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Berlin (queer.de) – Der Berliner Jackwerth-Verlag zieht wegen enttäuschender Verkaufszahlen bei "G-Mag" die Notbremse. Das Schwulenmgazin wird ab sofort eingestellt. Grund seien enttäuschende Verkaufszahlen, meldet das Medienmagazin DWDL. So seien lediglich 10.000 der 40.000 Hefte des mit 4,90 Euro in diesem Segment recht günstigen Magazins über den Ladentisch gegangen.

Sparkurs bei "Du & Ich"

Der Verlag wolle dem Bericht zufolge nun auch bei seinem Flagschiff "Du & Ich" sparen. Es erscheint ab sofort nur noch alle zwei Monate. (dk)



28 Kommentare

#1 TimoAnonym
  • 22.10.2007, 12:45h
  • finde ich wirklich schade! G-Mag fand ich wirklich sehr gut. Man hätte dem Heft mehr Zeit geben müssen sich zu entwickeln und ein Absatzpublikum zu finden.
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#2 GerdAnonym
  • 22.10.2007, 13:07h
  • Das Problem war wohl, dass es schwer einzusehen ist, für Infos, die man überall umsonst bekommt, Geld ausgeben soll. Ein Problem, das die gesamte Presselandschaft beschäftigt.
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#3 queerkopf
  • 22.10.2007, 13:32h
  • Das Hauptproblem der gMag war die fehlende Unterscheidung zu dem Gratisangebot aus selbigen Verlag in Berlin. Im Vergleich zur Siegessäule war so gut wie kein Mehrwert zu erkennen. Nicht mal ein entscheidener Unterschied - außer dem Verkaufspreis - konnte ich erkennen. Aber das ist notwendig, will sich ein Magazin im Printmarkt etablieren. Da reicht auch noch so viel Geld nicht, wenn eine Redaktionelle Idee nicht vorhanden ist. Und nur das Element "Gay" hat nicht gereicht. Interessanter ist da eher die andere Neugründung inn der Printlandschaft. Ich bin gespannt auf die zweite Aussgabe der Magazins "Front", das sich nun wirklich von Du+Ich oder "Männer" wie sie jetzt heißt, unterscheidet. Die erste Nummer war zwar zum Teil entschäuschend unaktuell. Nur war es die vorher produzierte Nullnummer, die es als Ausgabe eins an den Kiosk schaffte. Ich bin mal gespannt auf Nummer zwei Mitte November...
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#4 atroposAnonym
  • 22.10.2007, 18:14h
  • na gott sei dank! war ja auch nicht anders zu erwarten. da wird großspurig angekündigt "jetzt mal alles anders und stylo" zu machen und am ende vom tag fällt ihnen auch wieder nix anderes ein als die übliche provinztuckenthemen: der große Darkroom check, die neusten schlager platten und thomas herrmans darf auch wieder mal seine überstrapazierte fresse in die kamera halten.

    ich verstehe nicht warum es so schwer ist. die attitude aus england macht monat für monat vor wie's geht. wenn ihr mich fragt kein verlust.
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#5 LoeweBoy1987Anonym
#6 AndiAnonym
  • 22.10.2007, 20:47h
  • Da war ich wohl einer von den 10.000 Käufern... -und ich war sehr enttäuscht! Selbst 4 Euro 90 waren zuviel. Mich hat das Heft nicht vom Hocker gerissen. Es hatte wirklich was sehr Provinzielles. Die Themen waren teilweise sehr langweilig und außer einmal Durchblättern hat mich da nix gereizt, noch nicht mal eine Fotostrecke mit gut aussehenden Männern war dabei. Muss ja nicht gleich Porno sein. Das Papier machte einen billigen Eindruck und der Seitenumfang war recht dürftig!

    Dabei gibt e wirklich tolle schwule Zeitungen im Ausland. Hier fallen mir immer wieder positiv "Zero" in Spanien und "Têtu" in Frankreich auf. Das sind echte Hochglanzmagazine, dicke Zeitungen mit viel Lesefutter und einem Blick über den schwulen Tellerrand hinaus, tolle Fotostrecken sind drin, klasse Layout und großstädtisches, internationales Flair! Das utnerstreichen die vielen großen Marken, die dort Werbung machen.
    Wenn so ein Magazin irgendwann mal bei uns erscheinen sollte, werde ich es sofort abonnieren!

    "Front" geht da in die richtige Richtung, da ist mir persönlich jedoch zuviel Kultur drin und zu wenig "normales schwules Leben".
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#7 HansAnonym
  • 23.10.2007, 08:59h
  • Da werden von einem Chef gleich 2 Magazine in den Sand gesetzt.

    Die Du&Ich mußte nach ihrer Umstellung auf das Großformat mit dem erscheinen von G-Mac auf 2 Monatliche Erscheinungsweise umgestellt werden und die Seitenanzahl um fast 30 Seiten gekürzt werden und das zum gleichen Preis für 7,90.

    Ich vermute mal das es nicht nur die 10.000 verkauften Stück waren die zur Einstellung von G-Mac führten sondern auch die massiven Kündigungen vom Magazin Du&Ich. Wer ein Monatsmagazin möchte und auch abonniert hat nimmt nicht so ohne weiteres eine andere Erscheinungsweise in Kauf. Das haben schon ganz andere versucht (TOY) und sind ebenfalls kläglich gescheitert weil der Schwule das nicht wollte.

    Auch wenn der Chef einsicht zeigt sollte auch er seinen Stuhl räumen müssen. Und hätte man eine Marktanalyse gemacht bevor man in den Schwulenplätterwald schreit:" Nach vielen, vielen Jahren endlich mal wieder ein neues GayMagazin" hätte man sich vieles ersparen können und man wäre zu dem Schluß gekommen das für ein neues GayMagazin kein Platz ist...
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#8 queerkopf
  • 23.10.2007, 12:01h
  • an Hans:

    Ich glaube schon, dass sich ein neues Gaymagazin am Markt etablieren könnte. Es muss sich jedoch unterscheiden vom bisher gebotenen. Und das wird schwierig. Reine NAchahmerprodukte im Printbereich haben in der Regel eine geringe Halbwertszeit (siehe diverse Fussballmagazine). Also fehlt das Konzept, das über "schwul" hinausgeht.

    Problematisch fände ich eine reine Kopie von Konzepten wie "Attitude", "GT", "TETÚ" oder anderen. Der Schwule an sich gibt sich zwar gerne weltoffen, will aber heimlich auch etwas heimatliches.

    Aber wir haben ja noch ein neues Projekt am Start. Da bin ich mal auf Nummer 2 und drei gespannt und werde dann für micht entscheiden, ob es sich lohnt...
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#9 HampiAnonym
  • 23.10.2007, 15:01h
  • zurück aus meinen Kurferien in Deutschland im idyllischen (schwulenfreien...) süddeutschen Bad Waldsee (Rehaklinik Durchschnittsalter über siebzig) hier meine Feststellung dass es Schwulenmagazine offenbar schwer haben auf dem Markt. Vielleicht mag der Grund sein, dass viel zu rasch die Verbindung von schwulem Magazin=Sex und Porno hergestellt wird? Und schwule Pornoblätter gibts ja mehr als genug. Offenbar würde ein schwules Magazin welches ausschliesslich über Sachen wie die Zeitschrift "die Bunte" berichtet (wie kriege ich ein Huhn schön zart im Backofen, und wie sieht das Wohnzimmer von Klaus Wowereit aus), einfach zu wenig gelesen, da es für die meisten Homos einfach zu spiessig wäre? Hier wird ja immer damit geprahlt wie spiessig die Hetenwelt sei und dass Schwule einfach viel mehr Sex haben wollen und können als Heten, und das muss sich dann auch in den entsprechenden Magazinen niederschlagen....mag sein dass ich daher kein "richtiger" Schwuler bin, denn dauernd nur auf fickende Schwänze und Muckis zu starren, das langweilt mich inzwischen weitaus mehr als ein leckeres Huhngericht aus dem Backofen!!
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#10 DavidAnonym
  • 23.10.2007, 15:28h
  • Wenn man mal keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Klappe halten...

    "Hier wird ja immer damit geprahlt wie spiessig die Hetenwelt sei und dass Schwule einfach viel mehr Sex haben wollen und können als Heten, und das muss sich dann auch in den entsprechenden Magazinen niederschlagen..."

    Erzähl nicht so einen Blödsinn.
    Zum X-ten mal:
    Welche Örtlichkeiten wie Bordelle, Sex-Shops, Strassenstrich, Table-Dance usw...werden von WEM aufgesucht?
    Sicher nicht vom schwulen Mann.
    So, und zum Thema spiessig: Ich bin jetzt in dem 7. Jahr meiner ERSTEN Beziehung, und am Wochenende besuchen wir die Familie meines Freundes. Ebenso besuchen wir gemeinsam als schwules Paar die Familie unseres besten Freundes, die auf dem Land leben...Seine Eltern sind über 70.
    Wie spiessig ist das denn? Bin ich jetzt die grosse Ausnahme und nicht richtig "schwul", oder was?

    Und nun zu den Ursachen:
    Das die Auflagen von Zeitschriften zurückgehen oder gar ganz eingestellt werden, woran kann das wohl liegen?
    Mal überlegen... Brauche man jetzt ein Diplom oder ein IQ von 250 um darauf zu kommen, das das Internet einen grossen EInfluss darauf nimmt, das man statt in einer gekauften Zeitschrift, die eine längere Vorlaufzeit braucht, mal eben im Netz (geht schnell, ist aktuell) guckt?
    Welchen IQ muss man haben, um den einfachen Zusammenhang nicht erkennen zu können??

    Und nun zum 12376139847.mal:
    Du wolltest dich mit deinen Kommentaren zurückhalten, wenn jemand vorweisen kann, das seine Mutter nicht unglücklich über das schwulsein des Sohnes und die ausbleibenden Enkel ist.
    So, Hampi, HIER BIN ICH! Was ist jetzt, Hampi?
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