gefühle vorhanden (wie auch immer ) dann sei die frage gestattet warum sie dich stören , ergo hast du auch deine antwort auf deine fragen : es ist deine verblendete vorstellung von zufriedenheit , gemessen an kriterien die dich krankmachen ; du bist dir selbst dein ärgster feind !
    "Freunde" zu suchen , die dir bei deiner selbstzerstörung helfen , sei dir überlassen . Ihnen einen öffentlichen raum und einfluß auf verunsicherte einräumen zu wollen eine unverschämte forderung !
    Dein krankheitsbild bereitet mir ekel , so wie du dich vor mir ekelst !
    Trotzdem , besserung und heilung ; wie auch immer !

    Werden wir jetzt hier von kreuzNet zlern unterwandert ?
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#10 stromboliProfil
  • 20.10.2007, 12:02hberlin
  • nachtrag :
    solche verantstaltungen kritisiert man nicht , man geht hin und stört sie . Auch hohn ist eine waffe , stumpf allerdings wenn nicht an den feind herangetragen !
    Denen sichtbarkeit auf öffentlichen plätzen zu überlassen ohne gegenpräsenz , heist ihnen die öffentlichkeit überlassen ...
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