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Montréal/San Francisco (queer.de) - Die anglikanischen Diözesen in der kanadischen Provinz Québec und dem US-Bundesstaat Kalifornien haben entschieden, Homo-Paare künftig zu segnen. In Montréal entschied die Synode am Wochenende mit 103 gegen 57 Stimmen, schwul-lesbische Paare zu segnen. Die Nachbarprovinz Ottawa hatte bereits vor einer Woche die gleiche Entscheidung gefällt (queer.de berichtete). Mit überwältigender Mehrheit beschlossen auch Kirchenvertreter in San Francisco, Homo-Paare künftig zu segnen. Beiden Entscheidungen müssen die jeweiligen Bischöfe noch zustimmen.

Mit diesen Beschlüssen vertieft sich die Kluft zwischen den homofreundlichen nordamerikanischen Anglikanern und den Glaubensbrüdern und -schwestern in Afrika, die Homosexualität als Sünde und Verbrechen ansehen. Pfarrer Paul Jennings, der den Antrag auf die Homo-Segnung in Québec eingebracht hatte, erwartet eine Kirchenspaltung: "Wird das die Kirche auseinanderreißen? Das ist sie schon. Wir machen uns etwas vor, wenn wir denken, dass hier noch etwas zu retten ist", sagte er der "Montreal Gazette".

Weltweit hat die anglikanische Kirche rund 90 Millionen Mitglieder. (dk)



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Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.